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„Die Höhle der Löwen“: 8 Fragen an… ArtNight

ArtNight David Neisinger Aimie Sarah Henze Die Höhle der Löwen VOX GlowMedia
Bild: Fynn Stoldt / ArtNight
geschrieben von Tobias Gillen

In diesem Fragebogen stellen wir Gründern und Teilnehmern der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“, richtig geraten, Fragen zu ihrem Produkt und ihren Erfahrungen mit der Show. Diesmal: ArtNight.

Stellt unseren Lesern euer Start-up ArtNight kurz vor.

ArtNight ist eine Plattform für kreative Erlebnisse. Wir veranstalten 2-stündige Malkurse in Bars und Restaurants, die von einem lokalen Künstler angeleitet werden. Ein Abend voller Kreativität, guter Musik, Drinks… Perfekt um neue Leute kennenzulernen oder einen schönen Abend mit Freunden zu verbringen. Zudem bieten wir auch private ArtNights an, z.B. für Teamevents. Wir sind bereits in 26 Städten deutschlandweit aktiv sowie in Wien, Österreich.

Wie seid ihr auf die Idee zu ArtNight gekommen?

David ist in den USA auf das Konzept des “Social Paintings” gestoßen und fand es spannend. Zurück in Deutschland hat er mir davon erzählt und wir haben direkt losgelegt. Die Idee, Menschen durch Kreativität und in coolen Lokalitäten zusammenzubringen gab es noch nicht bei uns. Wir fanden es bestechend, weil es zudem die Möglichkeit bietet, lokale Künstler zu unterstützen; 95 Prozent können nicht allein von ihrer Kunst leben!

Wir haben das Geschäftsmodell analysiert und sehr schnell die ersten Events im kleinen Rahmen getestet. Bei unseren ersten 100 ArtNights waren wir selbst die Assistenten, um das Konzept insgesamt zu dem Erlebnisprodukt zu formen, welches es heute ist.

Wie seid ihr zu „Die Höhle der Löwen“ gekommen?

Aimies Mann Fabi, der selbst Gründer eines Start-ups ist, hat uns auf das Casting von DHDL in Berlin hingewiesen. Wir haben kurz überlegt und waren dann fest entschlossen uns den Löwen mit ArtNight zu stellen. Überglücklich waren wir natürlich als wir die Nachricht bekamen, dass wir genommen wurden!

Kurz vor eurem Pitch: Was ging in euch vor?

Kurz bevor es losging waren wir super nervös, denn man weiß: Diesen Pitch werden mehrere Millionen Menschen sehen. Als wir jedoch dann vor die Löwen traten, waren die Kameras schnell vergessen und die Leidenschaft für unser Unternehmen ArtNight stand im Mittelpunkt. Wir haben im Vorfeld viel geübt und uns von Freunden die härtesten Fragen stellen lassen, sodass wir auf bissige Löwen so gut wie möglich vorbereitet waren.

Wie liefen die Verhandlungen?

Da unser Angebot von Dr. Georg Kofler direkt angenommen wurde, gab es keine harten Verhandlungen. Als Frank Thelen uns ebenfalls noch ein Angebot gemacht hat, haben wir uns kurz beraten und dann eine Entscheidung getroffen.

Was ist seit der Aufzeichnung passiert?

Dr. Georg Kofler hat mit der Glow Media Group in ArtNight investiert und gemeinsam mit uns und einem tollen Team das Unternehmen aktiv vorangebracht. Aufgrund unseres schnellen Wachstums konnten wir außerdem weitere bekannte Business Angels aus dem Tech-Bereich für uns begeistern. Seit der Aufzeichnung sind wir von drei Städten in 26 Städte insgesamt expandiert und haben unsere Plattform weiterentwickelt.

Das sind die nächsten Schritte für ArtNight?

Wir planen bis Ende des Jahres unser Angebot an ArtNights in der DACH-Region auszubauen und mit weiteren Künstlern zu kooperieren. Wir nehmen uns außerdem jedem Feedback unserer Gäste an, um das Erlebnis permanent zu optimieren. Unser Ziel in Zukunft ist es, dass ArtNight in Europa als Abendunterhaltung genauso bekannt ist wie ein Kino- oder Restaurantbesuch.

Wie bewertet ihr rückblickend die bisherige Erfahrung „Die Höhle der Löwen“ für euch persönlich und für ArtNight? 

“Die Höhle der Löwen” war für uns eine unglaubliche Bereicherung – persönlich und insbesondere für ArtNight. Die Zusammenarbeit mit unseren Investoren ist toll und das Wichtigste: Wir freuen uns jeden Tag darüber, über unsere Plattform ArtNight Menschen zusammenzubringen und sie zu begeistern.

Vielen Dank für das Gespräch.

Alles zu „Die Höhle der Löwen“ gibt es in unserem Special zur Show.


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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist seit August 2014 Chefredakteur und seit Mai 2015 Geschäftsführer von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

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