Bereits 28.000 Nachrichten: „Sandroid“ fängt Bankcodes in Nahost ab

Tobias Gillen

Anzeige

Ein Android-Trojaner richtet sich momentan gezielt gegen Bankkunden im Nahen Osten. Wie genau die App den Weg aufs Smartphone findet, ist unklar. Sie verbreitet sich aber immer mehr.

fakebankmessages

28.000 Codes abgefangen

Betroffen sind insbesondere Kunden der Riyad Bank, SAAB, AlAhliOnline, Al Rajhi Bank und der Arab National Bank. Die angebliche App, „Sandroid“ genannt, gibt sich dabei als Zwei-Faktor-Authentifizierung der jeweiligen Bank aus. Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung hinterlegt der Nutzer eine Mobilfunknummer und muss dann zum Einloggen nicht nur sein Passwort, sondern auch den auf das Handy geschickten Code eingeben.

Genau diesen Code fängt die App ab und bietet den Hackern somit Zugang zu den Bankkonten der unvorsichtigen Nutzer. Bislang seien 2.700 Smartphones betroffen, bereits über 28.000 Nachrichten seien abgefangen worden. Das berichtet Brian Krebs auf seiner Website. Wie genau die App den Weg auf des Kunden Smartphone findet, weiß er zwar nicht. Er vermutet aber, dass zuerst der PC infiziert und anschließend der Kunde zum Download der App eingeladen wird.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Schutzprogramme installieren

Wie „Heise“ berichtet, ist der Trojaner bereits seit mindestens Dezember 2013 bekannt und die meisten Sicherheitsdienste würden ihn auch aufspüren können. Infiziert werden also meist Kunden ohne Schutzprogramme.

Die Codes aus der Zwei-Faktor-Authentifizierung werden übrigens an die Mobilfunknummer +79154369077 weitergeleitet, die, so Brian Krebs, in Moskau registriert ist. Jüngst habe das Netzwerk auch Facebook-Nutzer sowie Kunden von Banken in Australien und Spanien ins Visier genommen. Es empfiehlt sich also auch hierzulande, wachsam zu sein und insbesondere auf Android-Smartphones entsprechende Schutzprogramme zu installieren.

Aber das ist ja eigentlich nichts neues.

Bild: Brian Krebs Screenshot

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Vertriebsingenieur (Ingenieur Maschinenbau / ...
a2tec GmbH in Hamburg
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Vehicle Testing Lead (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Sales Manager (m/w/d) Online Marketing
Sellwerk GmbH & Co. KG in Düsseldorf, Meerbusch, Kaa...
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Folgen:
Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.