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Unser Weg zum Start-up, Teil VIII: Arbeitsmoral und Vertrauen

Denis Rotthardt
Aktualisiert: 17. Mai 2016
von Denis Rotthardt
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In der wöchentlichen Serie „Unser Weg zum Start-up” berichtet Gründer Denis Rothhardt von seinem Weg zum eigenen Unternehmen und nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise hinter die Kulissen der Start-up-Gründung. Diesmal: Arbeitsmoral und Vertrauen

Das nervt euch bestimmt schon richtig, dass jetzt wieder einer kommt und hier eine Tschaka-Runde einleitet. Nein, genau das will ich nicht! Das, was ich auf der einen Seite unter Arbeitsmoral verstehe, heißt nicht zwingend „klotzen klotzen klotzen“. Sondern eben nur, dass man sich im Falle der Gründung eines Start-ups darüber im Klaren sein sollte, wie viel Arbeit eigentlich wartet, getan zu werden und dass man hierfür auch wirklich arbeiten muss. Aus dem Acht-Stunden-Tag wird gern mal deutlich mehr.

Der „Flow“

Wenn man richtig Glück hat, treten die Momente, in denen es richtig gut läuft, für mich der sogenannte „Flow“, mehr als nur einmal im Monat auf. Da man nun aber auch etwas tun muss, wenn man vorankommen möchte, sollte man sich auch bewusst sein, dass die meisten investierten Arbeitsstunden nicht so locker von der Hand gehen. Der „Flow“ ist selten und sollte in jedem Fall, unbedingt, zwingend, bedingungslos und unter allen Umständen genutzt werden. Hier kommt man so gut voran, wie sonst nur in der fünffachen Zeit.

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Die mühsame Zeit

Außerhalb des „Flows“ heißt es, Disziplin zu wahren und zu versuchen, die Motivation oben zu halten. Hier greift die eigentliche Arbeitsmoral. Man muss auch öfter mal ohne Lust arbeiten können. Einfach arbeiten, weil es getan werden muss. Bei mir sind dies meist die ganzen Formalien, wie rechtliche Aspekte oder auch die verzweifelte Suche nach Dingen, die so einfach erscheinen, dann aber vom Hundertsten ins Tausendste gleiten.

Zum Beispiel die Suche nach einem vernünftigen Kunststoff, der die Zwecke erfüllt, die ich erwarte. Erklärt sich vielleicht ganz gut am Beispiel des Apfelständers. Denn hier braucht man einen Kunststoff, der fest und gleichzeitig ein wenig flexibel ist und dabei keine Rückstände im Essen hinterlässt. Wenn man den dann gefunden hat und auf den Preis schaut, kann man von vorn anfangen, denn keiner kauft etwas aus PVC für den Preis eines Goldbarrens. Ich klinge hier vielleicht ein wenig übertrieben, aber ähnliches ist mir bei meinem Projekt untergekommen.

Was ich letztendlich sagen will, ist: Es gibt leider viel zu viele Momente, in denen man einfach weiter machen muss, egal was die Laune sagt.

Faule Menschen

Auch faule Menschen haben eine Arbeitsmoral und die ist nichtmal falsch oder unbrauchbar. Ganz im Gegenteil. Ehrlich! Ich selber halte mich auch nicht für den fleißigsten Erdenbürger. Faulheit hat aber auch etwas wirklich Positives. Denn man sucht automatisch und schon fast instinktiv nach dem kürzesten und einfachsten Weg zum Ziel.

Und nichts anderes verstehe ich unter dem Begriff „effektiv“. Allerdings würde ich nicht unbedingt sagen: Je Höher der Grad der Faulheit, desto Höher die Effektivität. Jeder ist da unterschiedlich gestrickt. Was zählt, ist die Fähigkeit, das Beste daraus zu machen.

Die zweite Seite der „Arbeitsmoral“

Ich will euch hier nicht mit philosophischen Abhandlungen über die Bedeutung von Worten wie „Arbeitsmoral“ ins Wach-Koma lamentieren, aber leider muss man das Thema auch noch von einer zweiten Seite ansprechen. Bedauerlicherweise gibt es sehr sehr viele Personen, die Prioritäten falsch setzen. Nur damit wir uns richtig verstehen, möchte ich kurz mal erläutern, welcher Inhalt sich für mich hinter dem Wort „Arbeitsmoral“ noch verbirgt. Klar wird jeder sofort Begriffe, wie Fleiß, innerer Schweinehund oder ähnliches im Kopf haben.

