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Unser Weg zum Start-up, Teil XI: Kontakte und Netzwerke

Denis Rotthardt
Aktualisiert: 17. Mai 2016
von Denis Rotthardt
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In der zweiwöchentlichen Serie „Unser Weg zum Start-up” berichtet Gründer Denis Rothhardt von seinem Weg zum eigenen Unternehmen und nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise hinter die Kulissen der Start-up-Gründung. Diesmal: Kontakte und Netzwerke.

Private soziale Kontakte

Soziale Kontakte sind beim Geschäftsaufbau recht wichtig. Einerseits sind die privaten sozialen Kontakte wichtig als Rückzugsgebiet bei Stress oder einem anstrengenden Tag. Andererseits sind sie Motivation fürs Geschäft. Denn von diesen Kontakten kann man erwarten, dass sie einen auch motivieren, weiterzumachen und am Ball zu bleiben. Ein großer Teil meiner Motivation ist auch der Gedanke, dass die Selbständigkeit irgendwann mal so gut läuft, dass ich mehr Zeit oder vielleicht auch größere finanzielle Spielräume für die Familie habe.

Allerdings sollte man sich in seiner Familie nicht zwingend darauf verlassen, dass man eine ehrliche Meinung zu seiner Selbständigkeit erhält. Denn die Familie versucht ja schon irgendwie, zu unterstützen und ist daher eher nicht der richtige Ansprechpartner für konstruktive Kritik. Bei gesunden Familien sollte dies zumindest so sein. Die absolut hochwichtige Objektivität bei der Einschätzung neuer Ideen fehlt Familienmitgliedern oder auch Menschen, die mich mögen, einfach. Da sind fremde oder außenstehende Personen durchaus sinnvollere Ratgeber.

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Externe soziale Kontakte

Die meisten Personen, mit denen man im Laufe der Zeit zu tun hat, sind bei mir keine engen Vertrauten oder Freunde, ja nichtmal als private Kontakte zu betiteln. Denn zu diesen Menschen habe ich auf Grund meines Alltags, meines Berufslebens oder in der digitalen Welt Kontakt. Man läuft sich halt regelmäßig über den Weg, ob nun in der realen oder der digitalen Welt spielt erstmal keine Rolle.

Warum erzähle ich das nun alles? Ganz simpel, die Qualität und Quantität der sozialen (privaten & externen) Kontakte ist ein riesiger Faktor für die eigene Arbeit und damit auch die Selbständigkeit. Denn aus diesen Kontakten kann man unheimlich viel Wissen und Erfahrungen ziehen. Zum Beispiel habe ich durch BASIC thinking, schon vor der Zeit meiner Selbständigkeit, immer wieder interessante Aspekte gelesen, die mich auf einige Ideen überhaupt erst gebracht haben.

Oder man schaue sich an, was bei Twitter und Facebook alles zu dem Thema geschrieben, gepostet und geliked wird. Das sind unheimlich viele Leute, die noch viel größere Mengen an Hilfestellungen, Erfahrungsberichten, Wegweisern, Ideengebern und Motivation weitergeben. Es wäre ein großer Fehler, diese sozialen Kontakte nicht zu nutzen.

Das große ABER

Nun gibt es aber eben auch die andere Seite der Medaille. Die Massen an sozialen Kontakten und deren Infos sind einfach nicht vernünftig zu verarbeiten. Zwar sind unendlich viele gute Infos dabei und man kann für fast jedes Problem eine Lösung erfragen oder nachlesen, aber man kann eben auch den ganzen Tag mit dem Erfragen, Nachlesen, Folgen, Liken, Teilen und Posten verbringen. Was hat man am Ende des Tages dann Konstruktives vorzuweisen? Nichts!

