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Checkliste Freelancer: Mit diesen 11 Tipps startest du durch!

Freelancer

Du bist am Ende deiner Ausbildung, deines Studiums oder schon Jahre im Angestelltenverhältnis und suchst nach neuen Herausforderungen? Strebst gleichzeitig nach Work-Life-Balance und sehnst dich nach ausreichend Zeit für Familie und Freunde? Und das vielleicht Entscheidendste: Du möchtest endlich finanziell unabhängig sein?

Dann solltest du jetzt dein Freelancer-Abenteuer starten, denn die Branche boomt: Laut Freelancer-Kompass 2018 ist der Stundensatz in der IT- und Engineering Branche in Deutschland, Österreich und der Schweiz mittlerweile auf 91,05 Euro gestiegen. Wann startest du als Freelancer endlich durch?

Fachmann, Alumni oder Angestellter: Diese Vorteile überzeugen jeden!

  • Du bist unabhängig – Goodbye Meetings und Kernarbeitszeit: Als Freelancer bist du dein eigener Herr. Du bist deine eigene Geschäftsführung, Meetings finden nur zwischen dir sowie deinen Kunden statt und du arbeitest zeit- und ortsunabhängig.
  • Du entscheidest – Strategie, Konzeption und Umsetzung in deinen Händen: Teaminterne Diskussionen und Abstimmungen mit Teamleiter sind als Freelancer Vergangenheit. Du bist für die strategische Planung, Konzeption und Umsetzung verantwortlich und erledigst deinen Auftrag nach eigenem Ermessen.
  • Du wählst deine Kunden – Fokus ist gut aber Vielfalt ist besser: Als Freelancer entscheidest du, was für Aufträge du zu bearbeiten hast. Hast du dir ein gewisses Standing erarbeitet, sind Auftraggeber an deinem Know-how stets interessiert und empfehlen dich weiter. So kannst du einerseits dein Netzwerk ausbauen, aber auch viele unterschiedliche Projekte annehmen und verschiedene, spannende Branchen kennenlernen.
  • Du verdienst mehr – Vergiss Gehaltsverhandlungen! Vergiss Gehaltsverhandlungen mit der Geschäftsführung und Vergleiche mit den besserverdienenden Kollegen. Bestimme dein Stundensatz oder Pauschalpreis selbst. Das Beste daran: Allein dein Verhandlungsgeschick entscheidet über die Einnahmen.
  • Du bist zu Hause – Arbeitszimmer oder doch Co-Working-Space? Als Freelancer hast du jeden Tag Home-Office, entweder im eigenen Arbeitszimmer oder im Coworking-Space – du entscheidest, wo und wie du arbeitest.

Stundensatz, Akquise und Rücklage: Vermeide diese typischen Anfangsfehler 

Aller Anfang ist schwer – auch das Freelancer-Business birgt einige Hürden, die du beachten solltest. Daher solltest du diese Anfangsfehler tunlichst vermeiden:

Der zu niedrig angesetzte Stundensatz ist der häufigste Fehler, den Freelancer zu Beginn ihrer freien Tätigkeit machen. Sei selbstbewusst, schätze deine Fähigkeiten richtig sowie finanziell realistisch ein.

Auch die Projektakquise sehen Freelancer als große Hürde, hier gilt es, Weiterempfehlungen anzufragen und auch bei Networking-Events die eigene Expertise anzubieten.

Auf Platz 3 der größten Fehler sind mangelhafte oder fehlende finanzielle Rücklagen – vor allem am Anfang solltest du dir einen nötigen Puffer ansparen, damit du auch Verdienstausfälle abfangen kannst. Interessant auch: Freelancer geben falsche oder nicht ausreichende Weiterbildungen als geringste persönliche Fehlerquelle an.

Das heißt für dich: Keine Angst davor, wenn deine Ausbildung oder Studium deiner Meinung nach nicht ausreichend ist – es zählen deine Skills und dein Know-how, das du dir auch nebenbei aneignen kannst.

Die Checkliste für erfolgreiche Freelancer: Darauf musst du achten!

