Langer LKW

Die Sache mit den Gigalinern

Tobias Gillen
Langer LKW

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Immer höher, länger, weiter. Das ist das Credo unserer Zeit. Aktuell läuft ein Feldtest mit sogenannten Gigaliner, extragroßen LKW, die die Straßen sauberer machen sollen. Trotzdem gibt es enorme Kritik ob der Straßensauberkeit und des Umweltschutzes.

Über das Ärgernis Elefantenrennen haben wir hier ja schon geschrieben. Das Problem mit sich gegenseitig überholenden LKW, die die Fahrt auf der Autobahn aufhalten, kennt jeder, der schon mal länger als 30 Minuten auf eben dieser gefahren ist. Ein Feldversuch mit 127 Gigalinern soll nun zeigen, ob man das Aufkommen an LKW nicht verringern kann. Schon seit 2012 gibt es derartige Pläne, inzwischen sind 12 Bundesländer in Deutschland dabei, zuletzt stieg NRW mit einer Sondergenehmigung für die Riesen-LKW ein.

Das Besondere an den Gigalinern ist, dass sie bis zu 25 Meter lang sein können. Herkömmliche LKW kommen auf maximal knapp 19 Meter und ein Gewicht von 40 Tonnen, Gigaliner dürfen 20 Tonnen mehr beladen. In Deutschland gibt es aktuell knapp über 10.000 km freigegebene Strecke für die Versuche, die Straßen zu entlasten. Wie das funktionieren soll bei noch größeren und schweren Lastkraftwagen? Man rechnet damit, dass zwei Gigaliner drei LKW ersetzen können. Oder anders: Dass ein Gigaliner ca. anderthalb Mal die Last eines LKW laden kann.

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Test läuft noch bis Ende 2016

Dadurch soll, so der Plan, das Aufkommen an LKW auf deutschen Autobahnen verringert werden und zudem noch Benzin eingespart werden. Trotzdem gibt es bei aller Euphorie seitens der LKW-Branche auch Kritiker, die den neuen Ansporn, nun noch mehr auf LKW zu setzen, weil diese ja jetzt ressourcenschonender unterwegs seien, scharf angreifen.

So gebe es etwa viel umweltschonendere Alternative wie etwa das Schienennetz, um große Mengen Güter zu transportieren. Zudem gebe es Probleme beim Rangieren in Innenstädten oder auf Bundesstraßen, da die Gigaliner längst nicht überall andocken und abladen können. Der Test mit den Gigalinern läuft in Deutschland noch bis Ende 2016. Danach wird entschieden, ob sie eine dauerhafte Daseinsberechtigung erhalten.

Auch spannend: Wie Samsung mit „Safety Trucks“ die Straßen sicherer machen will

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.