Perform investierte eine Milliarde Dollar in Matchroom Boxing

Perform investiert eine Milliarde Dollar in Matchroom Boxing

Philipp Ostsieker

In Deutschland hat die Perform Group bereits erste Duftmarken gesetzt. Jetzt wagt das Unternehmen, das hinter der DAZN steht, den Eintritt in den hart umkämpften US-Markt.

Perform gab bekannt, dass es eine Milliarde Dollar in die britische Boxfirma Matchroom Boxing investiert habe. Die achtjährige Vereinbarung wird 16 Kämpfe jährlich in die USA bringen. DAZN zeigt alle Kämpfe exklusiv für seine Abonnenten. Diese erste US-Aktivität vom „Netflix des Sports“ startet im Spätsommer.

Matchroom Boxing als Dosenöffner?

Neuer Vorstandsvorsitzender wird John Skipper, ehemaliger ESPN President. Er soll die Markteinführung verantworten. Gegenüber Yahoo Finance erläutert Simon Denyer, CEO der Perform Group seine Pläne. Denyer: „Wir wollen große Kämpfe austragen. Große Kämpfe, die typische Pay-Per-Views waren und 70 bis 80 Dollar gekostet haben“ All diese Kämpfe sollen auf DAZN stattfinden, für eine „monatliche Gebühr, zu einem erschwinglichen Preis.“ […] In Deutschland berechnet DAZN monatlich 9,99 Euro, Kanada berechnet DAZN 20 Dollar. Die US-Gebühr ist noch unbekannt.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

In Kanada (NFL), Deutschland (Fußball) und Japan (MLB) ist der Dienst schnell gewachsen. Im Boxen konkurriert DAZN mit HBO und Showtime. Laut Denyer sollen rechtzeitig zum US-Markteintritt weitere Sportarten verfügbar sein.

Ob der Boxsport nicht zu hart umkämpft sei, fragt Yahoo Finance. Denyer erklärt, hält den US-Markt ein hohes Potenzial habe. Die Shows seien „nicht gut genug, die Pay-per-Views zu teuer“. Das ganze müsse „revitalisiert“ werden, dann sei ein großes Comeback des Sports wie in Großbritannien möglich. Matchroom Boxing soll dafür zudem möglichst viele gute US-Boxer unter Vertrag nehmen.

Im Wettbewerb mit Amazon, Google & ESPN

US-Sportfans haben zahlreiche Möglichkeiten, Inhalte zu streamen. Amazon, Facebook, Twitter und YouTube zahlen für Streaming-Rechte. Und neben AT&T DirecTV Now sind Sling TV, Sony PlayStation Vue und Hulu relevante Live-TV-Anbieter.

Platzhirsch ESPN hat seine eigene OTT-Plattform ESPN Plus auf den Markt gebracht. Disney-CEO Bob Iger hält sich gegenüber Yahoo Finance noch bedeckt. Iger: „Wir werden keine Angaben zu ESPN+ machen, außer: so weit, so gut. Die Technologie funktioniert, die Benutzeroberfläche ist gut, die Fan-Reaktionen waren stark.“

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,3 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Soviel steht fest: Der Erfolg von ESPN wird auch das Wirken von DAZN beeinflussen.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Leiter (m/w/d) der Gruppe Content, Creation &...
Sparkassen-Versicherung Sachsen in Dresden
Mitarbeiter: in Zielgruppenmanagement / Socia...
Sparkasse Mittelholstein AG in Rendsburg
Business Development Manager – Data &am...
itmX GmbH in Pforzheim
Social Media & Community Manager (m/w/d)
WBB Work Box GmbH in Berlin
Senior Consultant Digital Marketing & Med...
Instaffo GmbH in München
Content & Event Manager (m/w/d)
Rico Design GmbH & Co. KG in Paderborn
Senior Digital Marketing Manager (m/w/d)
Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH in Meißen
Praktikant*in Content Creation & Social M...
Mercedes-Benz AG in Sindelfingen
Teile diesen Artikel
Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.