Von den Vorzügen des Freelancer-Geschäfts profitieren, ist bei weitem kein Selbstläufer, wenn du aber diese Tipps beherzigst, steht einer erfolgreichen Karriere nichts im Weg:

#1 Vorbereitung ist das A und O: Von Business-Plan bis Selbstmotivation

Freelancer-Sein ist kein Schnellschuss – nimm dir ausreichend Zeit das Projekt Selbstverwirklichung anzunehmen. Erstelle einen Businessplan, finde deine Nische, verschaffe dir einen Überblick und schaue regelmäßig, ob du immer noch deinen gesetzten Zielen treu bleibst. Finde heraus, wie viel Kapital du benötigst, um das erste Jahr zu überstehen.

Ermittle, welche Kosten auf dich zukommen und plane auch Risikofaktoren wie Krankheit sowie andauernde Kundenakquise ein. Außerdem: Informiere dich über Fördergelder, Kredite, um Verlustausfälle abzufangen. Auch die Soft-Skills Selbstdisziplin, Optimus, Realismus und Motivation sind sehr wichtig. 

#2 Gesetzliche Vorschriften beachten – Steuerberater engagieren

Bevor es richtig losgehen kann, solltest du rechtliche und steuerliche Fragen beantworten können. Eine Meldung beim Finanzamt ist der erste Schritt in die Selbstständigkeit.

Gleichzeitig solltest du dich auch für eine gesetzliche oder private Renten- und Krankenversicherung entscheiden und auch über Zusatzversicherungen nachdenken. Daneben ist das Thema Rechtsform überaus wichtig, denn Freelancer haften mit ihrem privaten Vermögen, wenn sie keine UG oder GmbH gründen. 

Tipp: Es gibt spezielle Steuerberater für Freelancer – gib steuerrechtliche Themen an einen Experten ab, um hier keine böse Überraschung zu erleben.

#3 Optimiere administrative Aufgaben – Tools für Buchhaltung und Co. 

Die Buchhaltung sollte ebenfalls an Steuerexperten abgegeben werden, es sei denn du als Freelancer hast:

  • Grundwissen der Buchführung 
  • steuerrechtliches Hintergrundwissen 
  • genügend Zeit
  • Steuerberater auf Abruf bei Detailfragen
  • Ausreichende Kenntnisse im Umgang mit Buchhaltungstools, wie z.B. Billomat

Auch das Thema Zeitmanagement gehört zu den administrativen Hürden, hier bieten sich Tools wie Clockodoo, Jephi oder Timicx an. Bei der Kommunikation mit Auftraggebern solltest du auf Nummer sicher gehen und Datenschutz mit DSGVO-konformen Messengern wie Wire gewährleisten.

#4 Schaffe deine persönliche Marke 

Zuallererst definierst du schon im Businessplan deine eigene Marke. Sie muss sich mit deinem eigenen Vorhaben zu 100 Prozent decken, klare Ziele und die Botschaft vorsehen.

Gebe deiner Unternehmung einen Namen und kreiere ein Logo, um auch visuell präsent zu sein. Danach liegt es an dir die Marke aufzubauen, positive Reputation zu erhalten und den Wiedererkennungswert zu optimieren. Betreibe außerdem ein Monitoring über aktuelle Trends und Wettbewerber – nur so bleibst du dauerhaft erfolgreich.

#5 Zielgruppe definieren – Buyer Persona charakterisieren

Erstelle dir eine „Wunschliste“ deiner Kunden und evaluiere demografische Informationen. Zugleich prüfe, welche Standpunkte, Haltungen und Personalität deine Kundenklientel hat. Nur wenn du deine Zielgruppe genau identifizierst, kannst du mit deiner Dienstleistung auch überzeugen, beim Pitch und bei deinem erbrachten Auftrag.

#6 Eigene Webseite ist das Must-Have – Suchmaschinen-Optimierung auch!

Besucher deiner Webseite sollten schnell deine Spezialisierung und Fähigkeiten erkennen. Dort sollten auch Referenzen und das eigene Leistungsportfolio dargestellt werden. Hierbei spielt die Suchmaschinenoptimierung eine prägende Rolle, um auch ohne Netzwerke oder durch Kontakte gefunden zu werden. 

