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IT or not to be: Ist das noch die Frage?

Guido Augustin
Aktualisiert: 21. November 2016
von Guido Augustin
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These: Unternehmen, die handeln, dienstleisten oder produzieren, dürfen sich nicht mehr als Handels-, Dienstleistungs- oder Produktionsunternehmen verstehen, sondern als IT-Unternehmen. Sonst werden sie von IT-Unternehmen schneller ersetzt, als sie „bit“ sagen können.

Hamlets Monolog „Sein oder Nichtsein“ ist eine schaurig-schöne Vorlage dafür, was passiert, wenn sich Unternehmen, Branchen und womöglich ganze Volkswirtschaften am Scheideweg befinden und sich fragen müssen, ob sie willens und in der Lage sind, sich für die Zukunft zu rüsten (umzurüsten) oder eben nicht. Wenn nicht, können sie noch eine Weile so weitermachen wie bisher. Dann wird eben nichts vererbt.

Garantie gibt es bei der Digitalisierung keine

Bei Hamlet heißt das „dass wir die Übel, die wir haben, lieber ertragen als zu unbekannten fliehen“. Regelmäßige Leser ahnen es längst, es geht mal wieder um Digitalisierung, ob ich es schaffe, mein Geschäftsmodell in eine digitalisierte Welt zu übertragen, sie umzumodeln und neu zu erfinden, mithin „zu unbekannten fliehen“. Garantie gibt es keine.

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Ist übrigens auch keine Geschmacksfrage, denn aus meiner Sicht spielt es keine Rolle, ob und wie sehr uns das gefällt, die Entwicklung wird sich nicht aufhalten lassen. Unsere Frage muss lauten, wie wir damit umgehen. Meine Antwort darauf ist unser Fan-Prinzip, denn solange Menschen etwas damit zu tun haben, können wir uns darauf verlassen, dass ebendiese Menschen sich mit etwas identifizieren möchten, sich emotional an etwas anlehnen möchten, das größer ist als sie selbst. Wer dies beherzigt und konsequent vom Kunden denkt, hat hier nichts zu befürchten – persönlich gerne mehr.

Es waren einmal Verlagsfürsten…

Vor langen Jahren habe ich einen Regionalzeitungsverband beraten. Die wollten einen zentralen Online-Marktplatz für Immobilien-, Auto- und Jobanzeigen aufbauen und sich damit gegen die aufkommenden Online-Märkte wehren. Dazu kam es nie, weil sich die Verlagsfürsten weder gegenseitig die Butter auf dem Brot gönnten, noch sich vorstellen konnten, dass andere ohne Jahrzehnte Branchenerfahrung ihr Geschäft auf diesem neuen Feld besser können als sie. Diese Computerfreaks wollen Anzeigen verkaufen? Nun ja. Das war Phase zwei des Gandhi-Quartetts: Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du. Und genau so kam es auch. Heute verdienen Verlage, die verdienen, nicht mehr als Verlage, sondern als IT-Unternehmen, Inkubatoren, Investoren.

Mittlerweile sind wir weiter, was die Konkurrenz angeht. Die Gefahr für das eigene Geschäft ist nicht der tradierte Mitbewerber links und rechts, sondern die GAFA-Ökonomie, also die (stellvertretend genannten) Giganten der IT-Welt, Google (Alphabet), Amazon, Facebook und Apple. Denn die haben unsere Daten und wissen, wie man damit umgeht. Und wissen deshalb auf Basis von Wahrscheinlichkeit (früher), wann ein Kredit gebraucht wird, welches Auto angeschafft werden soll und wann wer schwanger wird. Dann die richtigen Produkte und Dienstleistungen dranzuhängen, ist ihnen längst eine leichte Übung.

Protektionismus schützt Einzelhändler nicht

Deswegen ist es beispielsweise maximal absurd, wenn Einzelhändler der Innenstadt Wagenburgen bilden, um attraktive Läden auf der grünen Wiese zu verhindern. In Mainz nennt sich das „Zentrenkonzept“, die maximale Ausbaustufe des Protektionismus einer sterbenden Welt.

Und sie kämpfen auch noch gegen die Falschen, denn der Feind des innerstädtischen Einzelhandels wartet nicht vor der Stadt, sondern in der Hosentasche, im mobilen Online-Shopping, dorthin fließen die Kundenströme – wenn sie nicht aufpassen für immer. Wird halt nichts vererbt.

Die Bankenlandschaft wird mit PSD2 nicht mehr die selbe sein

Diese Entwicklung wird unsere Ökonomie massiv verändern. Alleine PSD2 wird die Bankenlandschaft umstülpen. Wenn nämlich diese europäische Zahlungsdiensterichtliche 2018 in Kraft tritt, müssen Banken Drittanbietern ihre Kundeninformationen zur Verfügung stellen. Mit anderen Worten: Jeder, der gewisse Standards erfüllt, darf Transaktionen auf der Plattform meiner Hausbank laufen lassen. Die App-Ökonomie greift dann bis ins Konto, die Bank verkommt zum Infrastrukturanbieter, wenn sie nicht aufpasst. So wie die einst so stolzen Internet-Provider. Wird halt nicht vererbt.

Da überlege ich mir heute schon, ob ich Versicherungsverträge bei einer Gesellschaft belasse, die 10 Tage für einen Brief braucht und mir auf die Frage nach Vertragsdetails eine Zweitschrift des Versicherungsscheins schickt – 10 Tage später. Und höre Hamlet traurig enden: „Und Unternehmen, hochgezielt und wertvoll, durch diese Rücksicht aus der Bahn gelenkt, verlieren so der Handlung Namen.“

Auch interessant: Die Schattenseiten des digitalen Wandels: Sind wir noch nicht bereit für Big Data?

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