Mark Zuckerberg über Facebook & Sportrechte

Mark Zuckerberg über Facebook & Sportrechte

Philipp Ostsieker

Viele neue Player kämpfen um begehrte Sportrechte. Häufig fällt natürlich der Name Facebook. Jetzt hat sich Gründer Mark Zuckerberg zu seiner Video-Strategie in puncto Sport geäußert.

Vor kurzem hat Amazon die Live-Streaming-Rechte für NFL Thursday Night Football gewonnen. In der Vorsaison bekam Twitter den Zuschlag. Bei beiden Ausschreibungen galt auch Facebook als potenzieller Interessent. Am Mittwoch hat sich Gründer Mark Zuckerberg dazu geäußert. Bei der Vorstellung der Quartalszahlen sagte er sinngemäß:“Dass wir für das Streaming von Sportrechten bezahlen, ist langfristig nicht unser Ziel.“

Passen Streaming-Rechte für die NFL und andere Ligen in Facebooks Video-Strategie? Zuckerberg:“Wir arbeiten daran, verschiedene Arten von Content zu produzieren. Sport ist ein Thema, das wir wahrscheinlich irgendwann ausprobieren möchten.“

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Ein Revenue-Share-Modell für Sportrechte?

„Das Ziel ist es, inhaltliche Anker zu bieten. Diese Anker sollen den Menschen vermitteln, dass unser Video Tab ein großartiger Ort ist, an dem sie die Inhalte finden, die sie sehen wollen.“ Mark Zuckerberg weiter: „Unser langfristiges Ziel ist eigentlich nicht, dass für spezifische Inhalte bezahlen. Wir können uns Revenue-Share-Modelle vorstellen, sobald das gesamte Facebook-Video-Ökosystem aufgebaut ist. Daran arbeiten wir und ich denke, dass wir vermutlich verschiedene Arten von Inhalten sehen werden. Aktuell finde ich nicht, dass eine bestimmte Art für uns ein Must-have ist.“

David Wehner, Chief Financial Officer bei Facebook, stimmt Zuckerberg zu. Der Fokus liege wirklich darauf, ein nachhaltiges Revenue-Share-Modell aufzubauen. Das sei der Fokus im Gegensatz zu anderen Modellen.

Die Major League Soccer (MLS) sowie die World Surf League waren die ersten Sportrechte, die via Facebook Live ausgestrahlt wurden. Laut Wall Street Journal hat Facebook 2016 mit fast 140 Prominenten, Medienunternehmen und Sportlern zusammengearbeitet. So nutzen etwa Stars wie Russel Wilson (Quarterback, Seattle Seahawks) und Michael Phelps (23-facher Schwimm-Olympiasieger) Facebook Live. Der Wert der Verträge wurde auf mehr als 50 Millionen Dollar beziffert.

Aktuell wird Facebook für einzelne Inhalte wohl teilweise noch zahlen. Nimmt man die Verantwortlichen beim Wort, aber wohl nicht mehr lange. Es klingt so, als ob Facebook seine Sportrechte nicht im klassischen Sinne einkaufen möchte. Einzeldeals in Millionenhöhe wie den von Verizon und der NFL wird es wahrscheinlich nicht geben.

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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.