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BASIC gadgets: Fern-Steuern, 3D-Scannen, Autoschlüssel-Modden

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geschrieben von Felix

Das Internet der Dinge liegt ja spätestens seit letztem Jahr voll im Trend. Im Grunde genommen geht es dabei um die Frage, wie uns Technologie im Alltag noch dienlicher sein kann. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Art und Weise, wie man mit der omnipräsenten Technik umgehen muss bzw. wie man mit ihr interagiert. Einfache Bedienbarkeit und intuitives Verständnis stehen dabei hoch im Kurs. Auf den einschlägigen Crowdfunding-Plattformen können sich motivierte Early-Adopter jetzt schon die cleveren Gadgets der nächsten Generation sichern.

Sinnvolles Knöpfchen

Ein Knopf für alles, so einfach und simpel ist der Ansatz von WiseButton. Musik starten, Fotos anschauen, Präsentationen halten, alles kein Problem für das clevere Knöpfchen. Plattformübergreifend soll man damit Anwendungen steuern können. Zudem hat der WiseButton noch eine Funktion für die verstreuten Gemüter an Bord: er kommt mit speziellen Stickern, die man auf Gegenstände kleben kann. Das unendliche Suchen verlegter Objekte könnte damit vielleicht endlich der Vergangenheit angehören. Die Kampagne auf Kickstarter ist gerade zu Ende gegangen und hat fast 75.000 US-Dollar eingesammelt.

Mein kleiner 3D-Scanner

Über 3D-Druck und entsprechendes Zubehör haben wir an dieser Stelle von mehrfach berichtet. Mit dem Structure Sensor treibt man die technischen Möglichkeiten nun aber noch weiter. Dabei handelt es sich um eine Art Mini-3D-Scanner, den man sich einfach auf sein Handy steckt. Sieht man dann zum Beispiel ein schönes Möbelstück im Geschäft kann dies einfach gescannt werden. Mit dem richtigen 3D-Drucker druckt man es dann direkt zu Hause aus. Ende letzten Jahres ist das Projekt mit großem Erfolg auf Kickstarter erfolgreich finanziert worden.

Ein Ring, sie alle zu steuern

Ein weiterer Gegenstand auf der Liste toller, modernen Eingabegeräte ist Ring. Er sieht aus wie sein Name vermuten lässt, gehört also in die Klasse der „wearable input devices“, also der tragbaren Eingabegeräte. Sein Funktionsbereich umfasst neben der Gestensteuerung auch die Texteingabe, eine Bezahl- sowie Alarmfunktion. Und natürlich ist es völlig Jenseits dieser Funktionalität einfach ultra lässig, die Welt mit dem Finger zu steuern. 185 US-Dollar plus Versand kann einem das schon mal wert sein.

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Schreibtisch-Roboter

Für ein äußerst nerdiges Gadget sammelt das Team von uArm gerade Startkapital. uArm ist ein Miniatur-Roboterarm bzw. ein Bausatz für einen solchen. Eine Art Fabrikationsanlage für den Schreibtisch also. Um einen solchen Arm angemessen zu bedienen, empfehlen sich natürlich Programmierkenntnisse. Man braucht sie aber nicht unbedingt, denn laut Herstellern soll der Arm auch mit einer leicht bedienbaren Smartphone-App eingestellt werden können. Auf Kickstarter ist das Projekt erst kürzlich ausgelaufen. Statt der Mindestsumme von 5.000 US-Dollar kamen über 250.000 zusammen. Nachzügler sollten also die Augen offen halten, ob der Arm bald regulär vorbestellbar ist.

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Autoschlüssel rustikal

So viel Elektronik muss aber gar nicht sein. Für all jene, denen der ganze technische Firlefanz ohnehin zu viel ist, gibt es auch ganz klassische Gadgets ohne Strom. Eine Autoschlüssel-Mod zum Beispiel. Statt dem üblichen, und deshalb langweiligen, Griff, kann man sich seinen Schlüssel nämlich einfach mit einem Schraubenzieher zusammenschweißen. Hier steht, wie es geht. Wenn der Schlüssel erst im Zündschloss steckt, dann fühlt man sich ganz bestimmt ein wenig wie ein echter Autodieb.

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Bilder: Kickstarter, Kickstarter, Hahabird


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Über den Autor

Felix

Internetabhängiger der ersten Generation, begeistert sich für Netzpolitik, Medien, Wirtschaft und für alles, was er sonst so findet. Außerdem ist er ein notorisches Spielkind und hält seine Freunde in der „echten Welt“ für unverzichtbar.

1 Kommentar

  • Na, das mit dem 3D Sensor, das sollte ja nun bald einer der Trends sein, angestossen mit den immer billiger und erschwinglicher werdenden 3D Druckern. Das wird schon die Welt sehr verändern, denn es wird bestimmt Tauschbörsen geben für Modelle und auch nicht immer wird es einen neuen Drucker geben müssen, wenn man nur ein gebrochenes Zahnrad oder ansonsten zu teures Kleinteil auszutauschen hat. Kein Versand, man bekommt das 3D Modell und druckt es selber aus, investiert die Zeit der Reparatur selbst … dann rechnet sich das vielleicht wieder … die Ideen sind grenzenlos, allemal mit einem solchen Scanner, der auch noch mobil ist, wie es unsere ganze Welt werden wird. Der Anfang ist längst getan, es wird mit rasender Geschwindigkeit weiter gehen …

    Michael Marheine

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