#Crescentgate: Frontkamera bei iPhone 6-Modellen verrutscht mit der Zeit – der Wirbel ist groß

Jürgen Kroder

crescentgate

Nach den verbogenen Geräten sorgt das iPhone 6 mal wieder für negative Schlagzeilen: die Frontkamera verrutscht bei einigen Usern. Ein echter Fehler? Oder ist der neue Vorfall als lächerlicher Medien-Sturm einzustufen?

Teures, ramponiertes Image

Apple. Diese Marke steht für perfektes Design und perfekte Produkte. Wer sich einen iMac, ein iPhone oder iPad kauft, der kriegt die S-Klasse der Hardware geboten. Diesen Nimbus lässt sich Cupertino seit vielen Jahren teuer bezahlen. Zu Recht sagen die Fans.

Doch in den letzten Monaten platz der Lack an dem scheinbar fehlerfreien Image auf. Der große Shitstorm begann zur Veröffentlichung des neuen iPhone 6. Das Smartphone verbiege sich, wenn man es in die Hosentasche steckt. Pah, der sogenannte #Bentgate ist lächerlich, davon seien nur ein paar Kunden betroffen – konterte Apple. Von neun Geräten war die Rede. Nun ja, alleine die Webseite „1 of the 9“ hat schon über 500 Betroffene gefunden…

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Nach dem #Bentgate folge der #Hairgate. Beim Telefonieren können sich unter Umständen Haare im feinen Schlitz der Aluminium-Hülle verhaken. Dieser „Skandal“ sorgte eher für Belustigung als für einen großen Aufschrei.

hairgateKleiner Fehler, große Wirkung?

Und nun hat Apple ein neues „Gate“, das durch die Presse geht: #Crescentgate. Von Fachseiten wie „Techtimes“ über Wirtschaftsmagazine wie „Business Insider“ bis hin zu Boulevard-Medien wie „n24“, „Focus“ und „Bild“ – alle berichten über den neuesten Aufreger. Laut verschiedenen Quellen wie beispielsweise „Reddit“ verrutscht die Frontkamera, was wie ein Halbmond (Englisch: „Crescent“) aussieht. Auswirkungen auf die Bildqualität der Fotos habe das keine, was man so hört.

Also viel Wirbel um nichts? Ein gefundenes Fressen für die Medien und Apple-Hasser? Ja und Nein.

Natürlich kochen jetzt wieder die Emotionen hoch. Und hier und dort mag auch etwas übertrieben werden. Trotzdem: Es mag zwar nur ein kleiner Fehler sein, der wahrscheinlich bei manchen Smartphones von anderen Herstellern auftaucht – aber bei einem Apple-Produkt darf das nicht sein. Der Konzern aus Cupertino lässt sich gerne für seine (vermeintliche) Makellosigkeit feiern: Apple-Produkte sind so teuer, weil sie so hochwertig und innovativ sind. Ja, Qualität und ein gutes Image sind ihren Preis wert.

Noch ist von Kulanz zu lesen

Aber genau deswegen schlagen die Skandale und Skandälchen so hohe Wellen. Wenn ich mir ein Billig-Smartphone kaufe, dann kann ich über viele Macken hinweg sehen. Wenn ich aber wie beim iPhone 6 mindestens 700 Euro hinlegen muss, dann erwarte ich, dass das Produkt keine Kinderkrankheiten aufweist. Und wenn, dann will ich ernst genommen werden und schnellen Support. Deswegen bin ich sehr gespannt, ob, wann und wie Apple auf #Crescentgate reagieren wird.

Uns sind bisher mindestens zwei Fälle im näheren Umfeld bekannt, wo das Problem ebenfalls auftritt. Noch ist seitens Apple von viel Kulanz zu lesen. Mal sehen, wie das wird, wenn die große Masse in die Apple-Stores pilgert.

Was denkt ihr: Ist das neueste „Gate“ ein weiterer Skandal oder nur ein künstlich erzeugter Wirbel? Und wie sieht eure Frontkamera aus?

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Bilder: Imgur, Innov8tiv,

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.