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Offworld Trading Company – Civ IV Designer arbeitet an neuem Real-Time Strategy Konzept

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geschrieben von Felix

Mit dem Namen Soren Johnson werden die meisten wohl eher wenig anfangen können, viele werden jedoch schon viel Zeit mit den Ergebnissen seiner Arbeit verbracht haben. Er war Game-Designer beim Strategie-Klassiker Civilization IV. Ende letzten Jahres hat er mit Mohawk Games nun eine neue Firma gegründet.

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Mit einem neuen Real-Time-Strategie Spiel schürt er aktuell die Erwartungen auf die Wiederbelebung eines grandiosen Genres. Anstatt jedoch wie üblich mit Armeen aufeinander loszugehen, regiert bei Offworld Trading Company Geld die Welt.

Klassische Spieleelemente mit neuem Konzept

Bei Offworld Trading Company handelt es sich laut Angaben der Macher um ein „economic RTS“, also ein Echtzeit-Strategiespiel mit Elementen einer Wirtschaftssimulation. Der wesentliche Unterschied zu einem klassischen RTS: anstatt mit militärischen Einheiten besiegt man seine Gegner mit ökonomischer Überlegenheit.

Grundsätzlich leitet jeder Spieler eine Firma auf dem Mars. Ziel ist es, die anderen Firmen vom Markt zu drängen. Dazu müssen Ressourcen abgebaut, veredelt und gehandelt werden. Andere Spieler können dann durch den Kauf von Aktienanteilen nach und nach übernommen werden.

Statt wie üblich auf wenige Ressourcen und viel Armee zu setzen, wird der Schwerpunkt bei Offworld Trading Company also auf unterschiedlichsten Ressourcen liegen. 13 Verschiedene sollen zur Auswahl stehen. Erfolg werden diejenigen Spieler haben, die es schaffen, Preise für selbst kontrollierte Ressourcen oben zu halten und die der Gegner im Preis zu drücken.

Kurzes Match statt Spiel-Marathon

Mit der Umsetzung dieser Idee geht Soren Johnson neue Wege, obwohl es durchaus Anlehnungen an andere Spiele gibt. Als Referenz gilt hier der Atari-Klassiker M.U.L.E. von 1983.

Anstatt lang und ausufernd wird Offworld Trading Company kurz und knackig. 30-45 Minuten sind für die Wirtschaftsschlacht mit 2-8 Mitspielern geplant. Dabei soll es stets abwechslungsreich hergehen, denn die Mars-Karten werden immer neu und per Zufall generiert. Spieler können sich so nicht auf eine bestimmte Region einstellen und stets die gleiche Strategie umsetzen. Nach Johnsons Überzeugung erhöhen diese Prinzipien den Spielspaß ungemein.

Wir freuen uns jedenfalls auf das Release. Wer es gar nicht abwarten will, der kann sich für reduzierte 35 US-Dollar jetzt schon zum auserwählten Kreis der Vorbesteller zählen.

Bild: Offworldtrading


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Über den Autor

Felix

Internetabhängiger der ersten Generation, begeistert sich für Netzpolitik, Medien, Wirtschaft und für alles, was er sonst so findet. Außerdem ist er ein notorisches Spielkind und hält seine Freunde in der „echten Welt“ für unverzichtbar.

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