Ich traue den meisten zu, gute von schlechten Infos zu unterscheiden. Da ist das Bauchgefühl bei halbwegs intelligenten Menschen sehr hilfreich. Aber was nutzen mir diese Unmengen an guten Infos, wenn mir die Zeit fehlt, sie in die Realität umzusetzen. Und mal einen Tag sich alles durchzulesen um am nächsten Tag loszulegen, ist grundsätzlich gut, aber man muss auch loslegen. Denn am nächsten Tag stehen mit Sicherheit wieder dermaßen viele Infos im Netz, dass man erneut den Tag mit Lesen verbringen kann.

Entscheidungen treffen

Der entscheidende Punkt ist, dass man eine Auswahl treffen muss. All meine sozialen Kontakte und deren Informationen für mich sind zwar toll, müssen aber gepflegt und organisiert werden, damit ich auch mehr als nur theoretisches Wissen aus ihnen ziehen kann. Kurz gesagt: Ich hatte mich in der Vergangenheit dazu entschlossen, die meiner Meinung nach sinnvollsten sozialen Kontakte zu filtern und den Rest nur nebenbei zu pflegen, wenn mal Zeit ist. Mut zur Lücke halt. Dass dabei auch der ein oder andere zu kurz kommt und abspringt oder hinten über fällt, ist ok.

Die Chancen, die ich dadurch vergebe, werde ich in den meisten Fällen nie erfahren, weil ich sie ja eben nie erhalten werde und sie dadurch nie real werden (verzeiht bitte diese eher philosophische Ansicht, aber sie hilft ungemein weiter). Dafür kann ich aber andere Chancen auch tatsächlich nutzen und real werden lassen. Das ist allemal besser, als alle Chancen der Welt zu haben, aber auf Grund von Zeitmangel, nicht eine einzige nutzen zu können. Soll letztendlich heißen: Wählt Eure Kontakte gut und trefft Entscheidungen, welche brauchbar und welche unbrauchbar sind. Die Infos, die von den brauchbaren Kontakten kommen, kann man wenigstens bewältigen.

Meine Xing-Erfahrungen

So viel Theorie will ich euch nun auch ganz praktisch am Beispiel erklären. Ich habe mir das ja nicht in fiebrigen Phantasien erdacht. Ich bin unter anderem auf Xing vertreten. Hier gibt es auch regelmäßige Treffen diversester Gruppen. Neugründer, Business-Angel, erfahrene Marketing-Genies und viele mehr. Ich war recht aktiv in den Gruppen unterwegs und auch auf so manchem Gruppentreffen. Dort habe ich mich dann fleißig unterhalten, Visitenkärtchen verteilt und bin froh gelaunt und hoch motiviert nach Hause gegangen.

Vor lauter Motivation konnte ich sogar manchmal nicht einschlafen, man war halt positiv nervös. Innerhalb der nächsten Tage stellte sich dann aber meist heraus, dass die wenigsten Kontakte mir auch nur im Ansatz irgendwas bringen würden. Denn in den meisten Fällen, vielleicht war ich auch einfach nur in den falschen Gruppen, sind das alles Menschen wie ich. Jeder will was von anderen, ist aber selber kaum in der Lage etwas zu geben. Naja, was soll dabei rauskommen, wenn sich 20 hungrige Mäuler treffen. Satt ist danach trotzdem keiner.

Dennoch bin ich überzeugt von Xing. Einige aussichtsreiche Personen habe ich so schon kennen gelernt.

Meine Facebook-Erfahrungen

Ich versuche es ja nun tatsächlich zum ersten Mal, mich so richtig selbständig zu machen. Das heißt aber nicht, dass es auch schon früher Versuche gab, auf diversesten Wegen, mein Hobby zum Beruf zu machen. Es ist leider bereits früher schon, noch vor dem eigentlichen Start, gescheitert. Ich habe es tatsächlich mal als Fotograf versucht. Landschaftsfotografie und sowas halt. Das was irgendwie jeder macht.

