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Doku über digitale Nomaden
GREEN

Interview mit Thorsten Kolsch, Produzent von „Deutschland zieht aus“: Eine Doku über digitale Nomaden

Marinela Potor
Aktualisiert: 15. Januar 2016
von Marinela Potor
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Was hat es mit diesem digitalen Nomadentum auf sich? Warum machen sich so viele Deutsche derzeit auf und davon? Und kann eigentlich jeder digitaler Nomade werden? Diese und noch viel mehr Fragen hat Thorsten Kolsch, Wahlhamburger, Filmemacher, Marketingexperte und grundsätzlich neugieriger Geselle, nicht nur sich selbst, sondern auch vielen deutschen digitalen Nomaden gestellt. Vor zwei Jahren wollte er für sich herausfinden, ob er aus dem rechten Holz für dieses Wanderleben geschnitzt sei – und hat seine Suche nach Antworten in seiner Dokumentation „Deutschland zieht aus” festgehalten.

Ich habe mir die Doku über digitale Nomaden angeschaut und mit Thorsten Kolsch über das digitale Nomadenleben gesprochen.

MeinLeben.digital: Thorsten, bist du jetzt nach all deinen Recherchen zu den digitalen Nomaden selbst zu einem geworden?

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Thorsten Kolsch: Nun ja, ich würde mich eher als „gemäßigter Nomade“ beschreiben, da ich immer noch meinen Wohnsitz in Deutschland habe. Ich wohne in Hamburg, habe aber mittlerweile meinen festen Job aufgegeben, arbeite selbständig und ortsunabhängig und reise auch viel – wenn auch vielleicht nur mal 3 Wochen nach Teneriffa oder jetzt im Winter war ich in Thailand. Aber so ganz losgelöst aus meinem Umfeld habe ich mich nicht.

Was war für dich der Auslöser, an dem du gedacht hast: „Jetzt möchte ich digitaler Nomade werden“?

Bei mir war es der Moment, ich spreche das ja auch in der Doku an, in dem ich auf das Haus meiner besten Freundin in Hamburg aufgepasst habe. Sie war damals ein Jahr auf Weltreise und sie hatte ihre gesamte Literatur dagelassen, die sie zur Vorbereitung auf ihre Reise gelesen hatte. So kam dann auch irgendwann bei mir der Gedanke auf, ob es nicht möglich sei, das Reisen mit dem Arbeiten irgendwie zu verbinden – und in der Doku mache ich mich auf die Suche nach Antworten.

Die Antworten, die du von den digitalen Nomaden bekommst, sind ja sehr positiv – zum Teil auch sehr idealistisch. Hat dich das noch mehr angespornt, jetzt auch digitaler Nomade werden zu wollen?

Also ich war von Anfang an ein wenig kritisch, was das Thema anging. Oft wird einem ja auch so ein Katalogbild der digitalen Nomaden vermittelt, nach dem Motto „digitaler Nomade = Hängematte am Strand“. Aber ich habe gerade durch die Gespräche festgestellt, dass es nicht den einen Weg zum digitalen Nomaden gibt. Einige sind sehr individualistisch und minimalistisch, andere haben auch Eigentumswohnungen in Deutschland. Ich habe gemerkt, dass da jeder so sein eigenes Konzept vom digitalen Nomaden entwickeln kann. Für mich hieß das erstmal meinen Bürojob aufzugeben und den Schritt in die Selbständigkeit und zum ortsunabhängigen Arbeiten zu wagen.

Die meisten Nomaden in deiner Doku sprechen auch davon, dass das erste Jahr als digitaler Nomade das schwierigste sei. Du bist jetzt seit ca. einem Jahr ein digitaler Nomade – war dieses Jahr auch so problematisch für dich?

