Kurzmeldungen: Bill Gates, tödlicher Uber-Unfall, grünes Google und Fotomanipulation

Felix Baumann
Bild: Matthew Guay

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Bill Gates vs. Android

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Bill Gates das Scheitern des Windows Phones als eine seiner größten Niederlagen sieht. Nachdem das Betriebssystem aus dem Hause Microsoft inzwischen so gut wie ausgestorben ist, erklärte der Milliardär und Gründer des Unternehmens, dass seiner Ansicht nach vor allem die Misstrauensklage kurz nach der Jahrtausendwende der Hauptgrund hierfür war. Das berichtet 9TO5 Google.

Windows 10 war eigentlich kein schlechtes Betriebssystem.

Demnach stellte der Moderator der DealBook-Konferenz (eine Veranstaltung der New York Times) Gates die Frage, inwieweit der damalige Prozess Einfluss auf den Erfolg des mobilen Systems hatte. Darauf erwiederte Gates, dass dieser sehr negative Auswirkungen auf Microsoft hatte und auch eine Menge Kraft und Geld investiert wurde, die eigentlich in das Windows Phone-System fließen sollte. Hätte man damals nicht mit dem Prozess zu tun gehabt, würden wir „anstatt Android-Geräte heute Windows Mobile nutzen“.

Ermittlungsergebnisse des Uber-Unfalls

Es ist inzwischen schon wieder über 1,5 Jahre her, da hat ein autonomes Shuttle von Uber eine Fußgängerin frontal erfasst und getötet. Die 49 Jahre alte Elaine Herzberg starb, weil die Technik die tödliche Kollision erst 1,2 Sekunden vor dem Unfall erkannte und nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Jetzt gab es weitere Ermittlungsergebnisse zu dem damals eingesetzten System, wie engadget berichtet.

Demnach war das Problem der damaligen Software, dass Fußgänger nicht als solche erkannt wurden, wenn diese sich nicht an die „üblichen Regeln“ hielten. Herzberg überquerte damals die Straße an einer Stelle, an der keine Option anhand eines Fußgängerüberwegs oder ähnlichem bestand. Zwar wurde diese bereits 6 Sekunden vor dem Unfall als Objekt erkannt, durch die Querung konnte aber nicht das richtige Bewegungsmuster vorhergesagt werden.

Google-Mitarbeiter fordern mehr Nachhaltigkeit

Gerade in Zeiten des Klimawandels haben Firmen einen neuen Weg gefunden, um ihr Image aufzupolieren: die Nachhaltigkeit. So auch Google, das bereits auf seinem letzten „Made by Google“-Event herausstellte, dass man die eigene Produktion nach und nach auf nachhaltige Rohstoffe umstellen werde. Das reicht den eigenen Mitarbeitern aber nicht, wie engadget berichtet.

Google soll grüner werden (Bild: Paweł Czerwiński)

Demnach fordern diese, dass der Konzern bis 2030 seine CO2-Emissionen auf Null senkt und die Unterstützung für Leugner des Klimawandels streicht. Insgesamt haben den Brief über 1.137 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschrieben. Ob die Aktion eine Auswirkung auf das zukünftige Geschäftsgebaren hat, werden wir in den nächsten Wochen sehen.

Neues Tool erkennt manipulierte Bilder

Inzwischen ist die Nachbearbeitung von Bildern, sei es durch Instagram, Photoshop oder andere Tools, zum Alltag für viele geworden. Durch den Einsatz von Filtern und Korrekturoptionen lässt sich dann doch noch das Beste aus dem letzten Schnappschuss herausholen. Wie The Next Web berichtet, hat Adobe nun ein Tool entwickelt, das selbst kleinste Änderungen erkennen kann.

Welche Teile sind echt, welche gefälscht? Ein neues Tool von Adobe findet es heraus (Bild: The Next Web).

Konkret geht es dabei um Gesicher. Das Tool betrachtet hierfür nicht das komplette Bild und kategorisiert dieses dann in „echt“ oder „manipuliert“, sondern prüft jedes einzelne Pixel auf Auffälligkeiten. Werden solche festgestellt, dann wird das Ergebnis anhand einer Heatmap ausgegeben. Das Tool kann in einem weiteren Schritt sogar versuchen, die Änderungen rückgängig zu machen.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.