Russland 2018: Die letzte Fußball-WM ohne Co-Gastgeber?

Russland 2018: Die letzte Fußball-WM ohne Co-Gastgeber?

Philipp Ostsieker

Die Fußball-WM 2018 in Russland könnte die vorerst letzte sein, die von nur einem Land ausgetragen wird. Der Grund: Finanzielle und politische Überlegungen spielen bei der Auswahl des Gastgebers eine immer größere Rolle. Von entsprechenden Gedankenspielen berichtet BBC.

Die Kosten für die Fußball-WM 2018 beziffern sich auf über 10 Milliarden Euro. Zukünftige, potenzielle Gastgeber-Länder ziehen in Erwägung, die enormen finanziellen Kosten zu teilen und die politischen Beziehungen zu stärken.

Sind also Co-Gastgeber die Zukunft? Immerhin gibt es einen Präzedenzfall. Die Fußball-WM 2002 veranstalteten Südkorea und Japan gemeinsam. Bereits drei Europameisterschaften wurden von Co-Gastgebern veranstaltet:

Jetzt sichern: 100+ KI-Codes

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

100+ virale KI-Codes PDF

Gratis zur Anmeldung:
PDF · 100+ virale KI-Codes

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

  • 2000: Belgien & Niederlande
  • 2008: Österreich & Schweiz
  • 2012: Polen & Ukraine

Die Nationen verteilen die Liste, wenn es darum, Stadien zu bauen oder die Infrastruktur und Sicherheit zu optimieren. Prof. Simon Chadwick zu BBC: „Es gibt materielle Vorteile durch die gemeinsame Ausrichtung von Großveranstaltungen, ganz zu schweigen von der politischen Zweckmäßigkeit. Es ist eine hilfreiche Möglichkeit, eine Beziehung zu einer Reihe von Partnern für politische Zwecke aufzubauen. Es gibt Vorteile in Bezug auf bestimmte Kosteneffizienzen. Bei Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen gibt es große finanzielle Probleme hinsichtlich der Veranstaltungskosten. Dieses Modell der „verteilten Veranstaltungen“ könnte der Weg nach vorn sein, wenn man die wirtschaftlichen Kosten von Veranstaltungen in Betracht zieht.“

WM 2022: Co-Gastgeber für Katar?

Für die WM 2026 haben sich die USA, Kanada und Mexiko gemeinsam beworben. Für die WM 2030 stellen Argentinien, Uruguay und Paraguay eine Bewerbung zusammen. Laut BBC gibt es zudem Anzeichen, dass die WM 2022 in Katar auf andere Länder des Nahen Ostens ausgeweitet werden muss. Dies hat mit den FIFA-Plänen zu tun, das Turnier von 32 auf 48 Mannschaften auszuweiten.

Die UEFA unterstützt seit vielen Jahren die Ausrichtung der Fußball-EM von mehr als einem Gastgeber. Die eingangs erwähnten Co-Gastgeber-Beispiele sprechen für sich. Zum 60. Jahrestag des ersten Turniers wird das Finale der EM 2020 sogar in zwölf Nationen ausgetragen werden.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Ist dieses Modell sogar für künftige Fußball-Weltmeisterschaften denkbar? FIFA-Boss Gianni Infantino steckt sowohl dem 12-Nationen-Modell als auch hinter dem Plan die WM 2022 auf 48 Teilnehmer-Länder auszuweiten. Der Weltverband traut es dem Gastgeber Katar offenbar nicht zu, alle Spiele alleine zu veranstalten. Ohnehin steht die WM 2022 in vielerlei Hinsicht in der Kritik. Ob die Integration zusätzlicher Co-Gastgeber helfen könnte?

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
SEO Digital Marketing Consultant (Mensch)
Instaffo GmbH in Berlin
Senior Consultant Digital Marketing & Med...
Instaffo GmbH in München
(Senior) Paid Social Marketing Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Head of Social Media (m/w/d)
Instaffo GmbH in Mülheim-Kärlich
Paid Social Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Digital Marketing Manager (m/w/d) – Website, ...
Mpire GmbH in Backnang bei Stuttgart
(Senior) Social Media Manager:in (m/w/d)
Potluck GmbH in Hamburg
Performance Marketing & Social Media Mana...
Landhaus Walter in Hamburg
Teile diesen Artikel
Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.