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Basteln, laden, losfeuern: Plastik-Waffen aus dem 3D-Drucker werden gefährliche Realität

Felix
Aktualisiert: 06. Mai 2013
von Felix
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Cody Wilson, ein 25 Jahre alter Jura-Student aus Texas, hatte sich im letzten Jahr vorgenommen, eine Waffe komplett aus Plastik zum Selberdrucken zu entwerfen. Noch heute möchte die Non-Profit Gruppe Defense Distributed nun das erste Modell vorstellen. Jeder kann also theoretisch bald selbst eine Knarre drucken – einen nicht ganz billigen 3D-Drucker vorausgesetzt. Während Wilson sich so ein wenig als Freiheitskämpfer inszeniert, finden andere das Projekt eher weniger lustig. In der US-Politik hat man sich bereits dem aufkommenden Problem angenommen: Nicht-registrierte Waffen, gedruckt von Jedermann, sollen verhindert werden.

DefenseDistributed

Der „Befreier“

Funktional sollte die Waffe nach Vorstellung von Cody Wilson sein, nicht unbedingt schön. So gesehen ist das Projekt durchaus gelungen. „The Liberator“ heißt das gute Stück; und sieht auf den ersten Blick eher weniger bedrohlich aus. Aus 16 gedruckten Einzelteilen setzt sich die Kanone zusammen.

Neben 3D-gedrucktem Plastik sind aber noch zwei Metallteile verbaut: ein Schlagbolzen (firing pin) und ein ca. 170 Gramm schweres Metallteil, das extra integriert wurde, damit die Waffe von Metalldetektoren entdeckt werden kann. Das erfordert nämlich der Undetectable Firearms Act. Die Kanone ist zudem so konzipiert, dass sie verschiedene Läufe mit unterschiedlichen Munitionskalibern verbauen kann.

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Freiheitskampf aus Texas

Cody Wilson ist nicht gerade medienscheu. Seit er im August letzten Jahres sein Projekt startete, erhielt dieses eine Menge Aufmerksamkeit. Dabei inszenierte sich er sich selbst stets als Open-Source-Verfechter. Seinen eigenen Worten zufolge möchte er vor allem beweisen, dass es mittlerweile problemlos möglich ist, seine eigenen Waffen im Wohnzimmer zu bauen. Waffenkontrolle muss dementsprechend anders gehandhabt werden als noch vor 20 Jahren.

Wenig überraschend bekam er mit seiner Position mitunter Gegenwind. Auch vom Bastlerparadies Thingiverse, wo alles Erdenkliche als Druckvorlage heruntergeladen werden kann, wurden die Entwürfe aus dem Angebot genommen. Als Reaktion entstand Defcad, das Thingiverse für Waffenbastler.

Neue politische Fronten

Die USA sind ja durchaus für eine eigenwillige Waffenpolitik bekannt. Ein politisches „Grundrecht“, das man hierzulande nur schwerlich nachvollziehen kann. In den letzten Monaten erschienen aber nun immer wieder Artikel mit der Frage, wie die Politik auf die Entwicklung reagieren wird. Gleichwohl dürfte selbst im Waffenland USA kein Interesse an einer unkontrollierten Verbreitung von Plastik-Waffen bestehen, die sich mit wenig Aufwand im Bastelkeller zusammenzimmern lassen und nach Gebrauch einfach wieder eingeschmolzen werden können. Fraglich ist nur, ob sich dies noch verhindern lässt.

Versuche gibt es dennoch: Seit einiger Zeit hat sich der demokratische Kongressabgeordnete Steve Israel das Thema auf die Fahne geschrieben. Er setzt sich dafür ein, die Do-It-Yourself-Knarren zu verbieten. Zum Waffengegner wird dadurch freilich nicht unbedingt: Vor allem geht es darum, dass die Waffen keiner staatlichen Kontrolle unterliegen und – was in Zeiten allgemeiner Terrorismusangst wohl noch wichtiger sein dürfte – nicht mehr von Metalldetektoren entdeckt werden können. Nach der jüngsten Ankündigung von Defense Distributed erneuert Steve Israel per Pressemitteilung nun noch einmal seine Forderungen:

When I started talking about the issue of plastic firearms months ago, I was told the idea of a plastic gun is science-fiction. Now that this technology appears to be upon us, we need to act now to extend the ban on plastic firearms.

Die NRA steckt in der Zwickmühle

Und natürlich: Wenn es um Waffen geht, dann ist in den USA auch die NRA, die National Rifle Association nicht weit. Hier hält sie sich bislang aber eher bedeckt. Das, so jedenfalls die naheliegenden Spekulationen, liegt an der besonderen Nähe der NRA zu den Waffenherstellern.

So fällt die Lobby-Organisation in diesem Fall nicht nur aus ihrem gewohnten Jubel-Muster, sondern könnte aus ökonomischen Interessen sogar gezwungen sein, bei der ungeliebten Obama-Administration um eine strikte Regulierung zu bitten. Bittere Ironie der Geschichte. Gegenwärtig sieht es jedenfalls nicht so aus, als ob sich die NRA mit Elan für die Drucker-Waffen aussprechen wird. Das ist mit Sicherheit auch ganz gut so.

Ob und wie die Waffen in anderen Ländern als den USA gedruckt werden, bleibt natürlich auch abzuwarten. Es ist aber irgendwie absehbar, dass wir nicht zum letzten Mal von dem Thema gehört haben. Leider.

Bild: Defense Distributed

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