Beyond Sports: Virtual-Reality-Training für den DFB

Beyond Sports: Virtual-Reality-Training für den DFB

Philipp Ostsieker

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat eine Partnerschaft mit Beyond Sports angekündigt. Die deutschen Auswahlteams können in diesem Zuge kognitives Training und Analysen auf Mixed-Reality-Basis nutzen. Was steckt hinter diesem Ansatz?

Beyond Sports nutzt für seine Dienste echte Spieldaten und ermöglichen es den Spielern, vorgefertigte Spielsituationen zu betrachten oder mithilfe eines taktischen oder narrativen Ansatzes maßgeschneiderte Spielsituationen zu erstellen.

Das Training wird in vier Bereiche unterteilt.  Neben der der Entscheidungsfindung auf dem Spielfeld geht es um Positionsbewusstsein, spezifische Spielsituationen sowie zeitgesteuerte Trainingsaufgaben.

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Die Technologie zielt darauf ab, das taktische Verständnis und die kognitiven Reaktionszeiten der Spieler zu erhöhen. Dabei bietet es Analysen und Training aus der Ich-Perspektive, so dass die Nutzer neue Einblicke durch die Augen anderer Spieler, Trainer und Gegner gewinnen können.

Das niederländische Unternehmen bietet seit 2015 Simulationsprodukte in den Bereichen Virtual Reality, Augmented Reality sowie 2D und 3D. Beyond Sports nutzt künstliche Intelligenz (KI/AI) und Machine Learning, um sowohl Teams als auch Fans neue Perspektiven bieten zu können.

Beyond Sports baut sein Portfolio aus

Die Systeme werden im Februar in die Trainingsarbeit der deutschen Nationalmannschaft implementiert. Nach der Fertigstellung des neuen DFB-Trainingszentrums in Frankfurt will der Verband den Ansatz von Beyond Sports in den Lehrplan aller Teams aufnehmen.

Beyond Sports arbeitet bereits mit den Premier League-Mannschaften Arsenal und Stoke City sowie den niederländischen Eredivisie-Teams PSV Eindhoven und AZ Alkmaar zusammen. Stoke etwa nutzt ein maßgeschneidertes VR-Torwart-Trainingstool, mit dem die Spieler 3D-Situationen in Virtual Reality nacherleben können. Arsenal wiederum nutzt einen immersiven Trainingsraum für seine Profis.

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„Wir freuen uns darauf, mit den Weltmeistern zusammenzuarbeiten, um die Wahrnehmung von Spielern zu quantifizieren und zu trainieren“, so Sander Schouten, Chief Operating Officer von Beyond Sports. „Der DFB ist einer der innovativsten Verbände im Sport und ich bin überzeugt, dass wir mit unseren Anwendungen zur Weiterentwicklung von Spielern in ihrem gesamten System beitragen werden.“


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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.