Pinterest, Pinterest Taste Graph

5.000 neue Targeting-Ziele und massives Wachstum bei Pinterest

Christian Erxleben
Der Pinterest Taste Graph wurde um 5.000 neue Targeting-Optionen ergänzt. (Pixabay.com / Photo-Mix)

Die soziale Suchmaschine Pinterest führt innerhalb des Pinterest Taste Graph mehr als 5.000 neue Targeting-Kategorien ein. Der Cost-per-Click soll damit um 20 Prozent fallen, die Click Through Rate um 50 Prozent steigen.

Mit der Hilfe einer Deep-Linking-Technologie und einer Bilderkennungssoftware analysiert Pinterest mehr als 100 Milliarden Pins. Der Content-Aggregator versucht auf diesem Weg herauszufinden, welche Inhalte auf der eigenen Plattform verbreitet werden und in welchen Kategorien sie sich zusammenfassen lassen.

Die Ergebnisse dieser Tiefenanalyse fließen nun in den Pinterest Taste Graph und damit auch in das Werbeangebot der sozialen Suchmaschine ein. Durch die Untersuchung und Segmentierung hat Pinterest seine Targeting-Optionen deutlich ausgeweitet.

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Weniger Kosten, mehr Klicks

Werbungtreibenden stehen in Zukunft mehr als 5.000 neue, sehr spitze Zielgruppen zur Verfügung, die sie über Anzeigen ansprechen können. Dazu zählen beispielsweise „Gesellschaftstanz“, „vegetarisches Barbecue“, „Diätpläne“ oder „Newsletter-Design für E-Mails.“

Vor dem offiziellen Rollout hat Pinterest mit ausgewählten Werbepartnern bereits die neuen Targeting-Optionen getestet. Die Ergebnisse sind auf den ersten Blick beeindruckend. Der Pinterest Taste Graph hat, wie es scheint, gute Arbeit geleitest.

Im Durchschnitt soll die Click Through Rate (CTR) um mehr als 50 Prozent angestiegen sein. Zeitgleich sollen die Kosten für einen gekauften Klick – der Cost-per-Click (CPC) – um ein Fünftel gefallen sein. Das bedeutet: Während die Werbungtreibenden für ihr investiertes Geld mehr Traffic erhalten, sinken zeitgleich die Ausgaben – eine Win-Win-Situation.

Mit dem Pinterest Taste Graph zur Suchmaschine

Die neu eingeführten Werbe-Optionen sind nicht nur für Werbungtreibende attraktiv. Auch Pinterest selbst verändert sich dadurch. Als soziales Netzwerk gestartet, präsentiert sich die Plattform in der Zwischenzeit deutlich als Content-Aggregator und Suchmaschine.

Das bedeutet auch, dass Pinterest nicht mehr so sehr in Konkurrenz zu Facebook und Instagram um die Social-Media-Budgets steht, sondern vielmehr mit Google und Amazon um die Werbetöpfe im Bereich Search kämpft.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.