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Apple verlegt Krim, S10-Update, TikTok rudert zurück und Twitter löscht

Bild: Matthew Guay
geschrieben von Felix Baumann

Apple schlägt Krim Russland zu

Seit über 5 Jahren gibt es innerhalb der Ukraine einen Konflikt. 2014 hatten russische Separatisten die Halbinsel Krim übernommen und unter die Verwaltung von Russland gestellt. Jetzt scheint sich Apple dem Druck der dortigen Regierung zu beugen und bestimmt die Grenze zwischen Russland und der Ukraine neu. Das berichtet c|net.

Apple entscheidet bei Maps über Grenzen.

Demnach gehört die Krim in einer lokalen Variante von Apple Maps zu Russland und nicht zur Ukraine. Der ukrainische Minister für auswärtige Angelegenheiten Vadym Prystaiko twitterte darauf, dass Apple zwar großartige Produkte herstellt, sich aber trotzdem bitte aus der Politik herauszuhalten habe. Zum aktuellen Zeitpunkt äußerte sich Apple noch nicht zum Sachverhalt.

Galaxy S10 erhält Android 10

Das Release von Android 10 ist inzwischen auch schon etwas mehr als 2 Monate her. Zeit also sich mal anzuschauen, welche Hersteller beim Thema Updates bereits jetzt ihre Hausaufgaben gemacht haben. Neben (logischerweise) Google stellte auch OnePlus bereits die neue Version für seine letzte Smartphonegeneration zur Verfügung. Jetzt folgt Samsung, wie 9TO5 Google berichtet.

Das S10 erhält das Update auf Android 10.

Das Update auf Versionsnummer 10 steht demnach ab sofort für Nutzer eines Galaxy S10 zur Verfügung. Interessant ist hierbei, dass Deutschland international den Anfang macht, die Kunden hierzulande also als erstes die neue Version erhalten. Wer sich diese Ausgabe der Kurzmeldungen also auf seinem S10 ansieht, der kann gleich im Anschluss prüfen, ob das Update in den Einstellungen angezeigt wird.

TikTok entschuldigt sich

Der Dienst TikTok des chinesischen Unternehmens ByteDance schafft es in den letzten Wochen auch immer wieder in unseren Blog. Zu so mancher Neuigkeit zum Dienst an sich, gesellt sich aber nun ein kleiner Aufschrei innerhalb der Community. Ein Video, in dem die Nutzerin Feroza Aziz auf die Zustände der Uiguren im Land aufmerksam macht, wurde nämlich kurzerhand gelöscht. Wie TechCrunch berichtet, rudert das Unternehmen jetzt zurück.

TikTok ist gerade bei Jugendlichen sehr beliebt.

Konkret „tarnt“ die TikTok-Nutzerin das Video zunächst als Make-up-Tutorial und fordert kurz darauf den Zuschauer auf, sich über die aktuelle Situation der Uiguren zu informieren. Diese werden nach einer neusten Recherche der Süddeutschen Zeitung in Camps gehalten und gewaltsam dazu gebracht, ihren muslimischen Glauben abzulegen. TikTok hat das Video inzwischen wiederhergestellt und spricht von einem Moderationsfehler.

Twitter räumt auf

Zu guter Letzt ein Hinweis für die Twitter-Nutzer unter euch, die lange nicht mehr in das Netzwerk reingeschaut haben. Solltet ihr in Zukunft weiterhin den Zugriff auf den Kurznachrichtendienst benötigen, dann solltet ihr innerhalb der nächsten Wochen in diesem aktiv werden. Ansonsten wird, wie The Next Web berichtet, euer Profil im Dezember gelöscht werden.

Twitter löscht bald inaktive Accounts (Bild: Con Karampelas).

All diejenigen, die sich für längere Zeit nicht mehr bei Twitter angemeldet haben, sollten dies bis zum 11. Dezember nachholen, da dann das soziale Netzwerk anfängt inaktive Accounts zu löschen. Betroffene sollten aber bereits eine E-Mail erhalten haben. Wer die Löschung verhindern möchte, der muss sich lediglich einmal kurz im Dienst einloggen.

Update 5:40 Uhr: Nach Nutzerprotesten findet die Löschaktion nun doch später statt. Grund ist, dass Profile von Verstorbenen, die nach wie vor häufig aufgerufen werden, ebenfalls gelöscht werden würden. Man arbeite ab sofort an einer Funktion um betroffene Profile in einen Gedenkzustand zu versetzen. Dann versucht man es mit der Löschung erneut.

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei Basic Thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in Basic Thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.

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