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30% der Sportfans streamen via Smartphone & Tablet

30% der Sportfans streamen via Smartphone & Tablet
geschrieben von Philipp Ostsieker

Sowohl Ligen als auch Sender passen sich den veränderten Nutzungsgewohnheiten von Sportfans an. Mehr als ein Viertel dieser Fans streamt jetzt Sport auf ihren mobilen Endgeräte. Das geht aus neu veröffentlichten Such- und YouTube-Daten von Google hervor.

Im Rahmen des Google Sports Viewing Survey wurden im Dezember 1.520 erwachsene Sportfans im Alter zwischen 18 und 54 Jahren befragt. 30 Prozent gaben an, Live-Sport-Events via Smartphone oder Tablet zu streamen.

Darüber hinaus gaben 80 Prozent der Befragten an, dass sie während der Events mehrere Bildschirme nutzen. Sportfans konsumieren zusätzliche News, Spielerstatistiken oder sonstige Live-Ergebnisse

„Sportfans wollen zu ihren eigenen Bedingungen schauen“, erklärt Google in einem Blogbeitrag. „Heutzutage erwarten die Menschen, dass sie jederzeit und überall auf jedem Bildschirm etwas sehen können. Und Sport ist keine Ausnahme. Für manche Fans ist das Erlebnis erst rund, wenn sie gleichzeitig mehrere Bildschirme nutzen.“

Sportfans schätzen Second-Screen-Erlebnisse

Durch das Hinzufügen mehrerer Bildschirme steigt auch der Konsum von Highlight-Videos und anderen Inhalten wie Interviews oder lustigen Videos.

Die Anzahl der YouTube-Nutzer, die nach „Highlight“-Videos suchen, ist laut den Google-Suchdaten im Jahresvergleich um 90 Prozent gestiegen. Die Zeit, die Menschen damit verbracht haben, Sportler-Interviews zu schauen, ist um 60 Prozent gestiegen, während die Wiedergabezeit für „lustige“ Sportvideos auf YouTube um 50 Prozent gestiegen ist.

„Das Fan-Dasein geht weit über das Spiel selbst hinaus“, so Google.

Interessant: Auch „How to“-Sportvideos erfreuen sich größerer Beliebtheit. Wie werfe ich einen Curveball? Oder: Wie fahre ich richtig Schlittschuh?

Das Konsumverhalten ändert sich grundsätzlich

Die Google-Suchdaten erscheinen in einer Zeit, in der viele Sportfans ihr Konsumverhalten bzw. ihre derzeitigen Dienste überdenken. Und auch die Dienste überdenken ihre Angebote. Klassische Sender ergänzen ihr Angebot um OTT-Services. Ligen verkaufen ihre TV-Rechte an neue Player wie Amazon oder Facebook. Zusätzliche Social-Media-Inhalte wie Blicke hinter die Kulissen oder interaktive Statistiken verstärken deren Relevanz.

In einer Umfrage von PwC im Oktober 2017 gaben 81 Prozent der Sportfans an, ein Pay-TV-Angebot abonniert zu haben. Viele Fans gaben signalisierten jedoch ihre Bereitschaft, auf ihre Pakete zu verzichten.


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Über den Autor

Philipp Ostsieker

Philipp Ostsieker ist Medienmanager und Digitalstratege aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.

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