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Immer Sonnenschein statt graue Suppe: Die „Tens Lens“ sind die inoffiziellen Instagram-Brillen

Wer durch Schottland fährt, der wird es mit aller Wahrscheinlichkeit mit Regenwetter zu tun haben. Bei den einen führt das zu Depressionen, andere wiederum finden das inspirierend. So wie beispielsweise die Gründer von „Tens“.

TensLens-Gif

Vintage-Effekte für schlechte Aussichten

Wer noch nie etwas von dem Start-Up gehört hat, dem sei die sympathische Firmenbeschreibung ans Herz gelegt:

Tens ist eine Sonnenbrillen-Marke mit einem einfachen Bestreben: Ihr Tag soll zehn Mal besser aussehen.

Das klingt nach einem großen Versprechen. Wie sie das einlösen wollen? Mit speziell gefärbten Brillengläsern.

Die „Tens Lens“ blenden nicht einfach das Sonnenlicht ab, sondern tauchen die Welt in neue Farben ein – und zwar so, wie man sie von den Instagram-Filtern kennt. Aus einem gräulichen Wetter wird so eine gelborangene Kulisse, als wäre sie in den 70er mit einem Film gedreht worden. Vintage-Style im echten Leben quasi.

Instagram-Brille ohne Instagram

Dass die 36 britische Pfund (umgerechnet rund 44 Euro) teuren Brillen bekannte Instagram-Effekte imitieren, wissen die Produzenten ganz genau. Doch nirgends wird die Foto-App auch nur ansatzweise erwähnt, um wahrscheinlich einem potentiellen Rechtsstreit aus dem Weg zu gehen. Stattdessen trimmt man seine Kampagne voll auf diesen Stil und spricht damit die entsprechende Zielgruppe an.

Ein geschickter Schachzug. Der funktioniert so gut, dass die „Tens Lens“ wie warme Semmeln weggehen. Denn auf Indiegogo sammeln die Gründer aktuell Geld für ihre Idee. Und das erfolgreich: Die Kampagne wurde bislang schon zu fast 500% überfinanziert. Anfang Juni endet sie, die Brillen sollen bereits Ende des gleichen Monats an die Unterstützer ausgeliefert werden. Passend zum Sommer – egal, ob der nun sonnig oder wie so oft trübe wird.

Bild: Tens / Indiegogo


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Über den Autor

Jürgen Kroder

Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.

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