Samsung-Safety-Truck

Wie Samsung mit „Safety Trucks“ die Straßen sicherer machen will

Tobias Gillen
Samsung-Safety-Truck

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Über die Elefanten der Straße haben wir bereits häufiger berichtet: LKW sind nicht nur nervig, wenn sie sich gegenseitig überholen, sondern bisweilen auch gefährlich. Nämlich dann, wenn sie dem Auto hinter sich die Sicht auf das Geschehen vorne versperren. Ein Ansatz von Samsung will helfen.

Safety Truck: Simpel, aber effektiv

Die Idee des Safety Trucks ist denkbar einfach: An der Front des LKW ist eine Kamera angebracht, die über eine kabellose Verbindung das Live-Bild an vier große Bildschirme am Heck überträgt. Dadurch kann der Überholende das Geschehen auf der Straße live verfolgen.

In einem Video von Samsung (siehe Screenshot oben) wird der Safety Truck bereits vorgestellt. Optisch sieht das ganze eher aus wie ein übergroßer Flatscreen, die Funktionalität wird aber schon bei den ersten Tests in Argentinien deutlich. Dort stirbt nach Angaben von Samsung annähernd stündlich ein Mensch bei einem Verkehrsunfall. Einige davon seien eben auf riskante Überholmanöver von LKW zurückzuführen.

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Leider wird es beim PR-Coup bleiben

Das Konzept des durchsichtigen LKW geht zurück auf eine Idee aus dem Jahr 2009 der russischen Designer Art Lebedev, Samsung hat es inzwischen testweise tatsächlich realisiert. So schön und sinnvoll die Idee aber auch sein mag, wahrscheinlich bleibt es vorerst bei einem geschickten PR-Coup für die Koreaner.

Denn klar ist: Kaum ein Speditionsunternehmen wird bereit sein, seine LKW mit der Technologie für viel Geld aufzurüsten. Dafür ist die Menge der Unfälle, bei denen die LKW dann auch kostspielig beschädigt werden, wohl zu gering – und aus reiner Menschlichkeit, sind wir ehrlich, investiert wohl kein Unternehmer sein erwirtschaftetes Geld.

Trotzdem: Samsung bzw. Art Lebedev haben mit dem Safety Truck gezeigt, wie moderne Technik sinnvoll im Straßenverkehr einzubringen ist. Auf dass es solche Ideen öfter in den Fokus schaffen.

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.