Aber wenn man an sich glaubt und es gerne macht, dann kann es durchaus etwas werden. Glaube ich übrigens trotz bisherigem Scheiterns immer noch. Eigene Homepage mit den besten Bildern angefertigt. Eigenen Auftritt bei Facebook und Google+. Alles eine ganz feine Sache, aber man muss dermaßen am Ball bleiben, dass es nebenberuflich nicht zu bewältigen war damals. So habe ich z.B. einige wirklich sehr schöne Bilder auf Facebook eingestellt und immer wieder auf meine Homepage verwiesen und auf all die anderen Seiten von mir. Flickr, 500px und so weiter. Auf der Homepage konnte man die Bilder dann auch kaufen.

So weit so gut. Um allerdings die großen Massen anzusprechen, musste ich damals über Facebook und entsprechende Verlinkungen gehen. Damit ich hier eine gewisse Reichweite erreiche, mussten meine sozialen Kontakte (privat & extern) die Bilder auf Facebook liken, mir folgen oder das ganze teilen. Das lief auch ganz gut an, aber irgendwann wurde es dann schleppender und langsamer, bis es endgültig zum Stillstand kam.

Jeden zweiten Tag ein neues wirklich gutes Bild, aber keiner teilte es mehr. Also habe ich alle meine Kontakte angeschrieben, dass sie dies doch bitte weiterhin tun sollten. Das lief dann wieder für ein paar Tage und stand irgendwann auch wieder still. Ich weiß nicht, wie oft ich das ganze Rad wieder zum Laufen gebracht habe, aber es wollte nicht funktionieren. Wenn die sozialen Kontakte einfach nicht selbständig mitspielen und voll überzeugt sind, dann verläuft sich das Ganze einfach im Sande.

Daher habe ich mir fest vorgenommen, beim nächsten Mal, also bei der aktuellen Selbständigkeit, erst die Welle loszutreten, wenn das Produkt marktreif ist. Und dann muss die Welle so groß und lang sein, dass eine zweite nicht notwendig ist.

Transaktionskosten

Soziale Kontakte sollten meiner Meinung nach nicht in überdimensionalen Größen und Freundeskreisen vorhanden sein, sondern eben in handhabbaren, aber hochwertigen Netzwerken bestehen. Ein wichtiger Teil meiner Abschlussarbeit im Studium war der Begriff der „Transaktionskosten“. Damit meinte ich nicht die finanziellen Kosten, die neben einer Finanztransaktion bestehen. Was ich meinte, waren die Transaktionskosten in einem Netzwerk sozialer Kontakte. Das sind damit die Kosten (zeitlich, finanziell, psychisch, etc.), die notwendig sind, um die sozialen Kontakte zu halten oder zu pflegen.

Das ist ein recht komplexes Thema, daher will ich es bloß an einem Beispiel klarmachen. Beispielsweise brauchen manche Freunde mehr Zuwendungen als andere, um weiterhin als Freunde zu gelten. Der Aufwand, den ich betreiben muss, um die Freunde zu halten, stellt in diesem Fall meine Transaktionskosten dar. Je weniger Transaktionskosten, desto besser und effektiver wirken meine sozialen Kontakte bzw. mein soziales Netzwerk.

Hätte nie geglaubt, dass ich dieses Thema jemals wieder benötigen werde. Aber jetzt, da ich meine Ressourcen wohl durchdacht nutzen muss, weil ich eben wenig Zeit habe, ist das Wissen um diese Transaktionskosten eine unheimliche Hilfe. Meine sozialen Kontakte, die ich hauptsächlich für die Selbständigkeit benötige, unterliegen somit immer einer Überprüfung der jeweiligen Transaktionskosten. Damit fallen leider viele Personen raus, aber die, die übrig sind, das sind wirklich wertvolle Instanzen.

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Denis Rotthardt ist Gründer und hat auf BASIC thinking über seinen Weg zum Start-up in der gleichnamigen Kategorie berichtet.
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