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LET’S TALK BIZ: Philipp Berger und Patrick Hennig von neXenio

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In unserem Format LET’S TALK BIZ geben wir Gründern die Möglichkeit, sich und ihre Firma unseren Fragen zu stellen. Diesmal: Philipp Berger und Patrick Hennig, Geschäftsführer von neXenio.

Kurz-Bio des Gründers

Kurz-Bio der Gründer

  • Geburtsjahr: 1987/1988
  • Motto/Vision: „WeQ is better than IQ“
  • Firmenname: neXenio
  • Gründungsjahr: 2015
  • Mitarbeiter:  50
  • Standort: Berlin

Stellt euch in maximal drei Sätzen vor:

Wir sind Philipp Berger und Patrick Hennig, vor drei Jahren haben wir neXenio gegründet. Wir verfolgen das Ziel, die Zusammenarbeit in Unternehmen schneller, einfacher und sicherer zu machen. Unsere innovativen Produkte bdrive und neXboard revolutionieren das Sicherheitsniveau unserer Daten und helfen dabei, analoge Koordinationsprozesse in die heutige digitale Welt zu verlagern. 

Wie seid ihr auf die Idee zu eurem Unternehmen gekommen?

Schon während unserer Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiter am Hasso-Plattner-Institut haben wir innovative Lösungen für zahlreiche Industriepartner entwickelt. Allerdings blieb es oft bei Machbarkeitsstudien und Prototypen. Daher haben wir uns dazu entschlossen, die besten Ideen aus den Forschungsprojekten in der Praxis umzusetzen.

Nehmt uns mit durch die Gründungsphase: Wie seid ihr die Umsetzung eurer Idee konkret angegangen?

Dank etablierter Partner, wie der Bundesdruckerei und SAP, konnten wir direkt nach der Gründung loslegen. In früheren Forschungsprojekten haben wir bereits mit vielen großen Unternehmen zusammengearbeitet und konnten Einblicke in deren interne Prozesse gewinnen und deren Bedürfnisse erkennen. Daran können wir unsere Entscheidungswege orientieren und unseren Vertrieb so effizient wie möglich gestalten. 

Stichwort Support: Ihr seid Teilnehmer des Startup-Programms TechBoost. Wie seid ihr darauf aufmerksam geworden? 

Wir sind durch einen Gründer eines befreundeten Startups darauf aufmerksam geworden.

Philipp Berger und Patrick Hennig (v.r.), die Gründer von neXenio

Welche Vorteile habt ihr durch die Unterstützung?  

Da in all unseren Lösungen die sichere Zusammenarbeit ein Kernelement ist, passt die Telekom Cloud als deutsche Cloud auch strategisch sehr gut in unsere Story. Außerdem ist es sehr spannend, gemeinsam mit der Telekom Kunden anzugehen, da sich die beiden Welten Konzern und Startup gegenseitig gut ergänzen können.

Was sind auf eurer Reise die größten Herausforderungen für euch und euer Team?

Drei Herausforderungen prägen uns besonders: 

Erstens: Die richtigen Leute für unser Team zu gewinnen. Wir hatten das Glück, dass wir kurz nach der Gründung ehemalige Studienkollegen in unser Unternehmen holen konnten. Sie zählen bis heute zu den wichtigsten Teammitgliedern. Zudem ist uns ein persönlicher Recruiting-Prozess sehr wichtig. Getreu dem Motto: „Wissen kann man erlernen, aber Persönlichkeiten ändern ist unmöglich“.

Zweitens: Der Aufbau eines Partnernetzwerks. Nur gemeinsam mit den Unternehmen in unserem Netzwerk können wir alle Herausforderungen lösen und stetig dazulernen.

Drittens: Skalieren. Begonnen haben wir zu zweit mit einigen Studenten. Heute haben wir mehr als 50 Mitarbeiter. Beim Wachsen gilt es, nicht nur die Finanzen im Auge zu behalten, sondern auch die Unternehmenskultur zu pflegen. 

Stichwort Veränderungen: Wie habt ihr euch persönlich verändert, seitdem ihr gegründet habt?

