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Darknet: Silkroad-Krimi geht vor Gericht weiter – wer ist Dread Pirate Roberts?

Felix
Aktualisiert: 15. Januar 2015
von Felix
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Silkroad war die bekannteste Plattform für illegale Aktivitäten im Darknet, vor allem für Drogen. 2013 wurde die Seite vom FBI geschlossen und seither sitzt Ross William Ulbricht, ihr Mutmaßlicher Kopf, hinter Gittern. Nun endlich geht der Prozess los. Endlich also das nächste Kapitel, denn bisher stellte sich der Fall als spannender Krimi dar, der nicht nur die Abgründe im Netz, sondern auch die zweifelhaften Maßnahmen der Ermittler zeigt. Im Mittelpunkt steht aktuell die Frage, ob Ulbricht unter dem Pseudonym Dread Pirate Roberts die Drogenplattform leitete.

Adminseite von Silkroad geöffnet

Seit dem 13. Januar läuft nun der Prozess gegen Ulbricht, den die Ermittler als alleinigen Kopf der Drogenplattform sehen. Nach einer langen und äußerst aufwendigen Fahndung verhafteten ihn die US-Behörden in einer öffentlichen Bibliothek auf frischer Tat – er war gerade dabei, mit anderen Mitarbeitern aus dem „Kundenservice“ zu chatten. Einer davon war jedoch Undercoveragent. Ebenfalls ein wichtiges Beweismittel: Bei der Verhaftung war auf Ulbrichts Laptop noch die Administrationsseite von Silkroad aufgeklappt – er schaffte es nicht mehr, den Laptop zu schließen.

Nach Meinung der Staatsanwaltschaft arbeitete Ulbricht seit 2009 an der Seite, die 2011 schließlich online ging. Und er verhielt sich wie ein „ganz normaler“ Drogenboss: Er kassierte Provisionen für verkaufte Drogen und war bereit, seine Seite mit Gewalt zu schützen, so der Vorwurf.

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Namen der Händler waren tabu

Nach Sichtweise der Staatsanwaltschaft gab Ulbricht den Händlern bei Silkroad Hilfestellung, wie sie anonym ihre Drogen verkaufen und ein entsprechendes Kundennetz aufbauen konnten. Das wichtigste Gebot dabei: Namen der Händler waren tabu. Für das alles kassierte Silkroad 10 bis 12 Prozent.

Gespannt wird nun auch abgewartet, welche Zeugen die Staatsanwaltschaft aufrufen wird. Ein Ermittler, der mit dem Fall betraut war, hat bereits ausgesagt. Ein Freund von Ulbricht, der angeblich irgendwann eingeweiht wurde, steht noch an. Ebenso wie ein angeblicher Drogenhändler auf der Plattform.

Überraschende Verteidigungsstrategie

Bis vor dem Prozess wurde von der Verteidigung eine eher defensive Strategie erwartet. Zum Prozessauftakt stellt sich das aber nun anders dar. Der Anwalt gibt zu Protokoll: Ja, Ulbricht hat die Seite gegründet, sie aber bereits nach wenigen Monaten wieder abgegeben. Er war kein „drug kingpin“. Die Seite war ihm schnell zu arbeitsintensiv, weshalb er sie an andere abgab. Überhaupt war Silkroad eher als ein ökonomisches Experiment geplant.

Erst kurz vor der Festnahme sei Ulbricht von den Betreibern wieder zurückgelockt worden, so der Anwalt. Seiner Meinung nach hätten die tatsächlich Schuldigen von der Fahndung Wind bekommen und ein Bauernopfer gesucht. Mit seinen Verbindungen zur Seite sei Ulbricht dazu bestens geeignet gewesen.

Wer ist Dread Pirate Roberts?

Genaugenommen bezieht sich die Anklageschrift ja ohnehin nicht auf Ulbricht, sondern auf Ulbricht aka Dread Pirate Roberts. Von Seiten der Anklage wird die Beweisführung deshalb auch ein schwerer Brocken. Bisher, so scheint es, ist die Beweislage hier eher mehrdeutig.

Es wird sich zeigen, ob sie Dread Pirate Roberts auf die Schliche kommen, der eigentlich eine Romanfigur aus „The Princess Bride“ von William Goldman ist. Es muss nämlich auch ausgeschlossen werden, dass es sich bei dem Silkroad-Mastermind überhaupt um eine Person gehandelt hat. Möglicherweise steckte ja sogar eine Gruppe dahinter.

Dementsprechend richtet sich Ulbrichts Verteidiger auch an die Geschworenen: Im Netz sind die Dinge oft nicht das, wonach sie zunächst aussehen. Identitäten lassen sich leicht erfinden.

Lehrstück in Sachen Ermittlungstaktik

Der Krimi geht also nun vor Gericht weiter. Für die „Branche“ der illegalen Angebote im Netz dürften die Details aber noch viel Spannendes ans Licht bringen. Ursprünglich hieß es nämlich, dass die Ermittler über einen Bug bei der CAPTCHA-Eingabeaufforderung die IP-Adresse von Ulbricht herausgefunden haben.

Die Beweise geben dazu jedoch keine Erkenntnisse, vielmehr sieht es so aus, als habe man sich anders Zugang zum Admin-Bereich verschafft. Mit Informationen hält sich das FBI jedoch mehr als bedeckt.

Die Frage, die sich dabei natürlich stellt: Haben sich die Behörden durch illegale Maßnahmen Zugang verschafft und dürfen diese Beweismittel dann im Prozess eingesetzt werden? Ebenso spannend ist die Frage, wie die Behörden die Bitcoin-Geldströme rekonstruiert haben. Der Mythos von der anonymen Währung ist jedenfalls auch wegen Silkroad längst dahin.

Bild: Wikipedia

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Internetabhängiger der ersten Generation, begeistert sich für Netzpolitik, Medien, Wirtschaft und für alles, was er sonst so findet. Außerdem ist er ein notorisches Spielkind und hält seine Freunde in der „echten Welt“ für unverzichtbar.
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