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83.000 Petabyte pro Monat: Privater Internet-Traffic nimmt bis 2018 enorm zu

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geschrieben von Tobias Gillen

Grenzen der Vorstellungskraft

YouTube, Netflix, Spotify, dazu noch ein bisschen Amazon, eBay und Googlemail – was für den einzelnen Nutzer nach einem normalen Surfverhalten ausschaut, rechnet sich auf die Masse gesehen ganz schön hoch. So hat der Cisco Visual Networking Index nun prognostiziert, in welche Regionen das weltweite, private Datenvolumen bis 2018 gelangen wird.

Ein bisschen beängstigend sind die Zahlen schon. Dabei verhält es sich in etwa so, wie mit den Geldbeträgen für Bankenrettungen, von denen man abends in den Nachrichten hört: Man versteht die Zahl, weiß auch, wie man sie schreibt – aber einen Bezug dazu kann man nicht mehr herstellen. Wir stoßen dabei einfach an eine Grenze unserer Vorstellungskraft.

83 Mio. Terabytes

So soll der weltweite Internet-Traffic auf – festhalten! – 83.298 Petabytes in den nächsten vier Jahren ansteigen. Zum Vergleich: 2013 waren es gute 29.000 Petabyte, dieses Jahr werden es wohl knapp 36.000 Petabyte. Petabyte ist die nächsthöhere Einheint nach Terabyte. Um das Problem mit den großen Zahlen perfekt zu machen, könnte man auch sagen, ein Petabyte sind 10^15 Byte, also 1 000 000 000 000 000 Byte. Wahlweise wäre natürlich auch möglich, den monatlichen Traffic mit 83 Millionen Terabytes zu umschreiben.

Den Löwenanteil fressen dabei Videoinhalte, die heute schon 60 Prozent ausmachen. Es folgen normales Surfen und Kommunizieren und ein kleiner Anteil wird durch Filesharing ausgemacht. Online-Gaming ist so gut wie gar nicht vertreten. Detaillierter hat es folgende Statista-Grafik:

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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist seit August 2014 Chefredakteur und seit Mai 2015 Geschäftsführer von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

4 Kommentare

  • Was ist denn jetzt an 83 Millionen Terabyte schwer vorzustellen? Sind halt 83.000.000 1 Tb Festplatten, so abstrus gigantisch ist das gar nicht, vor allem global gesehen.

  • Wie wird das berechnet?
    Wenn ich messe, wie viel mein Sohn zwischen den 7. und 8. Jahr wächst, kann ich dann hoch rechnen, dass er nach 30 Jahren mit diesem Wachstum über 50 Meter groß ist?

    Und was den „Löwenanteil Videoinhalte“ angeht – schaut euch doch mal den üblichen Traffic an, wieviel im Hintergrund von Cookies, Überwachungs- Werbe- und Analysetools verursacht wird.
    Auf manchen Seiten kann schon ein einfacher AdBlocker den Traffic halbieren. Wollen wir das auch mal von einem Milchmädchen hoch rechnen lassen? 🙂

  • Wie wird das berechnet?
    Wenn ich messe, wie viel mein Sohn zwischen den 7. und 8. Jahr wächst, kann ich dann hoch rechnen, dass er nach 30 Jahren mit diesem Wachstum über 50 Meter groß ist?

    Wenn dein Sohn zwischen dem 7 & 8. Jahr über 1 Meter wächst ist es gut möglich das er auch 50 Meter groß ist.

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