CES: ZTE zeigt modulares Smartphone zum Zusammenstecken – leider nur eine Konzeptstudie

Tobias Gillen

Anzeige

Mehr Akku, dafür weniger Kamera. Schneller, dafür weniger Akku. Mehr Akku und mehr Kamera, dafür weniger Leistung. Die Idee hinter dem modularen Smartphone ist simpel: Jeder steckt es sich so zusammen, wie er es braucht – individuell und persönlich abgesteckt. Zudem wirkt man mit diesem Konzept der fast schon erzwungenen Obsoleszenz entgegen: Ist mal ein Teil kaputt, tauscht man es aus – und muss nicht ein komplett neues Smartphone kaufen.

W020131029406860636562

ZTE zieht nach…

Schon vor Monaten hat Google-Tochter Motorola mit „Project Ara“ eine derartige Offensive gestartet. Mit an Bord: Dave Hakkens, von dem das Phonebloks-Konzept ursprünglich stammt und eine offene Entwickler-Community. Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas hat der chinesische Telekommunikationskonzern ZTE nun ein ähnliches Konzept vorgestellt.

W020131029406860515018

Und Konzept trifft es wohl ziemlich gut. Anfassen durften es die Journalisten und Blogger nämlich nicht, ZTE hat es gut sichtbar unter einer Glaskuppel versteckt. Die Idee hinter dem „Eco-Mobius“, wie ZTE sein modulares Smartphone aktuell nennt, wurde bereits vor ein paar Wochen vorgestellt. Auf der CES war nun ein erster Prototyp zu sehen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

„Eco-Mobius“ ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt. So können die Nutzer etwa Kamera, Display, Batterie, RAM, Prozessor, Speicherplatz und Grafikkarte ausbauen und nach belieben ersetzen. Damit will ZTE – neben einer Menge Geld – auch der oben angesprochenen Obsoleszenz entgegenwirken, daher auch das „Eco“ im Namen.

Grundsätzlich aber unterscheiden sich die Ideen zwischen Project Ara und dem ZTE-Phone nicht. Nun bleibt abzuwarten, welches Unternehmen den ersten Akzent auf diesem spannenden neuen Markt setzt. Laut Motorola-Chef Dennis Woodside gibt es schon einen internen Prototyp von Project Ara. Den Kollegen von „The Verge“ erklärte ZTE in Las Vegas hingegen merkwürdigerweise, kein derartiges Smartphone entwickeln zu wollen. Dennoch arbeite man generell weiter an der Verbesserung einer derartigen Technologie. Ah ja. Was auch immer das bedeuten mag – es scheint, als sei die Google-Tochter damit einen Hauch vorne.

Bilder: ZTE

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
Teile diesen Artikel
Folgen:
Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.