Transparentes Sportsponsoring dank Digital Performance Card?

Transparentes Sportsponsoring dank Digital Performance Card?

Philipp Ostsieker

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Kaum ein Sportsponsoring funktioniert ohne digitale Aktivierung. Ein Problem: die fehlende Vergleichbarkeit der Leistung einzelner Maßnahmen. Mit der Digital Performance Card (DiPeC) nimmt sich die Vereinigung Sportsponsoring-Anbieter (VSA) dieser Herausforderung an.

„Die Werbepartner profitieren von der Reichweite unserer digitalen Aktivitäten als Rechtehalter. Mit der Digital Performance Card wird dieser Erfolg noch besser sichtbar“, unterstreicht Gernot Tripcke, Vizepräsident der VSA, die Relevanz der DiPeC für das Sponsoring rund um den Sport.

Die Vielfalt digitaler Formate sowie technischer Möglichkeiten und methodischer Ansätze erschwerten bislang eine verlässliche Vergleichbarkeit. Darunter litt die Erfolgskontrolle digitaler Sponsoringaktivitäten. Die VSA hat die Aufgabe angenommen und ermöglicht mit der Digital Performance Card, digitale Leistungswerte klar, strukturiert und einheitlich auszuweisen.

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Digitale Medien bieten die größte Attraktivität für Sponsoren, weil beinahe jeder online ist und in diesem Bereich die Möglichkeiten für Interaktion mit dem Kunden am größten sind. (Andreas Jung, Vorstand Marketing FC Bayern München, Präsident VSA)

Das Thema der Erfolgsmessung von Sponsoring ist hoch relevant. In den USA prüft etwa GumGum Sports prüft den Medienwert von Sponsoring durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI). Das Unternehmen hat langjährige Partnerschaften mit den New Orleans Saints (NFL) und den New Orleans Pelicans (NBA) geschlossen.

Digital Performance Card: Reichweite & Interaktion

Die Digital Performance Card setzt auf zwei zentrale Werbekennzahlen. Das Engagement der erreichten Zielgruppe beschreiben die Reichweite (quantitativ) sowie die Interaktion (qualitativ).

Diese Kennzahlen sind für nahezu alle Marktteilnehmer relevant. Jeder Anbieter kann sie für die eigenen relevanten Medien erheben. Die Ausweisung ist durch alle Sportarten und sämtliche Professionalitätsstufen nutzbar.

Die Digital Performance Card definiert die Vielzahl an Werbemöglichkeiten klar. Einige Beispiele:

  • Branded Content
  • Banner und Posts auf Websites
  • In-App-Werbung
  • Social- Media-Kampagne
  • Videos

Das Ziel: Erhöhung der Werbewirkung

Das Thema Reporting wäre geklärt. Was kann die Digital Performance Card noch? Laut VSA dient sie zudem als effizientes Steuerungstool. Die DiPeC kann etwa die Effekte laufender Kampagnen erhoben werden. Sponsoren können ihre Sponsorings jederzeit optimieren und die Wirkung weiter erhöhen.

Wie reagiert der VSA auf neu entstehende Sponsoring-Formate? Der Ansatz verspricht, dass Formate wie Instagram Stories jederzeit integriert werden könnten. Die Begründung liegt in dem Fokus auf Reichweite und Interaktion als zentralen Kennzahlen.

Dass die Sponsoren an einer seriösen Erfolgsmessung interessiert sind, ist nur logisch. Auch Sportklubs sollten derartige Tools als Chance begreifen, ihre Kanäle und Maßnahmen zu optimieren. Interne Ressourcen sind nicht unendlich verfügbar. Die Frage, ob und wann es sich lohnt, einen neuen Trend zu testen, bleibt oft im Hinterkopf. Die Verantwortlichen möchten schneller wissen, ob sie lieber auf Snapchat, Instagram oder musical.ly setzen sollten. Die Digital Performance Card ist in dieser Hinsicht ein spannendes Tool.

Hier findet ihr zusätzliche Informationen.

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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.