Anstieg um über 100 Prozent: Kinder verbringen deutlich mehr Zeit vor Bildschirmen

Jürgen Kroder

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Bild: pixelio.de / Lupo

Kinder zwischen fünf und 16 Jahren bringen laut einer aktuellen Studie durchschnittlich 6,5 Stunden vor dem Fernseher und anderen Screens. Eine alarmierende Entwicklung?

Verändertes Medienverhalten der Kids

Das Marktforschungsinstitut Childwise hat mehr als 2.000 britische Kinder zu ihrem Medienverhalten befragt. Für 2.400 Pfund (rund 3.300 Euro) kann das Ergebnis, der „Monitor Report 2015“, auf der Webseite gekauft werden. Oder man liest den kostenlosen Extrakt auf bbc.com.

Demnach verbringen Jungs im Teenager-Alter rund acht Stunden pro Tag vor Bildschirmen, 8-jährige Mädchen dagegen nur 3,5 Stunden. Über alle befragten Gruppen hinweg ergibt das eine durchschnittliche Zeit von 6,5 Stunden. Zum Vergleich: 1995 waren es nur drei Stunden.

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Ein Anstieg um über 100 Prozent – das mag dramatisch klingen. Sitzt unser Nachwuchs mehr denn je inaktiv vor der Flimmerkiste? Jein. Denn die Analyse bezieht sich auf Bildschirme im Allgemeinen. Damit sind nicht nur Fernseher gemeint, sondern auch Smartphones, Tablets und Computer. Hiermit ist der massive Anstieg deutlich zu erklären.

Internet statt „Bravo“

Seit 1995 hat sich unsere Welt – besonders im Medienbereich – massiv verändert. In den letzten zehn Jahren wurden Smartphones und Tablets erfunden und erfolgreich in der breiten Masse etabliert, wir lesen Online-News, recherchieren Informationen bei Google und Wikipedia.

Wir tauschen uns über Facebook, Twitter, WhatsApp oder Twitter mit Freunden und Bekannten aus. Schüler erstellen heutzutage keine Vorträge mehr auf Matrizen, sondern am PC in Powerpoint. Und statt das „Dr. Sommer Team“ der „Bravo“ um Rat zu fragen, tauschen sich die Kids in Foren aus.

Zudem schaut gerade die junge Generation weniger TV denn ja. Heutzutage verfolgt man seine Stars auf Youtube oder Twitch. Eine Veränderung, die gerade Fernsehsender zu spüren bekommen: Während 1995 noch 80 Prozent der sieben bis 16-Jährigen den britischen Sender „BBC One“ sahen, sind es heute nur noch 40 Prozent.

Mathew Nevard von Childwiese beschreibt den Wandel so:

„The main difference from the 1990s is that then TV and magazines were the main ways for connecting kids to the media and now they have different devices from tablets, mobiles, games consoles and they have a much higher screen time.“

Die „Screen Time“ wird sicherlich wachsen

Kurz: Der Mensch von heute – gerade der Nachwuchs – wächst selbstverständlich mit den neuen Medien auf. Sie sind kein Fremdkörper mehr, sondern voll und ganz in unser Leben integriert. Gerade das Web ist nicht mehr das ominöse Ding, in das man nur mit einer AOL-CD gelangt, sondern es umgibt uns als omnipräsentes Netz.

Somit ist es nachvollziehbar, dass sich die „Screen Time“ drastisch erhöht hat. Und sie wird in den nächsten Jahren sicherlich zunehmen: Vom Wearable wie Smartwatches bis hin zu Devices, die wir uns noch gar nicht vorstellen können, verzahnen wir uns immer enger mit den neuen Möglichkeiten. Wie so oft könnten Kinder die Ersten sein, die diesen Wandel leben.

Eine positive Entwicklung? Oder ist das eher bedrohlich? Was denkt ihr?

Bild: pixelio.de / Lupo

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.