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4 Gründe, warum 2020 ein gutes Jahr für Freiberufler in der IT wird

IT-Freiberufler sind gefragter denn je und ein Ende der recht hohen Nachfrage ist nicht zu erkennen – auch im Jahr 2020 nicht. Denn die Arbeit in Projekten nimmt weltweit massiv zu. 

Insbesondere die Bereiche IT, IT-Sicherheit, Engineering und Softwareentwicklung sind in Unternehmen aktuell sehr stark gefragt. Zwar ist die Zahl von Freiberuflern in größeren Unternehmen und Organisationen gleichbleibend hoch, doch auch Firmen aus dem Mittelstand beauftragen mittlerweile immer mehr Freiberufler für IT-Projekte.

Das vordergründige Argument für diese Entwicklung ist die zunehmende Digitalisierung. Immer häufiger werden IT-Experten benötigt, die in immer kleinteiligeren Projekten Auftragsarbeiten übernehmen.

4 Gründe, warum Freiberufler in der IT im kommenden Jahr profitieren werden

1. Die Arbeitswelt wandelt sich fortlaufend

Die Struktur der Arbeit hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt und verändert sich immer noch. Denn nicht selten arbeiten Freiberufler dezentral und mobil, ohne ihren Auftraggeber persönlich zu begegnen oder dessen Ressourcen eines Arbeitsplatzes in Anspruch nehmen zu müssen.

Auch innerhalb der Firmen lässt sich generell ein Wandel erkennen. Aufgrund des immer stärker in Erscheinung tretenden Fachkräftemangels versuchen immer mehr Unternehmen ihr Attraktivitätspotenzial zu optimieren und bieten deshalb etliche New-Work-Ansätze an.

Durch moderne Kommunikationsmethoden schaffen es viele Unternehmen mittlerweile, dezentral mit Freiberuflern deutschlandweit zusammenzuarbeiten.

2. Freiberufler sind flexibel und suchen ständig nach neuen herausfordernden Projekten

Flexibilität ist in Unternehmen heute absolut notwendig. Firmen müssen relativ schnell auf verschiedene Herausforderungen reagieren und Projekte kurzfristig und erfolgreich zum Abschluss bringen.

Ebenso sind sie angehalten, aufgrund schwankender Konjunktur ihre (phasenweise) überflüssigen Personalkapazitäten zu reduzieren. Freiberufler können Unternehmen bei Belastungsspitzen spontan unter die Arme greifen und fehlendes Know-how schnell liefern.

Da sich aufgrund zunehmend kleinerer Projekte die Projektdauer reduziert, bestehen die Teams heute aus wechselnden freien sowie festen Mitarbeitern. Und dies führt zwangsläufig zu neuen Arbeitsstrukturen in den Unternehmen selbst. Diese Strukturen ermöglichen es auch 2020 Freiberuflern, spannende Projekte und Firmen für sich zu gewinnen.

3. Freiberufler sind unvoreingenommen und entwickeln effektive Lösungen

Freiberufler gelten heutzutage als „Wissenstanker“: Neu erlernte Lösungsansätze und vielfältige Erfahrungen aus vergangenen Projekten zählen deshalb zu ihren Stärken. Insbesondere bei einzelnen, sehr fachspezifischen Projekten können Freiberufler den notwendigen Impuls geben und zum Projekterfolg verhelfen.

Darüber hinaus ist ihr nicht vorhandener „blinder Fleck“ für den Projektverlauf ausschlaggebend: Da sie das Unternehmen und vergangene Projekte nicht kennen, können Freiberufler ganz unvoreingenommen aus einer Außenperspektive heraus neue bislang unbekannte Lösungsvorschläge einbringen.

4. Freiberufler bewegen sich am Puls der Zeit und bringen Fähigkeiten der Zukunft mit

Die meisten Freiberufler sind permanent bestrebt, ihren eigenen Marktwert hoch zu halten und bilden sich deshalb kontinuierlich fort.

Neu erlerntes Wissen können sie direkt in unterschiedlichen Projekten anwenden, wodurch Unternehmen immens profitieren können. Sie sind nämlich ebenso angehalten, sich weiterzuentwickeln und innovativ zu sein, um ihr Wachstum und ihren nachhaltigen Unternehmenserfolg nicht zu riskieren.

Häufig mangelt es Organisationen jedoch am nötigen Know-how und insbesondere an Future Skills. Freiberufler bringen diese Fähigkeiten mit: Insbesondere in hochkomplexen Projekten und Anwendungen im Bereich Internet of Things und High-Tech-Lösungen verlangen Unternehmen heute nach absoluten Spezialisten, die über das nötige Fachwissen verfügen; eine Nachfrage, die auch im kommenden Jahr weiter ansteigen wird.

Fazit: Auch 2020 bleibt der Bedarf an Freiberuflern hoch

Auch 2020 werden spezialisierte Freiberufler in der IT händeringend gesucht. Da der digitale Wandel die Märkte nicht beruhigen wird, sondern immer in Bewegung versetzt, sind für Unternehmen Freiberufler die passende und zeitgemäße Lösung.

Sie können auf ständig wechselnde Bedingungen aus Ambiguität, Komplexität und Volatilität Antworten liefern dank ihrer Flexibilität, ihres Fachwissens und ihrer Unabhängigkeit.

Typische Arbeitsverhältnisse mit starren Strukturen stehen den Wünschen vieler Arbeiter und Freiberufler nach mehr beruflicher und privater Unabhängigkeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Aussicht auf einen höheren Verdienst gegenüber.

Die Anzahl der Freiberufler wird auch im Jahr 2020 weiter ansteigen – und mit ihnen auch die Anzahl der Unternehmen, die das enorme Potenzial der Freiberufler für sich nutzen werden.


Über den Autor: Christian Loch-Großmann ist Abteilungsleiter Vertrieb bei der SOLCOM GmbH, eine der besten Adressen wenn es um die Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit freiberuflichen Spezialisten geht. Als Pionier dieses Modells ist das Unternehmen mit bundesweit sieben Standorten darauf spezialisiert, hochqualifizierte Experten in allen Branchen und Technologien einzusetzen. Aus dieser Erfahrung heraus schreibt Christian Loch-Großmann über die Auswirkungen der Digitalisierung und der Entwicklungen in der IT auf unseren Alltag und unser (Arbeits-) Leben.


2 Kommentare

  • >…Denn nicht selten arbeiten Freiberufler dezentral und mobil, ohne ihren Auftraggeber persönlich zu begegnen…

    Echt? Lesen Sie denn keine Freelancer Anzeigen? Irgendwie lese ich immer „100% vor Ort“ oder „kleiner Remote Anteil nach Absprache“

  • Als ob man mit Freelancer im Bereich Unternehmenskultur und Emplyer Brand etwas gewinnen könne…
    Sollte das tatsächlich der Trend sein: Gute Nacht um Acht.

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