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LET’S TALK BIZ: Waldemar Wegner von VR-EASY GmbH

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In unserem Format LET’S TALK BIZ geben wir Gründern die Möglichkeit, sich und ihre Firma unseren Fragen zu stellen. Diesmal: Waldemar Wegner von VR-EASY GmbH.

Stell dich in maximal drei Sätzen vor.

Ich heiße Waldemar Wegner, bin 39 Jahre alt, Gründer und Geschäftsführer der VR-EASY GmbH. Das Geschäftsmodell steckt bereits im Namen: Mit einer weltweit einzigartigen Software machen wir Virtual Reality in jeder Hinsicht easy.

Kurzbio des Gründers

Name: Waldemar Wegner
Geburtsjahr: 1979
Motto/Vision: „Lieber mit dem Rad zum Strand als mit dem Benz zur Arbeit“
Firmenname: VR-EASY GmbH
Gründungsjahr: 2015
Mitarbeiter: 9
Standort: Angermünde (Uckermark)

Wie bist du auf die Idee zu deinem Unternehmen gekommen?

Durch einen Zufall. Als ich Anfang 2012 bei einem Hausverkauf geholfen habe, fiel mir auf, dass das Internet längst die Aufgaben vieler Dienstleister wie beispielsweise von Maklern oder Reisebüros übernimmt. Das brachte mich auf die Idee, Menschen bestmöglich online über Immobilien, Destinationen und weitere Angebote zu informieren – mit einer Mischung aus Fakten und Emotionen. Virtual Reality schien mir dafür die richtige Technologie zu sein, die wir heute branchenübergreifend anbieten.

Nimm uns mit durch die Gründungsphase: Wie bist du die Umsetzung 
deiner Idee konkret angegangen?

2012 habe ich mir mit einem KfW-Kredit die nötige Fotohardware gekauft, um die VR-Technologie von Grund auf zu erlernen und zu verstehen. Nach eineinhalb Jahren hatte ich mir selbst beigebracht, 360-Grad-Aufnahmen zu machen und verdiente sogar Geld damit. Jeden Euro Umsatz habe ich in Personal und in die Entwicklung einer neuartigen, cloudbasierten Lösung für die Speicherung und Verarbeitung von 360-Grad-Inhalten gesteckt. Denn das war für mich der Knackpunkt, mich von Wettbewerbern zu differenzieren: VR-Inhalte produzieren kann theoretisch jeder. Unsere cloudbasierte Anwendung unterscheidet uns heute vom Großteil anderer 360-Grad-Angebote. 2015 habe ich auf dieser Grundlage schließlich VR-EASY gegründet.

Stichwort Support: Ihr seid Teilnehmer des Startup-Programms TechBoost. Wie seid Ihr darauf aufmerksam geworden?

Bei einer Veranstaltung in Hamburg habe ich durch Zufall eine kurze Rede von Hagen Rickmann, dem Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland, gehört, die mich sehr motiviert hat. Kurz darauf hat mir ein anderer Gründer auf einer Messe in Hannover das TechBoost-Programm empfohlen. Beides ermutigte mich, mich mit meinem Unternehmen beim TechBoost-Programm zu bewerben. Vier Wochen später kam die Zusage.

Welche Vorteile habt ihr durch die Unterstützung?


Unsere gesamte cloudbasierte Lösung läuft einwandfrei auf der Open Telekom Cloud. Seitdem wir Partner der Telekom im TechBoost-Programm sind, haben wir unsere Umsätze deutlich gesteigert und Kunden dazugewinnen können. Wenn wir potenziellen Kunden sagen, dass unser Produkt auf Servern der Telekom läuft, haben wir sofort einen Vertrauensvorschuss.

Was sind auf deiner Reise die größten Herausforderungen für dich und dein Team?

Wachstum und Weiterentwicklung ist ab einer bestimmten Stufe stark von Investitionen abhängig. Für uns als wachsendes Startup bedeutet das, verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen.

Stichwort Veränderungen: Wie hast du dich persönlich verändert seitdem du gegründet hast?

Durch Erfolge und Misserfolge habe ich gelernt, Verantwortung für mich und mein Team zu tragen. Meine Ungeduld ist aber nach wie vor geblieben. Wenn mich etwas begeistert, will ich es sofort.

Erzähl uns von deinem „typischen Arbeitstag“. Wie sieht der aus?

Ich stehe um vier Uhr morgens auf und genieße rund zwei Stunden absolute Ruhe. Von sechs bis acht Uhr bearbeite ich E-Mails. Danach bringe ich meine beiden Kinder in die Kita. Bis 16 Uhr bin ich dann im Büro oder auf Terminen außerhalb unterwegs. Danach mache ich Feierabend, oder besuche noch eine Veranstaltung.

Dein Ausgleich: Wie schaltest du nach diesem Tag am besten ab?

Die Zeit nach der Arbeit verbringe ich vor allem mit meiner Frau und meinen Kindern. Ich treffe aber auch gerne Freunde oder gehe angeln. Das geht in der wunderschönen Natur der Uckermark wunderbar.

Hast du einen Master-Tipp für Neugründer?

Seid bereit, alles zu geben. Aber wenn ihr auch nur den leisesten Zweifel habt, gründet lieber nicht.

Was sind die nächsten Schritte für dein Unternehmen?

Wir befinden uns aktuell in einer Wachstumsphase. Konkret geht es darum, eine Software-as-a-Service-Lösung anzubieten und unser Standortmarketing-Konzept bundesweit anzubieten.

Deine letzten Worte: Willst du noch was loswerden?


Wer mit dem Gedanken spielt, im Online-Business zu gründen und die passende Umgebung sucht, sollte sich die Uckermark näher anschauen. In meiner Heimat gibt es Ruhe und Natur, Berlin ist nur eine Autostunde entfernt und wir Gründer können uns hier gut vernetzen.

Du bist Gründer eines innovativen Startups mit cloudbasiertem Geschäftsmodell? Dann bring Dein Startup mit dem TechBoost-Programm der Telekom auf das nächste Level. Alle Informationen dazu findest du hier.


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