Papierflieger 2.0: Wie ein Kickstarter-Projekt die Frustrationsgrenze bei Papierfliegern senken will

Tobias Gillen

Anzeige

Bei kaum einer Freizeitbeschäftigung liegen die Grenzen zwischen Spaß und Frust so nah beieinander. Für manche ist es ein Kinderspiel, für andere ein großes Mysterium. Ja, du hast richtig geraten. Ich spreche von Papierfliegern.

PowerUp 3.0

Summe vervierfacht

Diese kleinen Geschöpfe der handeigenen Ingenieurskunst sind zweierlei: Auf der einen Seite eine kurzweilige Beschäftigung, um Langeweile zu verdrängen. Anderseits aber auch ein ziemlich frustrierendes Erlebnis, wenn das verflixte Ding dann doch nicht fliegt oder nur seltsame Pirouetten vor dem Absturz dreht.

Ein – inzwischen überfinanziertes – Kickstarter-Projekt will das ändern und aus gewöhnlichen Papierfliegern ultramoderne Papierflieger 2.0 machen – mit elektrischem Propeller, einer eigenen App und Steuerung per Smartphone. 50.000 US-Dollar wollte Shai Goitein aus New York dafür einsammeln. Inzwischen haben sich fast 4.000 Unterstützer – oder: Leidensgenossen beim Papierfliegerbauen – gefunden und die Summe mal eben auf fast 200.000 US-Dollar vervierfacht.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

10 Flugminuten

Die Funktionsweise des PowerUp-3.0-Moduls ist eigentlich simpel: Ein Propeller am hinteren Ende des Fliegers wird über den Empfänger, der am vorderen Ende aufgesteckt ist, gesteuert. Dieser empfängt über Bluetooth die Bewegungen von iPhones oder Android-Smartphones. Kippt man das Gerät nach rechts, fliegt der Papierflieger ebenfalls nach rechts – und umgekehrt.

Mit einer Akkuladung soll das Fun-Gadget rund 10 Flugminuten auskommen. Das ist in etwa die Dauer, die auch ein mittlerer Spielzeug-Heli schafft. Da das PowerUp 3.0 erfolgreich finanziert wurde, werden ab Mai 2014 die ersten Vorbestellungen rausgehen; ab Juni ist der Mini-Antrieb den Plänen zufolge auch im Handel erhältlich. Anvisierter Preis sind ca. 60 US-Dollar, inklusive ein externes Akku-Pack, mit dem das Gerät auch unterwegs im Park geladen werden kann. Dennoch: Für ein bisschen Elektronik eine stolze Summe – wenngleich es die viele Arbeit des Entwicklers wohl wert wäre.

Bild: PowerUp 3.0

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Folgen:
Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.