Immer weniger .de-Domains bei DENIC registriert

Tobias Gillen

Das deutsche Internet wächst, aber es wächst immer langsamer. Zumindest, wenn man sich die Registrierungen von .de-Domains in den letzten Jahren ansieht. Heißen muss das aber nichts.

Domainendungen

962.000-prozentiger Zuwachs

Es war nie so einfach, ein eigenes Projekt zu starten. Hat man eine Idee, braucht es nicht viel Können, um eine Domain zu registrieren, ein Blog aufzusetzen und einfach loszulegen. Der Run auf deutsche .de-Domains nimmt aber immer mehr ab, wie eine neue Statistik zeigt.

Längst sind sie vorbei, die Zeiten, in denen es nur 1.600 .de-Domains gab (1994). Inzwischen, das hat die DENIC, die deutsche Vergabestelle für Domains, im September bekanntgegeben, gibt es knapp 15,5 Millionen deutsche Top Level Domains. Das ist seit 1994 ein Anstieg von über 962.000 Prozent.

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Nur noch zwei Prozent zum Vorjahr

Trotzdem: Seit 2007 ist das Wachstum von .de-Domains sukzessiv im Sinkflug, im Vergleich zum Vorjahr liegt es sogar bei nur noch knapp zwei Prozent. Statista betitelt seine Grafik mit „Deutsches Web wächst nur noch langsam“, eigentlich völliger Unsinn. Schließlich muss es nicht zwingend etwas heißen, dass .de-Domains weniger abgesetzt werden.

Infografik

Das Internet ist nämlich langsam voll. Nein, nicht mit Inhalten, sondern mit kurzen und knackigen Domainnamen. Das hat auch die ICANN, die „Internet-Regulierungsbehörde“ erkannt und ein Programm für neue Top Level Domains gestartet. Zukünftig wird es also auch möglich sein, .book- oder .app-Domains zu registrieren. Ebenso, wie es jetzt schon möglich ist, .com, .net oder .info zu nutzen.

Nur, weil man keine .de-Domain findet oder schlicht keine nutzen möchte, sagt das noch lange nichts über das „Deutsche Web“ aus. Treffender ist etwa folgende Statistik, die den prozentualen Anteil der Internetnutzer in Deutschland ausgibt. 76 Prozent sind gar kein so schlechter Wert. Und übrigens: .de- liegen hinter .com-Domains auf Platz zwei im weltweiten Ranking.

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Internetnutzer

Grafiken: Statista, CC-BY-ND 3.0

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.