Das ist ja auch richtig, aber viel wichtiger als die „Arbeitsmoral“, die man für sich selbst ganz persönlich entwickelt hat, ist doch das, was man nach außen darstellt. Ich weiß, ich weiß, alle sagen immer, dass es unwichtig sei, was die anderen von einem halten, solange man selber damit zufrieden ist. Meiner Meinung nach ist diese Einstellung im Geschäftsleben, nicht bloß bei der Start-up-Gründung, völlig falsch. Der Eindruck, den mein Gegenüber von mir hat, kann mir zukünftig vieles erleichtern oder erschweren. Kurz gesagt: Wer als Idiot gilt, wird geschäftlich nicht auf große Zustimmung stoßen. Sympathie ist ein riesen Faktor, den man auf keinen Fall vernachlässigen darf.

Arbeitsmoral = Moral

Wenn ich nun auf den Begriff „Arbeitsmoral“ zurück kommen darf, dann kann ich jedem nur raten, auch tatsächlich das Wort „Moral“ hierbei ernst zu nehmen. Ohne mich jetzt zu neunmalklug anzuhören, muss ich sagen, dass ich die effektivsten und besten Geschäftsbeziehungen mit Personen aufbauen konnte, denen ich es auch abkaufe, dass sie geschäftlich so etwas wie Prinzipien, Moral, Ethik oder auch Integrität tatsächlich und ernsthaft verinnerlicht haben. Denn nur mit diesen Personen, denke ich, kann man frei und zielorientiert reden und arbeiten.

Hier muss ich mir z.B. keine Gedanken darum machen, was zwischen den Zeilen steht bzw. gemeint ist. Was könnte die Mimik oder Gestik mir jetzt über mein Gegenüber verraten? Warum ist mein Gegenüber heute weniger gut gelaunt als letzte Woche?  All diese Fragen können in den Hintergrund treten, wenn Vertrauen die Basis der Geschäftsbeziehung ist. Und woraus ergibt sich vertrauen? Meines Erachtens aus positiven menschlichen Eigenschaften wie Moral, Prinzipientreue, menschlicher Ethik und Integrität.

Das berühmte „zwischen den Zeilen lesen“

Es gibt viel zu viele Gespräche, die man leider auch führen muss, bei denen man seinem Gegenüber nicht vertraut. Kommt man nicht drumherum. Das Problem hier ist allerdings, dass man die ganze Zeit überlegt, wie sein Gegenüber das gemeint haben könnte. Was steht zwischen den Zeilen? Versucht er mich jetzt über den Tisch zu ziehen? Hat er den Intellekt, das so subtil zu machen, dass ich es erst zu spät mitbekomme? Das könnte ich ewig so weiterführen.

Im Endeffekt bleiben 1.000 Fragen im Kopf, die sich nur um die Formalitäten des Gespräches drehen und den für mich so wichtigen Inhalt hinten über fallen lassen. Was soll dabei also rauskommen? Ich für meinen Teil will keine Verhandlungen über zig Jahre, ähnlich dem Atom-Deal mit den Iranern, führen. Nach einem Gespräch möchte ich auch etwas Inhaltliches mitnehmen. Daher achte ich tunlichst darauf, relevante Aspekte nur mit Personen zu besprechen, denen man eben vertrauen kann. Das Bauchgefühl ist hier oft recht zuverlässig, egal ob Profi oder Amateur.

Natürlich ist dies nur meine Meinung. Jeder kann und sollte sich hier selbst ausprobieren. Aber ich gebe zu bedenken, dass im Falle des einmaligen Verlustes von Vertrauen, es auch meist endgültig fort ist. Wäre doch schade, wenn man sich deswegen Chancen verbaut.

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vonDenis Rotthardt
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Denis Rotthardt ist Gründer und hat auf BASIC thinking über seinen Weg zum Start-up in der gleichnamigen Kategorie berichtet.
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