Ich habe mich ja nie abgemeldet, ich wohne immer noch in Hamburg, und von daher hatte das nie so einen starken Effekt auf mein Leben. Da gehöre ich eher zu der Variante, die ja auch schon vorher [bevor es digitale Nomaden gab] selbständig waren, so gesehen war der Schritt für mich jetzt nicht so ungewöhnlich.  Ich habe durch meine Arbeitserfahrung ja auch schon viele Kontakte gehabt – und auf dieses Netzwerk konnte ich dann auch aufbauen. Mir ist aber bei einigen angehenden digitalen Nomaden, die ich durch die Doku kennen gelernt habe, aufgefallen, dass sie sehr blauäugig an die Sache herangehen. Die denken dann, dass sie schon irgendwie ein Online-Business aufbauen können – haben aber noch nicht mal eine Ahnung, welches Produkt sie verkaufen möchten. Ich glaube, gerade für die Anfänge, ist es daher sehr wichtig, dass man sich gut mit anderen digitalen Nomaden vernetzt und vor allem gut informiert ist sowie ein vernünftiges Konzept hat.

Bist du jetzt glücklicher als vorher?

Ja, doch. Denn es war ja auch ein Ziel von mir, das größte Maß an Unabhängigkeit zu bekommen. Das hatte ich zu Beginn der Dreharbeiten noch nicht, da ich da auch noch in die Agentur gehen musste, weil die Anwesenheit gefordert war wie es sich in einem klassischen Unternehmen auch gehört. Jetzt, wo ich als Freelancer arbeite, bin ich viel unabhängiger. Klar, der Kunde nimmt am Ende die Arbeit ab und deswegen ist da immer noch eine gewisse Abhängigkeit, aber die Arbeit kann ich verrichten, wo ich möchte. Und für mich war es wichtig, genau diese Ortsunabhängigkeit, die ja auch die digitalen Nomaden ausmacht, zu erreichen.

Wo siehst du dich denn in fünf Jahren?

Ich sehe mich weiterhin als Selbständiger und digitaler Nomade und ich möchte auch meinen Anteil von passivem Einkommen erhöhen. Darin sehe ich auch meinen nächsten Schritt zu noch mehr finanzieller Unabhängigkeit. Räumliche Ziele habe ich mir nicht unbedingt gesteckt, außer, dass ich dann doch mal etwas länger im Warmen überwintern möchte. Das soll aber nicht erst in fünf Jahren, sondern am besten schon in diesem Jahr passieren!

Dann viel Spaß in der Sonne und danke für das Gespräch!

Doku über digitale Nomaden: Guter Ansatz, langweilige Umsetzung

Die Doku greift viele spannende Fragen auf und hinterfragt den Lebensstil der digitalen Nomaden auch kritisch: Wie egoistisch ist diese Lebensweise? Wie lässt sich das mit sozialer Verantwortung verbinden? Was passiert, wenn sich jemand aus seinem sozialen Umfeld löst? Doch leider bleiben viele dieser Fragen unbeantwortet im Raum stehen – Fragen, die auch ich mir als digitaler Nomade stelle und Antworten, die sicher auch viele angehende digitale Nomaden brennend interessieren würden. Teilweise wirkt der Film auch ein wenig wie „Digitale Nomaden für Dummys“ und kratzt für mich noch stark an der Oberfläche der Thematik. Es ist auch schade, dass alle digitalen Nomaden nur in statischen Interviews zu sehen sind – nie aber in ihrer Lebenswirklichkeit. So wird aus einem spannenden Thema eine etwas langweilige Interviewreihe.

Auch die Selbstfindungsreise von Thorsten Kolsch tritt dadurch leider in den Hintergrund. Wenn es in der Doku weniger um das Leben der digitalen Nomaden und mehr um die Frage „Ist das ein Lebensstil für mich“ gehen soll, wäre es schön gewesen, Persönlicheres von den Machern zu erfahren. Wie interpretieren sie die Antworten der digitalen Nomaden? Welche Ängste und Sorgen haben sie? Womit ringen sie bei ihrer Entscheidung am meisten? Das wäre ein anderer spannender, persönlicherer Ansatz an das Thema gewesen, der die Doku ebenfalls aufregender gemacht hätte. So bleibt es letztendlich eine Ansammlung von Interviews – nicht uninteressant, aber als Zuschauer wünscht man sich am Ende mehr. Wer weiß, vielleicht werden diese Ansätze ja im zweiten Teil der Dokumentation intensiver besprochen. Unter dem Arbeitstitel „Deutschland meldet sich ab“ soll diese im März 2017 herauskommen.

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Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.
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