BT

Spezial: Das Wichtigste zur diesjährigen Autoshow in Los Angeles

Bild: Matthew Guay
geschrieben von Felix Baumann

Volkswagen mit Elektropower

Volkswagen, das vor allem in den letzten Jahren durch Manipulation auffiel, demonstriert dieses Jahr in Los Angeles, dass die eigene Produktpallette in eine nachhaltige Zukunft fahren wird. Mit dem Konzept „Space Vizzion“ zeigt der Hersteller ein neues Modell seiner ID-Reihe. Das berichtet arsTECHNICA.

Der ID. Space Vizzion (Bild: Jonathan Gitlin / arsTECHNICA)

Ausgeliefert soll der 77 Kilowattstunden starke Space Vizzion ab 2022 und dann eine Reichweite von bis zu 590 Kilometern (WLTP) ermöglichen. Damit möchte man dem Ziel näher kommen, in den nächsten 10 Jahren ungefähr 20 Millionen Elektrofahrzeuge auszuliefern. Nachdem die aktuellen Modelle auf dem eigenen MQB (Modularer Querbaukasten) aufbauen, wird momentan fleißig weiterentwickelt. In Zukunft soll dann der Nachfolger MEB (Modularer E-Antriebs-Baukasten) zum Einsatz kommen.

Hyundai mit SUV-Konzept

Auch Hyundai hat es in die Staaten geschafft und dort einen Plug-in Hybriden vorgestellt. Der Vision T ist dabei ein SUV-Konzept und von den Größenverhältnissen etwas größer als der aktuelle Tucson. Wie Autoblog berichtet, wird dabei das Fahrzeug vom Hersteller selbst als SUV für den urbanen Raum bezeichnet. Schaut man sich den Vision T vor allem von vorne an, dann bemerkt man schnell das besonders futuristisch gehaltene Design.

Das Design ist noch etwas… gewöhnungsbedürftig (Bild: Autoblog)

Hyundai inszeniert sein neues Fahrzeug vor allem mit Hilfe von LED-Technik. Durch den Einsatz von verschiedensten Materialien fällt die Masse an LEDs bei ausgeschalteter Beleuchtung kaum auf. Wie bereits oben beschrieben, handelt es sich zunächst um ein Konzept. Bis der Vision T in den Handel kommt, dürfte das Fahrzeug wohl noch einige Veränderungen durchlaufen.

Ford zeigt neuen E-Mustang

Auch, wenn man (wie ich) kein großer Fan von Autos ist: Der Ford Mustang ist ein Klassiker und dementsprechend auch vielerorts bekannt. Aber auch Ford kann die Zukunft nicht ignorieren und stellte daher in Los Angeles seinen neuen E-Mustang vor. Der Mach-E bleibt aber seinem Image treu, wie Carscoops auf dem eigenen Blog berichtet.

Der Mustang fährt jetzt auch vollkommen elektrisch (Bild: Carscoops).

Äußerlich bleiben typische Designelemente des Mustangs erhalten, während im Inneren eine 10,2 Zoll große digitale Instrumententafel und ein 15,5 Zoll großes Touch-Infotainmentsystem verbaut werden. Für circa 50.000 Dollar erhält der Käufer eine 75,7 Kilowattstunden starken Motor, der 259 PS liefert und eine Reichweite von bis zu 370 Kilometern garantiert.

Toyota bietet mehr Power

Schauen wir in die Hallen, dann darf natürlich auch Toyota als japanischer Vertreter nicht auf der LA-Autoshow fehlen. Hier bekommen Besucher unter anderem den ab 2021 erhältlichen RAV4 Prime zu Gesicht, der einige Verbesserungen enthält und das bisher effizienteste RAV4-Modell des Herstellers sein soll. Das berichtet Carscoops.

Toyota optimiert seinen RAV4 (Bild: Carscoops)

Verkauft wird der vorgestellte Hybrid bereits ab Sommer 2020 und bietet neben dem 2,5 Liter Vierzylinder-Motor auch einen Elektromotor, dessen Leistung noch nicht verraten wurde. Nur wurde bekannt, dass der RAV4 Prime 84 PS mehr als sein Vorgängermodell leisten kann und bis zu 63 Kilometer rein elektrisch vorankommt. Im Inneren wird auch hier der Fokus auf Vernetzung gelegt. Das 8 Zoll große Infotainmentsystem unterstützt hierfür Amazon Alexa, Android Auto und Apples CarPlay. Hier hat der Nutzer also die Wahl.

Neues aus der Redaktion:

Werbung


Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei Basic Thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in Basic Thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.

Kommentieren