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Rekord bei Lobby-Ausgaben: Google und Co. investieren mehr als je zuvor

Christian Erxleben
Ist Donald Trump der Auslöser für mehr Lobby-Arbeit? (Foto: Pixabay.com / kalhh)

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2017 war für die US-amerikanischen Tech-Giganten ein schwieriges Jahr – zumindest auf politischer Ebene. Mit mehr als 50 Millionen US-Dollar investierten Amazon, Apple und Co. so viel Geld in Lobby-Arbeit, wie noch nie zuvor. Trotzdem wurden viele „Ziele“ verfehlt.

Mit der Wahl von Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA und seinem Amtsantritt am 20. Januar 2017 begann eine neue Zeitrechnung – auch für die Tech-Industrie. Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sorgte schon kurz nach seiner Vereidigung für viel Aufregung.

Seine Pläne und Entscheidungen für die Einwanderungs-, Steuer- und Digital-Politik des Landes haben und hatten gravierende Auswirkungen auf die (Digital-)Wirtschaft.

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Blütezeit für Lobby-Arbeit

Auch wenn es nicht vollständig belegbar ist, so ist es doch wahrscheinlich, dass der Anstieg der Lobby-Ausgaben von Apple, Amazon, Facebook und Google mit den Vorstellungen und Plänen von Donald Trump zusammenhängen.

Zusammengerechnet haben die vier oben genannten Tech-Giganten im abgelaufenen Jahr knapp 50 Millionen US-Dollar in Lobby-Arbeit investiert. Das entspricht für jeden Konzern alleine und in Summe einem neuen Rekord.

Die Lobby-Ausgaben in der Übersicht:

  • Google investierte 18 Millionen US-Dollar.
  • Amazon gab 12,8 Millionen US-Dollar aus.
  • Bei Facebook belaufen sich die Ausgaben auf rund 11,5 Millionen US-Dollar.
  • Apple setzte sieben Millionen US-Dollar für Lobbyisten in Washington ein.

Hinzu kommen nochmals etwas mehr als acht Millionen US-Dollar von Microsoft. Das entspricht zwar keinem neuen Rekord und liegt sogar leicht unter dem Niveau des Vorjahres, ist aber trotzdem noch viel Geld.

Steuerreformen und DACA-Abkommen

Und wofür wurde das Geld eingesetzt? Welche Themen wollten die Tech-Giganten klein halten und was haben sie unterstützt?

Eine Übersicht:

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Google, Facebook und Co., obwohl sie selbst keine politische Verantwortung übernehmen wollen, doch versuchen, gezielt Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.