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Selbstvermarktung für Social Medians im Netz: about.me (Teil 1)

about.me
geschrieben von Tobias Gillen

Egal, in welcher Branche man tätig ist: In Zeiten der Digitalisierung ist es jedem zu raten, sich ein wenig selbst zu vermarkten. Das kann neue Kunden ansprechen, aber auch neue Kontakte bringen. In unserer Reihe „Selbstvermarktung für Social Medians im Netz“ stellen wir Dienste vor, die schnell und einfach schicke Webpräsenzen erstellen können. Den Anfang macht das bereits geläufige about.me.

about.me

Anmeldung

Die Anmeldung bei about.me ist simpel. Entweder man erstellt einen eigenen Account bei dem Dienst, der von Ende 2010 bis Anfang 2013 ein kurzes Gastspiel bei AOL hatte, bevor ihn der Gründer Tony Conrad zurückkaufte, oder man meldet sich via Twitter- oder Facebook-Profil an.

Erstellen der Seite

Das Erstellen der eigenen Profilseite bei about.me ist ebenfalls sehr simpel. Zunächst muss ein Hintergrund-Bild ausgewählt werden. Das kann ein eigenes sein, was hochgeladen wird, aber auch eins von Instagram oder Facebook. Zur Not stellt about.me aber auch eine kleine Sammlung bereit, die genutzt werden kann.

Anschließend füllt man die Infos über sich aus. Name, Überschrift, Kurz-Biografie, Wohnort, Arbeitsstelle, Ausbildung und Tags, zum besseren Auffinden, gehören dazu. Natürlich kann man auch hier schon Links zu den Social Media-Profilen einfügen, about.me stellt hierfür aber auch eine eigene Funktion bereit (siehe unten). Zum Schluss noch Schriftart auswählen und Farben anpassen, fertig ist die eigene Profilseite bei about.me

about.me 1

Social Media-Integration

Ich mag das schlichte und minimalistische gern. Daher sind auf meiner about.me-Seite nur einfache Links zu den Profilen in den sozialen Netzwerken zu finden. Wer es bunter und frecher mag, kann auf das App Center von about.me zurückgreifen. Hier findet man für jedes gängige soziale Netzwerk eine App – ob für Instagram-Bilder oder den Twitter-Stream, alles ist dabei.

Das ist zwar hilfreich, aber hier fehlen Anpassungsmöglichkeiten. Die Apps sind sehr stark vorgegeben und eingeschränkt. Demnach kann eine nicht ins Bild passende App eine eigentlich schöne Seite unansehnlich machen – wenngleich das mit ein paar Handgriffen erledigt werden könnte.

Was natürlich nicht fehlen darf, sind Kontakt-Informationen. Die kann man eigens eingeben oder man nutzt die entsprechenden Funktionen, wie etwa einen „E-Mail me“-Button.

Auffindbarkeit

about.me ist gerade dabei, ein eigenes, kleines soziales Netzwerk zu werden. Von der eigentlichen Idee, simple About me-Seiten zu erstellen, ist man aber dennoch nicht abgerückt. Die URL zur eigenen Seite ist dabei about.me/username, kann aber durch ein kostenpflichtiges Upgrade auf eine eigene Domain gelegt werden. (Man könnte die Domain auch einfach auf die about.me-Seite umleiten, ist zwar nicht ganz so elegant, reicht aber in der Regel aus.)

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Der Preis

about.me ist in seinen Grundfunktionen (und die reichen völlig aus) gratis. Dazu gibt es durch eine Kooperation mit MOO Cards für jeden Nutzer noch ein Päckchen Visitenkarten dazu. Für eine eigene Domain, Google Analytics und das Entfernen des about.me-Brandings müsste man noch mal 4 US-Dollar / Monat auf den Tisch legen, das Premium-Paket kostet 9 US-Dollar.

Dauer und Aufwand bis zur eigenen Seite

Klar: Man kann eine Seite einrichten und man kann sich Mühe geben, die Seite einzurichten. Bei about.me dauert es bei minimalem Aufwand aber nur wenige Minuten, bis man seine Seite hat. Übrigens kann man die Seite anschließend auch über die passende App für das Smartphone betreuen.

Fazit: Sehr gut!

Die fehlenden Anpassungsmöglichkeiten im App Center stören. Aber allein das App Center macht about.me schon zu einem abgerundeten Dienst. Durchdacht, einfach, schnell – so soll es sein. Für die Erstellung einer simplen Website ist about.me daher sehr empfehlenswert.

Bilder: Screenshots


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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist seit August 2014 Chefredakteur und seit Mai 2015 Geschäftsführer von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

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