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Tool-Tipp zum Jahresende: MyPermissions-Cleaner hilft beim Neujahrsputz im Social Web

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geschrieben von Tobias Gillen

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen – es wird Zeit für einen kleinen (und vielleicht leicht verfrühten) Neujahrsputz im Social Web.

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Genehmigungen schnell und einfach prüfen

Denn mit der Zeit verlieren die meisten Nutzer von Facebook, Google, Twitter oder Instagram den Überblick darüber, welche Freigaben sie den einzelnen Diensten beziehungsweise entsprechenden Drittanbietern geben. Wer zum Beispiel sein Twitter-Konto mit about.me verbindet, den Dienst bei about.me aber gar nicht mehr eingebunden hat, zieht damit nicht automatisch die Genehmigung für den Zugriff auf das Konto zurück.

So häufen sich über die Zeit etliche Freigaben, Genehmigungen und Automatismen an, die man hin und wieder mal überprüfen und anschließend aufräumen sollte. Der Dienst MyPermissions.com ist da die richtige Adresse. Mit dem zugehörigen Cleaner-Programm kann man schnell und sehr simpel viele Dienste auf vorhandene Genehmigungen überprüfen und diese zurückziehen.

Zudem bietet der Dienst, den einige sicher schon länger auf dem Schirm haben, über ein Plugin – das für Firefox, Chrome und Opera optimiert ist – eine Live-Überprüfung von Genehmigungen an. Ist man also gerade im Begriff, der neusten Facebook-App Freigaben auf sensible Bereiche zu geben, meldet sich der MyPermissions-Cleaner zu Wort und hebt mahnend den virtuellen Zeigefinger.

15 Minuten für mehr Datenschutz

Ich persönlich war überrascht, welche längst in Vergessenheit geratenen Dienste auf meine Konten zugreifen. Überprüft habe ich Twitter, Facebook, Google und Instagram – mit 83 Freigaben insgesamt. Inzwischen habe ich noch knapp über 30 Freigaben aktiv, die allerdings sind teils wirklich nützlich oder unbedenklich, teils Voraussetzung für die Nutzung einiger Dienste – etwa bei „Twitter for iOS“.

Aber nicht nur die großen Netzwerke werden unterstützt. Man kann zudem noch Dropbox, Yahoo, LinkedIn, Foursquare und AOL überprüfen. Dabei wird zwar nicht jedes Netzwerk direkt vom MyPermissions-Cleaner unterstützt, wenigstens aber verlinkt er direkt auf die entsprechende Seite des jeweiligen Dienstes.

Wie schon gesagt: Viele werden den MyPermissions-Cleaner schon kennen, viel zu viele aber sicher nicht. Und noch viel mehr werden – ebenso wie ich – keinen Überblick mehr haben über all die Freigaben, die man Apps, Programmen und Tools über die Jahre gegeben hat. Bei mir hat die Überprüfung der vier Dienste circa 15 Minuten gedauert – eine kleine Investition in mehr Datenschutz.

Bild: Screenshot

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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist seit August 2014 Chefredakteur und seit Mai 2015 Geschäftsführer von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

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