Mit dem Wachstum unseres Unternehmens haben sich unsere Aufgaben stark verändert. Anfangs waren wir tief in die Entwicklung involviert und haben gleichzeitig den Kontakt zu Kunden und Partnern gepflegt. Heute gelingt es uns nur noch selten, selbst zu entwickeln. Die Organisation und auch die Interaktion mit unseren Partnern und Kunden zählen heute zu unseren Hauptaufgaben.

Erzählt uns von eurem „typischen Arbeitstag“. Wie sieht der aus?

Als Gründer gibt es eigentlich keinen typischen Arbeitstag. Es passiert nicht selten, dass wir uns morgens etwas vornehmen und nach den ersten fünf Minuten im Büro ganz neue Aufgaben anstehen. Von den Finanzen über unsere Produkte bis hin zum Design sind wir in alle Prozesse involviert und helfen auch im Vertrieb und bei wichtigen Kundenpräsentationen.

Euer Ausgleich: Wie schaltet ihr nach diesem Tag am besten ab?

Völlig abschalten können wir nicht, dafür ist die Leidenschaft zu groß und unsere Ideen halten sich nicht an einen Acht-Stunden-Tag. Abends nehmen wir uns Zeit, um in Ruhe etwas zu essen, Sport zu treiben und Zeit mit unseren Freundinnen zu verbringen. Ab und zu geht’s auf Segeltörn, in den Skiurlaub und auf Entdeckungsreise um die Welt. So schalten wir am besten ab.

Habt ihr einen Master-Tipp für Neugründer?

Kommuniziert fair mit eurem Team und gebt regelmäßig Feedback. Eine effektive Sales-Strategie ist die Grundlage für den erfolgreichen Start eures Unternehmens. 

Welche drei Tools würdet ihr unseren Lesern für die digitale Arbeit empfehlen?

Unsere selbst entwickelten Produkte nutzen wir auch erfolgreich als Tools, um unsere eigene digitale Arbeit zu erleichtern. 

Wir nutzen neXboard – das digitale Team-Whiteboard –, um gemeinsam schnell Ideen zusammenzutragen und zu ordnen, von täglichen To-Dos über Meetings bis Kundencalls. Natürlich arbeiten wir auch ab und zu mit Klebezettel und Stift, aber selbst diese Notizen können wir anschließend einfach digitalisieren und direkt weiter daran arbeiten.

Für die Ablage von Mitarbeiterdaten, aber auch den Softwaredesigndokumenten und natürlich Kundendaten, nutzen wir unseren Cloud-Speicher bdrive. Nur so können wir uns wirklich sicher sein, dass unsere vertraulichen Daten nie unser Unternehmen verlassen.

Mittlerweile hat der Chat bei uns die internen E-Mails nahezu abgelöst. Ein passendes Tool zu finden, das unseren Sicherheitsansprüchen genügt, war nicht einfach. Letztendlich nutzen wir heute Mattermost in unserer eigenen sicheren Infrastruktur, um schnell im Team Informationen auszutauschen.

Was sind die nächsten Schritte für euer Unternehmen?

Mit unseren Produkten sind wir mittlerweile sehr weit. Neben neuen Ideen und Features liegt unser Hauptaugenmerk auf der Skalierung des Vertriebs. Eine Aufgabe im nächsten Jahr ist der Aufbau der verschiedenen Channels wie Direktvertrieb, Marketing und Onlinevertrieb.

Darüber hinaus entwickeln wir aktuell unser „next big thing“, die Authentifizierungslösung mit dem Arbeitstitel BAuth. BAuth löst zwei Kernprobleme: Dank interaktionsloser Authentifizierung benötigen Kunden mit BAuth keine Schlüssel, Kartenlesegeräte oder Passwörter mehr. Der individuelle Gang und ein Smartphone genügen um Nutzer zu identifizieren.

Eure letzten Worte: Wollt ihr noch was loswerden?

„WeQ is better than IQ“, der Ansatz von Prof. Ulrich Weinberg, Leiter der D-School in Potsdam und Peter Spiegel, Leiter des Think-&-Do-Tanks WeQ, beschreibt unserer Auffassung nach den Kern unseres zukünftigen Erfolgs. Niemand kann sich allein erfolgreich Herausforderungen stellen. Nur gemeinsam mit unserem Team und unseren Partnern kommen wir ans Ziel.

 

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