#7 Social Media Strategie nutzen und monitoren

Ermittle zunächst, welche Netzwerke tatsächlich relevant sind, um deine Bekanntheit zu steigern, das Image zu verbessern, wichtige Informationen zu streuen oder Neukunden zu gewinnen.

Plane auch ein Budget für eventuelle Kampagnen, erstelle einen Content-Plan, vertraue auf geeignete, kanalspezifische Posting-Zeiten und beobachte Trends. Setze dir selbst Kennzahlen und prüfe sowie optimiere sie regelmäßig.

#8 Kundenakquise – Selbstüberzeugung für die eigene Leistung

Kunden für dich zu begeistern, sollte die leichteste deiner Aufgaben sein. Du stehst hinter dem, was du tust und musst deine Fähigkeiten auch in Wort und Schrift zusammenbekommen. Kundenakquise ist nie abgeschlossen, sie verändert sich lediglich.

Du solltest regelmäßig Messen, Seminare und Business-Veranstaltungen besuchen und gerne auch das Telefon oder ein persönliches Meeting anstelle der schnell geschriebenen E-Mail nutzen. Das schafft Vertrauen und Nähe zum Kunden. 

#9 Pflege deine Kundenbeziehungen mit einem CRM und nutze Branchenportale

Vergesse Alt-Kunden nicht und nutze ein Customer Relationship System (CRM), um vergangene Klienten regelmäßig zu kontaktieren. Auf Freelancer Portalen wie freelancermap kannst du nach passenden Aufträgen oder Projektpartnern suchen.

Branchenorientierte Suchfilter und eine Vielzahl an offenen Projekten helfen dir, an spannende und auch lukrative Projekte zu gelangen. Ein Profil bei derartigen Plattformen lässt auch Auftraggeber auf dich zukommen, sodass ein Teil der Akquise für dich wegfällt.

#10 Never stop – Die eigene Weiterentwicklung vorantreiben

Sieh deine eigenen Fähigkeiten als Produkt an und behalte im Rahmen deiner eigenen Unternehmensstrategie Ziele und Visionen im Auge. Selbstcoachings, Weiterbildungen und Workshops helfen dir dabei, dich selbst weiterzuentwickeln und dazuzulernen.

Weiterentwicklung heißt übrigens auch, mit der Zeit höhere Preise zu veranschlagen, da deine Expertise und dein Portfolio stetig wachsen. So kalkulierst du deinen Stundensatz richtig.

#11 Work-Life-Balance – Trenne Privatleben und Beruf nachhaltig

Um nicht in Stresssituationen zu gelangen, ist es wichtig, von vorneweg Privatleben und Beruf zu trennen. Neben der Projektakquise sehen Freelancer die Work-Life-Balance als größte Herausforderung im Alltag:

Diese vier Tipps helfen Privates und Berufliches nachhaltig zu trennen:

  • Schaffe einen Arbeitsplatz: Baue dir ein Büro im eigenen zu Hause oder einen Platz mit wenig Ablenkung, um fokussiert zu bleiben.
  • Lege Arbeitszeiten fest: Umso konkreter, desto besser – bleibe standhaft und starte oder beende die Arbeit zu festgelegten Zeiten.
  • Notiere Sprechzeiten für Kunden: Feste Zeiten für die Kommunikation mit Auftraggebern erleichtern die Prozesse für alle Beteiligten.
  • Genehmige dir Urlaub: Freelancer nehmen sich im Schnitt 26 Tage Urlaub – achte darauf, dir neben der Arbeit genug Zeit zum Abschalten und für Reisen einzuräumen.

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Über freelancermap: Als Pionier der digitalen Auftragsvermittlung hat sich freelancermap auf Auftraggeber und hoch qualifizierte Freelancer der IT- und Engineering-Branche spezialisiert. Das Unternehmen wurde 2005 als offener Marktplatz gegründet und wuchs seitdem zu einer verlässlichen Anlaufstelle für die Suche nach Experten und Auftragsprojekten. Der jährlich erscheinende Freelancer-Kompass ist eine umfangreiche Studie von freelancermap und zeigt Trends und Tendenzen zu aktuellen Entwicklungen auf dem Freelancer-Markt auf. Geschäftsführer der Nürnberger Experten-Plattform ist Thomas Maas.


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