Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
ArchivTECH

Open Access: Obama treibt freien Zugang zur Wissenschaft voran

Felix
Aktualisiert: 01. März 2013
von Felix
Teilen

Ein beträchtlicher Teil wissenschaftlicher Veröffentlichungen wird direkt oder indirekt von der öffentlichen Hand, also dem Steuerzahler, finanziert.  Seit langem wird deshalb die Forderung erhoben, die Publikationen zumindest online frei verfügbar zu machen. Endlich geht die Politik das Problem an. Zumindest in den USA tut sich was, vielleicht auch bald in Deutschland.

Bibliothek

Profitables Geschäftsmodell

Korrekte Quellen sind wichtig, das haben zahlreiche aberkannte Doktortitel jüngst bewiesen. Denn wissenschaftliche Veröffentlichungen entstehen nun einmal auf Basis vorheriger wissenschaftlicher Veröffentlichungen. Und diese finden sich vor allem in Bibliotheken bzw. deren Online-Datenbanken.  Bibliotheken sind dementsprechend die Hauptabnehmer wissenschaftlicher Literatur. Sie kaufen nicht nur Bücher sondern müssen auch viel Geld für die zahlreichen Zeitschriften-Abos aufwenden. Davon profitieren zuallererst einmal die Verlage. Deren Funktion besteht darin, die Schriften der Wissenschaftler zu prüfen, zu veröffentlichen und zu vertreiben. Oft müssen die Wissenschaftler auch für ihre Publikation zahlen und das Nutzungsrecht an den Verlag abgeben.

Ganz offensichtlich sind an vielen Stellen dieses Prozesses öffentliche Gelder involviert. Auch das althergebrachte Geschäftsmodell mit den Verlagen in der Rolle als Mittler scheint durch die digitalen Möglichkeiten irgendwie überholt. Die Forderung deshalb: Forschungsergebnisse sollten frei digital zugänglich sein, zumindest jene Veröffentlichungen, die mit staatlicher Hilfe mitfinanziert wurden. Open Access, offener Zugang ist das Zauberwort.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods 4 gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Deutschland berät noch, EU geht voran

Auch hierzulande wollen verschiedene Parteien schon seit langer Zeit freien Zugang zu staatlich (mit)finanzierter Forschung. Die Linke, die Grünen oder auch SPD haben entsprechende Anträge eingereicht. Ohnehin sind die Fürsprecher für den Open Access zahlreich. Erst Ende letzten Jahres sprach sich beispielsweise die Enquete-Projektgruppe Bildung und Forschung für Open Access aus. Selbst die EU hat sich dem Thema mittlerweile angenommen. Bis 2016 sollen immerhin 60 Prozent der öffentlich getragenen Forschung frei zugänglich sein.

Nach Vorstellung der EU können sich die Wissenschaftler dabei aussuchen, ob sie mit oder ohne Verlag veröffentlichen wollen. Im Rahmen des EU-Forschungsrahmenprogramms HORIZON 2020 sollen so alle Ergebnisse nach einer Frist von sechs bis zwölf Monaten zugänglich gemacht werden. Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die digitale Agenda legt zudem allen Mitgliedsstaaten nahe, Open-Access-Modelle zu fördern.

USA legen vor

Auch auf der anderen Seite des Atlantiks hat sich die Politik offiziell dem freien Zugang verschrieben. Erst im letzten Jahr hatte eine vielbeachtete Petition mit über 65.000 Unterschriften die Aufmerksamkeit des Weißen Hauses erregt. In einem jüngst veröffentlichten Memorandum stellt die US-Regierung nun die Weichen für die weitere Open-Access-Strategie. Darin werden öffentliche Einrichtungen mit einem Forschungsbudget von über 100 Millionen US-Dollar aufgefordert, innerhalb von sechs Monaten einen Plan für verbesserten öffentlichen Zugang zu entwickeln. Eine Summe, mit der neben Vertretern aus der Wissenschaft offenbar auch die Verlage im Großen und Ganzen einverstanden sind.

Die US-Medien sehen den Schritt auch vor dem Hintergrund eines aktuell diskutierten Gesetzentwurfs zum Thema. Denn unabhängig vom Ausgang dieser Gesetzgebung schafft die Anweisung jetzt schon Fakten. Der aktuelle Vorstoß des Weißen Hauses wird zudem immer wieder im Zusammenhang mit dem Selbstmord von Aaron Swartz gestellt. Ihm drohten bis zu 35 Jahre Haft und eine Millionenstrafe, weil er illegal Artikel aus der geschützten Wissenschaftsdatenbank JSTOR heruntergeladen hatte.

