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Nie wieder Fische füttern: The Capsule erweckt Roboterfische zum ewigen Leben

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geschrieben von Sven Wernicke

Wer ein Aquarium besitzt, kennt den Stress: Regelmäßig Wasser wechseln, sich um den Filter kümmern, Fische füttern, sporadisch mal das ganze Becken gründlich putzen – tja, das Hobby ist zeitraubend und manchmal auch anstrengend. Ganz anders sieht es bei The Capsule aus. Dieses Aquarium benötigt keine Pflege oder Nahrung für die Bewohner – abgesehen von Strom.

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The Capsule von dem französischen Unternehmen Sphere ist ein abgeschlossenes Aquarium, bei dem einmalig auf der Unterseite Wasser eingefüllt wird. Ein Austausch des kühlen Nasses ist regulär nicht nötig. Und die zwei Fische verlangen auch keine Pflege, denn es sind zwei sieben Zentimeter große Roboter mit schicken LEDs für Lichtspielereien. Keine Frage: Das sieht schon sehr amüsant aus.

Hightech

Die Schöpfer sehen The Capsule nicht nur als kurzzeitig witzigen Gag an. Nein, hier steckt jede Menge Hightech in der Apparatur, die auch lange Zeit Freude bereiten soll. Beispielsweise müssen die Fische nicht aufgeladen werden, der Akku füllt sich schnurlos von der Basisstation (dem Aquarium) zu den Kreaturen. Dank Infrarot und Sensoren bewegen sich die Fische frei durch das Wasser, ohne anzuecken. Über Bluetooth nehmen Nutzer auch noch Kontakt zu den kleinen Kerlen auf, schauen sich ihre Vitalwerte an oder ändern die LED-Farben nach eigenen Vorstellungen. Außerdem reagieren die Roboter auf Klopfen an die Glasoberfläche des Beckens – wie echte Tiere eben.

The Capsule selbst fällt durch seine ungewöhnliche Form auf, ist aber insgesamt nicht sonderlich groß. Mit einem groben Durchmesser von rund 30 Zentimetern passt es dafür in fast jedes Wohnzimmer und dürfte auch Haustiermuffel überzeugen. Ab Mai 2015 soll das gute Stück erhältlich sein. Einen Preis nennen die Macher noch nicht.

Weitere Details gibt’s auf der offiziellen Webseite.

Bilder: Sphere


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Über den Autor

Sven Wernicke

Sven liebt Gadgets. Vor allem verspielte, verrückte, aber auch lustige, unkonventionelle und praktische. Er hat 2014 ein paar Beiträge zu BASIC thinking beigesteuert.

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