CatContent statt nerviger Banner: „Baby Animal Blocker“ soll Werbung durch süße Katzenbilder ersetzen – funktioniert das?

Jürgen Kroder

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Dieser AdBlocker versucht es auf die sympathische Art und Weise: Statt Werbebanner komplett auszublenden, überlagert er sie mit Fotos von Katzen- und Hundebabys. Hält die kostenlose Browser-Erweiterung, was sie verspricht? Unser Test zeigt es.

Katzen und Hunde statt Werbung

Eigentlich gehen sie mir total auf den Keks: Werbebanner. Sie wollen meist wild blinkend meine Aufmerksamkeit erhaschen, erhöhen die Ladezeiten von Webseiten und zeichnen auch noch mein Surfverhalten auf. Trotzdem benutze ich keinen AdBlocker, weil ich weiß, dass die meisten Seiten nur durch Werbefinanzierung bestehen können.

Als ich aber von „Baby Animal Blocker“ auf „Hubspot Blogs“ las, war ich angetan. Denn dieses Plug-In für Google Chrome verspricht, dass es Ads durch süße Tierbilder ersetzt. Das klingt … nun ja … interessant. Zwischendurch etwas CatContent zur Zerstreuung, damit kann man selbst Miesepeter hinter dem Ofen hervorlocken. Also installierte ich mit Vorfreude das kostenlose Plug-In.

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Funktioniert’s?

Mit wenigen Klicks ist die 89 Kilobyte kleine Erweiterung eingerichtet. Große Einstellungsmöglichkeiten gibt es nicht. Wenn man auf den nach der Installation erscheinenden, orangefarbenen Katzen-Button rechts oben klickt, kann man lediglich auswählen, ob man Katzen- oder Hundebilder anstatt Werbung sehen will. Das war’s.

Zum Teste surfte ich bei den großen deutschen Webseiten vorbei, also T-Online, „Bild“, „Spiegel Online“, Stern.de, „Focus Online“ und so weiter. Das Ergebnis fiel ernüchternd aus: In ¾ aller Fälle bekam ich die ganz normalen Banner zu sehen, nur gelegentlich tauchte eine Katze oder ein Hund auf.

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Bei weiteren Versuchen kam es vor, dass ein Teil der Banner blinkte wie eh und je, beim anderen Teil blickten mich süße Babytiere an.

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Auf einigen Seiten wie beispielsweise hier auf BASIC thinking wollten selbst nach mehrmaligem Reload und Browser-Neustart keine Katzen und Hunde erscheinen.

Etwas besser sah es bei englischsprachigen Webseiten aus. Hier waren bei meinem Testlauf immerhin die Hälfte meiner Versuche erfolgreich. Das gilt nicht nur für die Standard-Werbeformate wie Medium Rectangle oder Skyscraper, sondern auch für Pop-Ups.

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Fazit: Derzeit leider unbrauchbar

„Baby Animal Blocker“ hält nicht, was es verspricht. Größtenteils versagt das Plug-In. Selbst wenn es aktiv ist, werden die Banner nicht deaktiviert, sondern nur mit Katzen- bzw. Hunde-Bildern (oft fies verzerrt) überlagert. Das heißt, die Werbung wird trotzdem geladen und kurz angezeigt.

Unterm Strich bleibt also eine nette Idee, die in der aktuellen Version unbrauchbar ausfällt.

Bilder: Screenshots

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.