Open Access Petition

Potenzial mit Hürden

Alles in allem sind die aktuellen politischen Vorstöße überaus erfreulich. Genau genommen kann man ja auch gar nichts dagegen haben, steuerfinanzierte Publikationen auch einsehen zu können. Nahe liegender Weise finden die betroffenen Verlage natürlich weniger gut, wenn Einnahmen wegbrechen. So manch ein Vertreter wettert da schon einmal gegen den fortschreitenden Zwang zur Digitalisierung.

Einige praktische Probleme wiegen aber durchaus schwer. Denn Wissenschaftler sind selbstverständlich daran interessiert, ihre Forschungsergebnisse in den großen und bekannten Zeitschriften ihres Faches zu veröffentlichen. Viele davon sind aber nun einmal in Verlagshänden. Hier beißt sich der Hund eventuell selbst in den Schwanz.

Darüber hinaus genügt es nicht, für funktionierenden Open Access einen politischen Rahmen zu schaffen. Auch die Wissenschaft muss zum Erfolg beitragen und die neuen Publikationswege nutzen. Gleiches gilt für die Bibliotheken. Hier gibt es noch viel zu tun: Nach meinen Erfahrungen ist offener Zugang im Moment noch eine sehr aufwendige Sucharbeit und ich lobe mir den Zugang zu den großen (privatwirtschaftlichen) Datenbanken.

Bilder: Paul Lowry (CC BY-SA 2.0), We the People

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Veranstaltungsleiter (m/w/d) & Social Med...
Hotel Darstein GmbH in Altrip
Senior Manager E-Commerce (m/w/d)
Fliegl Agro-Center GmbH in Kastl
Marketing Manager (m/w/d) Communications &amp...
Baugenossenschaft Wiederaufbau eG in Braunschweig
Social Media Manager (m/w/d)
DIAL GmbH in Lüdenscheid
Content Producer (m/w/d)
BAUHAUS in Mannheim
Social Media Manager (m/w/d) Presse & Öff...
HPM Service und Verwaltung GmbH in Hamburg
Sachbearbeiter:in (w/m/d) Öffentlichkeitsarbe...
Stadt Frankfurt am Main - DER MAG... in Frankfurt am...
Praktikum Employer Branding – Social Me...
DOUGLAS Group in Düsseldorf
THEMEN:Wissenschaft
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonFelix
Folgen:
Internetabhängiger der ersten Generation, begeistert sich für Netzpolitik, Medien, Wirtschaft und für alles, was er sonst so findet. Außerdem ist er ein notorisches Spielkind und hält seine Freunde in der „echten Welt“ für unverzichtbar.
EMPFEHLUNG
goneo eigener Chatserver-2
goneo: Dein eigener Chatserver für Teams, Familie & Freunde
Anzeige TECH
naturstrom smartapp
Smart Charging: Schnell und einfach E-Auto laden mit der naturstrom smartapp
Anzeige GREEN
eSchwalbe
E-Roller-Deal: Jetzt eSchwalbe für nur 29 Euro im Monat sichern
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

Cyborg-Quallen Tiefsee Klimawandel
TECH

Cyborg-Quallen sollen Tiefsee erforschen – gegen den Klimawandel

Parkplatz Strom, Batteriegroßspeicher, Energie, erneuerbare Energie, Solarenergie, Windenergie, Energiewende, Klimawandel
GREENTECH

Parkplatz für Strom: Batteriegroßspeicher sichern erneuerbare Energie

beste Auto-Software Hersteller
TECH

Auto-Software: Die besten Hersteller im Digital-Ranking

KI Wissenschaft Forschung Fake Studien Künstliche Intelligenz
BREAK/THE NEWSTECH

KI in der Wissenschaft: Fake-Forschung für Fortgeschrittene

KI Unternehmen scheitern ineffizient Künstliche Intelligenz Millionengrab
MONEYTECH

Millionengrab: Warum viele Unternehmen an KI scheitern

Smart Contracts Deutschland
MONEYTECH

Smart-Contracts: Verpennt Deutschland die nächste Innovation?

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2025 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

HAMMER-DEAL mit 45 km/h:
eSchwalbe für 29€ pro Monat

eschwalbe

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?