Premier League: "Big Six" wollen mehr TV-Geld

Premier League: „Big Six“ wollen mehr TV-Geld

Philipp Ostsieker
Pexels

Anzeige

Die sechs reichsten Vereine der Premier League sehen sich hartnäckigem Widerstand konfrontiert. Grund: die Bemühungen der „Big Six“, höhere Umsatzanteile bei der nächsten TV-Rechtevergabe zu generieren als bislang.

Laut The Guardian streben Manchester United, Manchester City, Chelsea London, den FC Liverpool, Arsenal London sowie Tottenham Hotspur ein gemeinsames Ziel an. Der Plan ist es, die Erlöse aus den internationalen TV-Rechte-Verkäufen nicht mehr gleichermaßen an alle 20 Klubs zu vergeben.

Offenbar hat Richard Scudamore, der Vorsitzende der Premier League, den anderen vierzehn Vereinen bereits einen Vorschlag unterbreitet haben. 35 Prozent der nächsten internationalen TV-Erlöse sollen leistungsgerecht verteilt werden. Entscheidend ist also, auf welchem Tabellenplatz ein Klub am Saisonende gelandet ist.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Dies würde eine gewaltige Änderung gegenüber der 1992 verabschiedeten Vereinbarung bedeuten. Damals hatten die Erlöse aus internationalen TV-Rechten noch keine hohe Priorität. Die Klubs aus der First Division wollten die neue Premier League bilden und vor allem ihr Geld nicht mit den unterklassigen Ligen teilen. Die internationalen TV-Erlöse innerhalb der Premier League gleichmäßig zu verteilen, war damals unkritisch.

Big Six gegen den Rest der Liga

25 Jahre später hat sich die Premier League auf Pay-TV-Maßnahmen fokussiert und erlöst etwa drei Milliarden Pfund in der Rechteperiode zwischen 2016 und 2019. Im heimischen Markt kommen über fünf Milliarden Pfund hinzu – dank des Wettbietens von Sky und BT. In Kombination mit weiteren Highlight-Deals verdient die Premier League insgesamt 8,4 Milliarden Pfund.

Die Premier League gilt als finanziell wohl ausgeglichenste Top-Liga Europas. In der letzten Saison erhielt Meister Chelsea London 151 Millionen Pfund, das Schlusslicht FC Sunderland 93 Millionen. Die wachsenden internationalen Erlöse wurden gleichmäßig aufgeteilt. Pro Team entspricht dies 39 Millionen Pfund. Die „Big Six“-Vereine argumentieren, dass sie von 2019 bis 2022 einen höheren Anteil erhalten sollten. Schließlich schalten die Fans weltweit vor allem ihretwegen ein.

Die anderen vierzehn Klubs versuchen offensichtlich, ihren Anteil zu verteidigen. Die Premier League bleibe dank des Engagements „wettbewerbsfähig und überzeugend“, damit auch attraktiver im TV. So beschreibt es Scudamore gegenüber dem Guardian. Drei der kleineren Klubs seien geneigt, dem neuen Vorschlag zuzustimmen. Um den großen Wandel einzuleiten, wird eine Zustimmung aller vierzehn Klubs notwendig sein.

Angeblich treffen sich alle Klubs am 4. Oktober in London, um das Thema abschließend zu diskutieren.

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Senior Cyber Security Engineer (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Digital Marketing Manager (m/w/d)
Schwer Fittings GmbH in Denkingen
Personalberater (m/w/d)
Ratbacher GmbH - Karriere bei Rat... in Stuttgart, M...
Organizational Integration Manager (m/f/d)
Clarios Germany GmbH & Co. KG in
Teile diesen Artikel
Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.