Erst beim genaueren Hinsehen ein Volkswagen: das Shuttle von Moia (Bild: Moia)

Start 2018: VW-Marke Moia stellt E-Shuttle vor

Ekki Kern
von Ekki Kern
Erst beim genaueren Hinsehen ein Volkswagen: das Shuttle von Moia (Bild: Moia)

Ankündigungen hat man von Moia schon einige gehört. Jetzt hat die VW-Konzernmarke endlich das Fahrzeug vorgestellt, mit der man den Stadtverkehr der Zukunft mitgestalten möchte.

Das diese Woche zum ersten Mal öffentlich gezeigte Shuttle sei „der wichtige noch fehlende Baustein” für das Pooling-Gesamtsystem von Moia, heißt es von ebendiesem jungen VW-Unternehmen. Es fährt vollelektrisch und soll bis zu sechs Fahrgästen komfortabel Platz bieten.

Der Innenraum ist mit freistehenden Sitzen bestückt, jede Fahrt, sagt Moia, solle „angenehm” sein, ausdrücklich auch für alle jene, die „keinen Kontakt mit den übrigen Fahrgästen wünschen”.

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WLAN für die Fahrgäste

Die Sitze sind mit einer dimmbaren Leselampe und USB-Ports zum Laden von Smartphones ausgestattet, darüber hinaus bieten die Shuttles WLAN. Der Ein- und Ausstieg soll durch „eine für den Einsatzzweck optimierte automatische Tür” erleichtert werden. Für Gepäck gebe es neben dem Fahrer einen „gut einsehbaren Extrabereich”.

Im Rahmen des sogenannten „Co-Creation-Prozesses“ habe man immer wieder potenzielle Nutzer über alle Altersgruppen hinweg in die Konzeption des Fahrzeugs eingebunden, heißt es von Moia. Viele der Ideen seien bereits in die Entwicklung des nun vorgestellten Shuttles eingeflossen. Parallel arbeiten man an weiteren, zukünftigen Versionen, sagt Robert Henrich, COO von Moia.

Das Shuttle wurde gemeinsam mit Volkswagen-Nutzfahrzeuge und Volkswagen Osnabrück innerhalb von zehn Monaten geplant, entwickelt und gebaut. Es hat angeblich eine Reichweite von über 300 Kilometern nach dem WLTP- Standard und kann innerhalb von rund 30 Minuten auf 80 Prozent Ladekapazität aufgeladen werden.

Start 2018 in Hamburg

In einem ersten Projekt soll das gesamte Ökosystem inklusive Fahrzeug Ende 2018 in Hamburg starten. Erklärtes Ziel von Moia sei es, bis 2025 die Städte Europas und der USA um eine Million Fahrzeuge zu entlasten, sagt Ole Harms, CEO des Unternehmens.

Anhand einer Kunden-App können Fahrgäste ein Shuttle bestellen und bezahlen. Schon vor dem Bestellen wird angezeigt, wann ein Fahrzeug zur Verfügung steht und was die Fahrt kosten wird. Ein Pooling-Algorithmus fasst Fahrgäste mit ähnlichem Ziel zusammen und sorgt so dafür, dass die Auslastung der Fahrzeuge steigt und Umwege vermieden werden.

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Ekki ist Medienjournalist und probiert Technologien gerne aus, entdeckt dabei aber nicht selten die Vorzüge des Analogen. Diskutieren über das alles kann man mit ihm ganz hervorragend, für die Zeitung schreibt er über Medien und Verbraucherthemen, privat für seinen Watchblog Radiowatcher.