Amazon startet Video-on-Demand-Flat für 49 Euro jährlich über Prime – die lang erwartete Initialzündung

Christian Wolf

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Danke Amazon, endlich hat man wirklich einen Grund, eure bisher weitgehend sinnfreie Prime-Mitgliedschaft abzuschließen. Denn mal ehrlich: Premium-Versand? Ach kommt. Gerade geht mein letzter Prime-Testmonat zuende und ich hatte nicht einmal das Gefühl, Bestellungen wirklich schneller zu erhalten. Ok, vielleicht lag das am hohen Versandaufkommen über Weihnachten. Oder die Paketdienste sind in Köln meist ohnehin bereits sehr fix. Was auch immer die Ursache ist: Für mich war das jedenfalls kein Grund, die bisher verlangten 29 Euro abzudrücken. Gleiches gilt für den unbeschränkten Gratisversand. Und ’ne Leihbücherei für den Kindle? Hab ich nicht, brauche ich nicht.

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Es geht endlich los

Nun ist alles anders. Zwar wird Prime nun deutlich teurer – 49 Euro. Aber – ja – da ist endlich auch ein echter Mehrwert. Unbegrenztes Streaming von 12.000 Filmen und diversen Serien? DAS ist ein Argument, das das Thema Video on Demand nun endlich auch in Deutschland auf ein attraktives Niveau hebt. Wichtig zu erwähnen: Wer Prime bisher schon abgeschlossen hat, erhält das neue Angebot sogar bis zum Ende der aktuellen Laufzeit kostenfrei dazu. Alle anderen haben zudem die Möglichkeit, bei Abschluss der Prime-Mitgliedschaft vor dem 26. Februar zu den alten Konditionen zuzuschlagen. Heißt: Ein Jahr Streaming-Flat für 29 Euro.

Allerdings: Ich bin bereits Kunde bei Lovefilm – habe meinen Vertrag gerade erst ein Jahr verlängert. Dort lasse ich mir aber noch ganz klassisch DVDs nach Hause liefern. Streaming – war mir trotz moderater 7 Euro monatlich bislang zu teuer, schließlich bin ich nicht gerade ein Film- und Serienjunkie. Von anderen Diensten wie maxdome etc. ganz zu schweigen. Blieb an einem langweiligen Samstagabend bislang zur Not der Einzelabruf zu Preisen irgendwo zwischen 1 und 4 Euro – etwa über Xbox Video. Mag sein, dass ich beim Thema Video-Ausleihe ein wenig knauserig bin. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Bei 49 Euro pro Jahr – also 4,08 Euro por Monat – würde ich ja sagen. Das ist günstiger als der aktuell günstigste DVDs-per-Post-Kurs bei Lovefilm mit rund 5 Euro monatlich für zwei DVDs pro Monat. Und wesentlich bequemer – die passende Internetverbindung vorausgesetzt.

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Es kommt also endlich Bewegung in den lange vor sich hin dümpelnden VoD-Markt in Deutschland. Schließlich ist zu erwarten, dass Amazon Lovefilm und Prime nun irgendwie verheiratet. Zwei Dienste parallel – das dürfte auf Dauer wenig Sinn ergeben. (Update, 26. Februar: Die Trauung hat stattgefunden: Lovefilms VoD-Angebot ist nun Amazon Instant Video; der DVD-Verleih heißt nun – Überraschung – Lovefilm DVD Verleih und ist ebenfalls bei Amazon angesiedelt.) Vielleicht erleben wir ja in diesem Jahr auch noch den heiß erwarteten Start von Netflix. Schließlich tickt nun die Uhr – die ersten Karten liegen auf dem Tisch. Denn wer zu spät kommt….ihr wisst schon. Für den Nutzer eine gute Entwicklung.

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Christian Wolf wird am Telefon oft mit "Wulff" angesprochen, obwohl er niemals Bundespräsident war und rast gerne mit seinem Fahrrad durch Köln. Er hat von 2011 bis 2014 für BASIC thinking geschrieben.