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Die Höhle der Löwen: 8 Fragen an den Gründer von Drillstamp

Alexander Jentzmyk, Die Höhle der Löwen, DHDL, Ralf Dümmel, Drillstamp
Alexander Jentzmyk (links) hat einen Deal mit Ralf Dümmel. Er investiert 100.000 Euro für 30 Prozent der Anteile an Drillstamp. (Foto: MG RTL D Bernd-Michael Maurer)
geschrieben von Christian Erxleben

In diesem Fragebogen stellen wir Gründern und Teilnehmern der VOX-TV-Gründershow „Die Höhle der Löwen“, richtig geraten, Fragen zu ihrem Produkt und ihren Erfahrungen mit der Show. Diesmal: Alex Jentzmyk von Drillstamp.

Stelle unseren Lesern dein Produkt kurz vor.

Der Drillstamp ist ein Bohrlochmarker für versteckte Bohrlöcher. Über drei verschiedene Befestigungsmöglichkeiten wird der Drillstamp an Bilder, Spiegel, Schränke und technische Geräte wie Rauchmelder oder Router angebracht.


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Durch leichten Druck wird eine Filzstiftspitze gegen die Wand gedrückt und markiert das Bohrloch mit einem kleinen Punkt.

Wie bist du auf die Idee zu Drillstamp gekommen?

Als Geschäftsführer einer IT-Firma bin ich sehr oft bei Kunden und muss technische Geräte an die Wand montieren. Im Jahr 2017 hatte ich eines Tages keine Hilfsmittel zur Hand und habe den Router praktisch nach Augenmaß angebracht.

In diesem Moment habe ich mich gefragt, ob es kein Werkzeug gibt, das in den Aufhängungen befestigt werden kann und die Markierung anbringt. Da es so etwas nicht gab, habe ich es einfach selbst entwickelt.

Der Weg von Drillstamp zu DHDL und der Pitch

Wie bist du zu „Die Höhle der Löwen“ gekommen?

Im Grunde stand die Entscheidung bereits bei der Entwicklung fest. Ich habe es in meine Agenda aufgenommen und mich einfach beworben. Da ich selbst immer wieder die Sendung „Die Höhle der Löwen“ anschaue, lag es einfach auf der Hand.

Kurz vor deinem Pitch: Was ging in dir vor?

Es ist für mich schwer, das Erlebte in Worte zu fassen. Körperlich war der Puls gefühlt bei über 200. Die Hände waren im Gegensatz zu meinem Hals nicht mehr trocken. Ich hatte bisher noch nie so eine Situation, die diesen Stress ausgelöst hat.

Gedanken kreisen und die geplanten Abläufe werden wieder und wieder durchgespielt. Die Erlösung kam tatsächlich erst beim Durchschreiten der Tür und dem Beginn meines Pitches.

Wie liefen die Verhandlungen?

Zunächst war ich ein wenig eingeschüchtert von der Delegation, die mich empfangen hat. Es hat von außen ausgesehen wie „ein Gründer gegen den Rest der Welt“. Im Laufe der Gespräche habe ich aber viel Lob aus allen Abteilungen für meine bisherige Arbeit geerntet.

Dokumente für die Unternehmensprüfung hatte ich bereits vor der Aufzeichnung parat. Da ich mich auf das Treffen vorbereitet habe und immer wahrheitsgemäße Angaben in der Sendung gemacht habe, waren die Verhandlungen verhältnismäßig schnell erledigt.

Diskussionsbedarf gab es kaum. Ich denke wir haben mit einem sehr guten Gefühl auf beiden Seiten die Verhandlungen verlassen.

Die nächsten Schritte für Drillstamp

Was ist seit der Aufzeichnung passiert?

Das Team von Ralf hat mich in vielerlei Hinsicht unterstützt, damit wir das Produkt rechtzeitig auf den Markt bringen. Vor der Sendung habe ich eine Serie von 10.000 Drillstamps teils im Keller selbst montiert.

Andere wichtige Dinge in der Gründerphase liefen praktisch nur nebenbei. In den letzten Monaten hat sich das Volumen vervielfacht. Ich fühle mich bei meinem neuen Partner gut aufgehoben.

Die nächsten Schritte für Drillstamp?

Wie sich das Ganze entwickelt, zeigt die Zukunft. Aktuell bereite ich noch die Markteinführung für die Drillstamp-Pro-Variante vor. Dies ist mein ursprüngliches Produkt, das 2017 einen Innovationspreis bei einer Erfindermesse gewonnen hat und Handwerker anspricht.

Mein vorrangiges Ziel ist, Drillstamp auf dem Markt zu etablieren. Über eine Erweiterung der Verkaufsaktivitäten denken wir nach der Einführung in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach.

Wie bewertest du rückblickend die bisherige Erfahrung „Die Höhle der Löwen“ für dich persönlich und für dein Produkt?

Über mein Produkt habe ich mit einzelnen Personen schon viel, vermutlich manchmal auch zu viel geredet. Jetzt hatte ich die Möglichkeit, ein Millionenpublikum von meinem Produkt zu überzeugen.

Für mein Produkt hätte ich mir keine bessere Werbung vorstellen können! Auch persönlich knüpft man dadurch neue Kontakte und erweitert sein Netzwerk.

Die Erfahrung mit dem Fernsehen und der Presse ist auch neu für mich. Wer rastet, der rostet. Neue Erfahrungen gehören zum Leben dazu. Persönlich finde ich es gut diesen Weg zu beschreiten. Einen größeren Schritt hätte ich alleine nicht machen können.

Vielen Dank für das Gespräch.


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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Sein Weg zu BASIC thinking führte über die Nürnberger Nachrichten, Focus Online und die INTERNET WORLD Business. Beruflich und privat liebt und lebt er Social Media.

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