Verizon Communications Inc. (VZ.N) wird rund 2,25 Milliarden Dollar für eine fünfjährige Partnerschaft mit der National Football League (NFL) zahlen. Diese ermöglicht es den Nutzer, Spiele auf ihren Yahoo- sowie go90-Plattformen wie auch auf mobilen Geräten zu streamen.
Im Rahmen der Partnerschaft erneuert Verizon seine Vereinbarung, NFL-Spiele auf seinen mobilen Geräten zu streamen. Es verliert jedoch seine exklusiven Rechte an den Übertragungen.
Vertreter von Verizon und der NFL wollten sich zu den finanziellen Bedingungen des Deals nicht äußern. Aber der US-Mobilfunkanbieter Nr. 1 erklärte, dass der Deal im Januar mit dem Streaming von NFL-Playoff-Spielen auf Yahoo und Yahoo Sports in Kraft treten solle. Diese Spiele können Fans zudem auf der go90-Streaming-Plattform sowie der NFL Mobile App sehen.
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„Die Leute wollen die Spiele natürlich weiter auf dem bestmöglichen Bildschirm, dem Fernseher, verfolgen“, so NFL-Medienchef Hans Schroeder, „aber für die jungen Fans, die immer unterwegs sind, macht dieser Deal Sinn.“
Verizon verliert exklusive NFL-Rechte
Jennifer Fritzsche, Analyst bei Wells Fargo, erklärte den Deal damit, dass Verizon versuche, seine mobile Werbeplattform zu erweitern. Im Juni kaufte Verizon Yahoos Core-Assets für 4,48 Milliarden Dollar und kombinierte sie mit AOL unter der neuen Dachmarke Oath.
„Mit der kürzlichen Konsolidierung dieser Immobilien als Oath erwarten wir, dass Verizon im Jahr 2018 zunehmend an Bedeutung gewinnen wird“, so Fritzsche.
Verizon gibt an, dass es mehr als 200 Millionen US-amerikanische, monatlich einzigartige mobile und digitale Nutzer erreicht. Das Unternehmen erklärt, dass sein Ziel für Oath darin besteht, bis 2020 einen Umsatz von 20 Milliarden US-Dollar zu erwirtschaften.
Beeinflusst der Deal die Amazon-Rechte?
Generell sucht die NFL weiterhin nach Möglichkeiten, die digitale Reichweite ihrer Inhalte auszubauen. Schließlich haben sich viele Fans auf die sich die Fans mit steigender Häufigkeit zum Konsum von Sportinhalten geeinigt haben.
Amazon hat Twitter als Rechteinhaber ersetzt, um NFL Thursday Night Football auszustrahlen. Brian Rolapp, NFL Chief Media & Business Officer, erklärte dies gegenüber Recode damit, die Reichweite der Liga erweitern zu wollen.
Zu Beginn dieser Saison erklärte CBS, dass es die Tech-Giganten wie Amazon und Facebook noch nicht als Konkurrenten im Kampf um Einschaltquoten sehen würde. Immerhin gaben die Verantwortlichen zu, dass diese in Zukunft zum Problem werden könnten. Ob der mobile Streaming-Vertrag mit Verizon die Rechte von Amazon in der nächsten Saison beeinträchtigen wird, ist unklar.
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