Dank 3D-Druck wird Weihnachten zum Fest der Geschmacklosigkeit

Jürgen Kroder

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Weihnachten steht vor der Türe. Die Zeit der Besinnlichkeit, seichten Unterhaltung und großen Geschenke. Und der Geschenke, die die Welt nicht braucht. Wie zum Beispiel Pullover mit Verzierungen aus dem 3D-Printer. 

Hinweis: Dieser Text kann Spuren von Humor enthalten.

Ideenlose Beschenkerei

Diese Tage sind Stress pur. Denn bis zum Mittag des 24. werden noch unzählige Menschen – hauptsächlich Männer – durch die Innenstädte irren, auf der Suche nach dem ultimativen Weihnachtsgeschenk für ihre Liebsten. Oder sind wir ehrlich: Um überhaupt etwas zu finden, das man verschenken kann.

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Am Ende ist vieles von dem, was gekauft wird, eh sinnlos. Nippes, der bald in der Schublade, im Mülleimer oder beim nächsten Schrottwichteln landet. In einer Konsumgesellschaft, in der die meisten eh schon alles haben, wird es eben immer schwerer, ausgefallene Dinge zu schenken.

Wäre es nicht viel einfacher, wir lassen die Etikette fallen und verzichten auf die Beschenkerei? Oder wir stehen 100%ig zu unserer Ideenlosigkeit und verteilen Geschenke, die so bescheuert sind, dass man sie schon wieder als trashig gut bezeichnen könnte? Dann dürfte euch mein Webfundstück gefallen: thesweaterstore.com

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Der US-Shop macht keinen Hehl daraus, was er anbietet: „The World’s Largest Selection Of Vintage Ugly Chrismas Sweaters“. Eben Pullis, Strickjacken und Dergleichen mit großen achso süßen Teddybär- und Rentier-Motiven, aber auch überdimensionale Tannenbäume- und Santa-Claus-Strickereien werden hier offeriert. Also lauter Klamotten, die selbst in den 80ern, dem Jahrzehnt der stillosen Mode von „Modern Talking“, schon als hässlich eingestuft worden wären.

Geht’s noch hässlicher?

Kann man derlei Geschmacksverirrungen noch toppen? Ja. Mit 3D-Druck. Die Seite „Ugly Addons“ bietet Objekte an, mit denen die Geschmacksverirrungen von „The Sweater Shop“ zum Anziehen noch hässlicher werden. Zum Beispiel gibt es Vorlagen für Schneeflocken, Schneebälle und Rentiere, die auf 3D-Printern ausgedruckt und dann an die Pullis angebracht werden können. Wie die Ergebnisse aussehen, zeigt 3DPrint.com.

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Der Haken: Die ganze Sache ist ein ganz schön teurer Spaß. Für die Pullis muss man um die 30 Dollar auf den Tisch legen, die 3D-Druckvorlagen schlagen auch noch mit bis zu 80 Dollar zu Buche. Viel Geld, das man am Ende deutlich besser investieren kann.

Deswegen mein Rat: Spart euch das Verschenken von Dingen, die kein Mensch braucht. Investiert eure Energie lieber in eine friedliche Zeit mit der Familie und spendet das Geld an Menschen, die es dringender gebrauchen können!

Bilder: The Sweater Store, 3DPrint.com

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.