Drei Fahrzeuge für Ioki (Foto: Deutsche Bahn)

Deutsche Bahn startet autonomes Ridesharing unter der Marke Ioki

Ekki Kern
von Ekki Kern
Drei Fahrzeuge für Ioki (Foto: Deutsche Bahn)

Mehr Zukunft wagen: In einem ehemaligen Industriekomplex in Berlin-Schöneberg stellte die Deutsche Bahn ihren neuen On-Demand-Dienst Ioki vor. Der soll Privatautos irgendwann überflüssig machen.

Die Deutsche Bahn betreibt die größte Busflotte des Landes. Und auch in Zukunft bleibt die Straße offenbar attraktiv für den Konzern, der in Berlin nun sein neuestes Angebot unter der Marke „Ioki“ vorstellte.

Ziel sei es, On-Demand-Mobilität und autonomes Fahren in den öffentlichen Verkehr zu bringen, heißt es. Noch im Oktober startet die erste autonom verkehrende Buslinie Deutschlands im bayerischen Bad Birnbach, vorerst aber noch mit einem Fahrer aus Fleisch und Blut – aus Sicherheitsgründen.

Smarter als dein Feed

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

Mehrere PDFs Mockup

Gratis zur Anmeldung:
Zugriff auf alle PDF-Guides

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Grundsätzlich sieht die Ioki-Vision der Deutschen Bahn so aus: den autonomen Elektrobus per Smartphone-App zur gewünschten Zeit vor die Haustür bestellen und sich damit zum Bahnhof fahren lassen. Unterwegs sammelt das Shuttle dann automatisiert weitere Fahrgäste mit ähnlichen Routen ein.

Kampfansage ans private Auto

Mit Ioki gebe die Deutsche Bahn schon heute Antworten auf die Mobilitätsnachfrage von morgen, behauptet DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber: „Unsere Vision ist es, unsere Angebote noch stärker an den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden auszurichten, damit sie ihre täglichen Wege einfacher und flexibler gestalten können – ohne eigenes Auto, jederzeit auf Abruf, digital buchbar, in der Stadt wie auf dem Land und mit Anschluss an die Schiene.“

Ioki soll sich als „Komplettdienstleister für neue Mobilitätsformen auf der Straße” aufstellen. Das 40-köpfige Team aus IT- und Verkehrsexperten, Entwicklern und Produktdesignern analysiere für Städte, Kommunen und Verkehrsunternehmen den Bedarf, begleitet behördliche Genehmigungsprozesse und bietet Kundenlösungen aus einer Hand: Von passgenauen Fahrzeug- und Routenkonzepten bis hin zu digitalen Plattformen, über die Fahrgäste die neuen Services nutzen können.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,43 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Partnerschaft mit der Stadt Hamburg

Konkret in die Umsetzung gehe Ioki nach dem Betriebsstart in Bad Birnbach unter anderem in Hamburg: Im Rahmen der Smart-City-Partnerschaft zwischen der DB und der Freien und Hansestadt Hamburg soll Ioki 2018 einen fahrerbasierten Shuttleservice mit Anschluss an den ÖPNV testen.

Auch interessant:

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Duales Studium Betriebswirtschaftslehre (B.A....
IU Internationale Hochschule in Leonberg
Head of Digital Marketing (m/w/d)
cbs Corporate Business Solutions ... in Heidelberg, ...
Social Media Content Creator (m/w/d)
Hacienda San Nicolàs GmbH in Hamburg
Robotics AI Expert / Technical Product Owner ...
Bosch Gruppe in Renningen
(Junior) Social Media Manager (m/w/d)
Eduard Gerlach GmbH in Lübbecke
Manager Influencer Marketing (Aldiana) &#8211...
DERTOUR Hotels & Resorts GmbH in Frankfurt am Main
Social Media Manager B2B (m/w/d)
Hays – Interne Karriere bei Uns in Mannheim (68163),...
Social Media & Content Marketing Manager:...
SCS Sophisticated Computertomograph... in Aschaffenburg
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Folgen
Ekki ist Medienjournalist und probiert Technologien gerne aus, entdeckt dabei aber nicht selten die Vorzüge des Analogen. Diskutieren über das alles kann man mit ihm ganz hervorragend, für die Zeitung schreibt er über Medien und Verbraucherthemen, privat für seinen Watchblog Radiowatcher.