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WeWeWeOhwe – Die Web-Fundecke: Von Zombie-sicheren Behausungen, brotigen Innovationen und 9x #Bentgate

WeWeWeOhwe
geschrieben von Jürgen Kroder

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Jeden Tag surfe ich weit mehr als 100 Webseiten ab. Dort finde ich mal mehr, mal weniger interessante Dinge. Und nur ein Bruchteil davon lässt sich für BASICthinking verwerten. Schade. Mir als Schwabe tut es in der Seele weh, wenn ich gesammelte Links einfach wegschmeißen muss. Damit die Fundstücke nicht sinnlos im digitalen Nirwana meines Browser verschwinden, möchte ich sie der Welt (also euch) mitteilen. Tataaa – meine neue Kolumne WeWeWeOhwe ist geboren!

Keine Chance für Zombies

Die Zombie-Apokalypse, sie steht vor der Türe. Mancherorts ist sie bereits da. Zumindest könnte man diesen Eindruck erhalten, wenn man sich für Filme, TV-Serien und Games interessiert. Von „The Walking Dead“ über „Resident Evil“ und Day Z“ bis zu „World War Z“ – überall stapfen die Untoten herum. Damit Hirnsauger-Paranoiker für die Invasion gerüstet sind, haben findige Geschäftemacher Bastler die perfekte Lösung gefunden: die „Zombie Fortification Cabin“.

Für knapp 70.000 britische Pfund bieten sie ein Haus für die Endzeit an, das aufgrund seines Sicherheitsschnickschnacks über eine (O-Ton) „10 Year Zombie Guarantee“ verfügt. Und – ganz wichtig – ist auch: eine Xbox ist im Preis inbegriffen. Eine tolle Sache. Aber nur, wenn man kein Playstation-Fan ist.

#Bentgate-Nachklapp: 157 von 9

Apple-Produkte toll zu finden, das gibt es nicht. Nein, man muss sie lieben, verehren und vergöttern. Wahrscheinlich hat die Firma aus Cupertino mehr Gläubige als alle Religionen zusammen. Somit versteht es sich von selbst, dass alles, was die Company mit dem Apfel-Logo herausbringt, perfekt ist. Fehler – die gibt es nicht. Deswegen kam es derletzt zum Eklat, als Magazine über #Bentgate bzw. #Bendgate berichteten.

Aber was sollte überhaupt all der Wirbel? Laut Apple gab es doch nur neun iPhone-6-Besitzer, deren Smartphone sich verbogen. Nun ja … der Blog „1 of the 9“ beschäftigt sich mit diesen wenigen Ausnahmefällen und zeigt sie auf seiner Seite. Komischerweise ist die Zählung aktuell bei 157 Betroffenen angekommen. Ist wohl ein kleiner Rundungsfehler, oder?

Von PR-Huren und Youtube-Hampelmännern

Früher, da war alles besser. Die Erde war noch eine Scheibe, zum Telefonieren begab man sich in quietschgelbe Häuschen und Helene Fischer trällerte nicht pausen- sowie atemlos durch unsere Charts. Das war die Zeit, als man als Games-Journalist noch einen Traumberuf hatte, auch wenn man dafür nur von pickeligen Nerds bewundert wurde. Egal. Diese Zeiten sind leider vorbei. Heutzutage kann jeder, der „Doom“ ansatzweise fehlerfrei schreiben vermag, einen Spiele-Blog starten, bei Youtube herumhampeln und als Übertroll alle „Call of Duty“-Nichtgutfinder in Foren beleidigen.

Auch das Verhältnis zwischen Games-Journalisten (die Coolen) und PR-Stelle (das personifizierte Böse, bezahlt aber alle ausschweifenden Trips rund um den Globus) hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Wie beschämend die Situation heute aussieht, darüber lässt sich der Ex-„PC Action“-Schreiberling Ahmet Iscitürk aka @SchweinOfLove in seiner aktuellen Kolumne „Spielejournalisten – Der Abschaum des Universums“ aus.

„Ich bin ein Brot“ – das nächste megaüberhypermegageile Spiel?

Da wir gerade beim Thema Games sind: Was macht eine Branche, in der man eigentlich schon alles gesehen hat? Weiterhin jedes Jahr ein neues „Need for Speed“, „Battlefield“ oder „FIFA“ den gesättigten Kunden zum Fraß vorwerfen? Ja, kann man machen. Es existieren ja noch genügend, die getreu dem Motto „never change a running system“ immer das Gleiche kaufen, weil sie nichts riskieren wollen (hier greift das Sprichtwort „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“). Zum Glück gibt es eine Schar von Indie-Entwicklern, die mit wirklich tollen Ideen auftrumpfen. Und mit Ideen, die so sch…räg ausfallen, dass sie schon wieder gut sind.

So enthüllten jüngst die Bossa Studios, die sich bereits mit dem durchgeknallten „Surgeon Simulator“ einen Namen gemacht haben, ihr neuestes Projekt: „I Am Bread“. Jepp, der Titel heißt wirklich übersetzt „Ich bin (ein) Brot“. Der Name ist Programm: Man steuert eine Scheibe Toast, um möglichst schmackhaft auszusehen. Ääääh … ja … vielleicht bleibe ich doch bei „Need for Speed“ …

Raider heißt jetzt Twix

…und Nokia heißt nun Microsoft Lumia. Bye bye, Kultmarke. Ich bitte um eine Schweigeminute.

 

 

<Schweigeminute over>

Action wie bei Star Wars

Für alle, die bei der Schweigeminute kurz weggenickt sind, habe ich einen Kick, um wieder wach zu werden. Nämlich ein rasantes Video von zwei Drohnen, die durch den Wald flitzen. Der Clip erinnert stark an den Teil aus „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, als sich Luke auf Endor eine Verfolgungsjagd mit den imperialen Truppen liefert. Kurz: Star Wars FTW!

In diesen Sinne: Möge das Web mit euch sein!

Bild: Bossa Studios


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Über den Autor

Jürgen Kroder

Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.

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