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Alternative zur Diesellok: Ist Wasserstoff der Antrieb der Zukunft?

Felix Baumann
Aktualisiert: 05. Februar 2019
von Felix Baumann
Ein ICE am Berliner Hauptbahnhof (Credit: Daniel Abadia)
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Wer nachhaltig reisen möchte, der nutzt die Bahn. Diese Aussage ist auf den ersten Blick durchaus nachvollziehbar, nicht nur weil die Deutsche Bahn ihren Energiebedarf ausschließlich durch Ökostrom deckt. Geht man aber ein Stück weiter, dann sieht man, dass lediglich knapp über 60 Prozent des deutschen Schienennetzes elektrifiziert ist. Das liegt zwar noch knapp über dem EU-Durchschnitt von etwas über 50 Prozent (natürlich liegen die Schweizer mit sagenhaften 100 Prozent vorne), ist aber nicht das Optimum für die Zukunft der Mobilität. Das bedeutet, dass aus dem umweltfreundlichen ICE auf diesen Strecken eine schmutzige Diesellok wird. Aber auch hierfür soll es bald eine flächendeckende Lösung geben: der wasserstoffbetriebene Regionalzug.

Die ersten Züge des französischen Herstellers Alstom gibt es bereits in Deutschland. Im letzten Jahr nahm die Deutsche Bahn eine 100 Kilometer lange Strecke zwischen Cuxhaven, Bremerhafen, Bremervörde und Buxtehude in Betrieb, die seitdem mit den nachhaltigen Zügen abgefahren wird. Bereits in den letzten Jahrzehnten wurden Methoden für die optimale Anbindung von nicht ans elektrische Netz angebundene Ortschaften erprobt. Der dieselbetriebene ICE TD (Baureihe 605) wurde aber aufgrund des teuren Betriebs wieder eingestellt.

Während die Elektrifizierung von Streckenabschnitten meist mit hohen Kosten verbunden ist und auch eine längere Zeit dauert, sollen die wasserstoffbetriebenen Züge deutlich mehr Energie als ihre batteriebetriebenen Pendants liefern. Die Folge ist ein geringeres Gewicht, eine umweltfreundlichere Fertigung und eine deutlich kürzere Zeit für das Auftanken der Züge. Außerdem wird es höchste Zeit, dass die aktuell verfügbaren Modelle am Markt im Regelbetrieb getestet werden, um die Kosten gegenüber dem Nutzen abschätzen zu können.

Die Frage ist, warum es keinen Mittelweg gibt!? Züge könnten auf elektrifizierten Trassen den Strom über einen Stromabnehmer nutzen und nur auf nicht-elektrifizierten Teilstücken auf einen verbauten Wasserstofftank zurückgreifen. Weiterhin ist auch diese Technik äußerst fragwürdig, da Wasserstoff bei der Herstellung aus Methan ebenfalls giftige Kohlenmonoxide verursacht, die auch in Form von Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangen können. Die Folge wäre ein sauberer Zug, der mit dreckigem Treibstoff betrieben wird.

Aber es gibt auch einen nachhaltigen Weg. Wasserstoff kann auch aus Wasser mittels Elektrolyse hergestellt werden. Betreibt man für den benötigten Strom eine Windkraftanlage, dann hätte man eine nachhaltige Art des Treibstoffs. Das Problem hier: Die Kosten für den Prozess übersteigen langfristig den Nutzen.

Dann hätten wir noch die „thermochemische“ Produktion. Hier reagiert durch Hitze Wasser mit Schwefel und Jod. Die Technologie dahinter ist zwar noch nicht ganz ausgereift, aber in den nächsten 10 Jahren soll sich auf diesem Weg ökonomisch sinnvoll Wasserstoff herstellen lassen. Kraftwerke hierfür werden zurzeit in China, den Vereinigten Staaten, Japan und der Europäischen Union entwickelt.

Wer also aktuell auf dem Weg von Cuxhaven nach Bremerhaven diese Zeilen liest: Ihr sitzt leider (noch) nicht in einem nachhaltigen Fahrzeug. Der Feinstaubaustoß wurde lediglich in die Kette nach vorne verlagert. Sollte aber die Nutzung von Wasserstoff einen immer größeren Anteil unseres Alltags einnehmen, dann können wir uns sicher langfristig auf eine nachhaltige und wirtschaftliche Herstellung des Treibstoffs einstellen.

Via The Next Web

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vonFelix Baumann
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.
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