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Wie kann ich Stromkosten sparen? Der ultimative Strom-Guide verrät es dir

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geschrieben von Christina Widner

Wie kann ich Stromkosten sparen? Wie kann ich meinen Stromverbrauch reduzieren? In diesem ausführlichen Guide erklären wir dir alles, was du über Strom wissen musst.


Inhaltsverzeichnis

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Watt, Volt, Ampere: Was ist Strom eigentlich?

Zunächst gucken wir uns an, was Strom genau ist und welche Einheiten wir kennen sollten. Halten wir es einfach: Strom entsteht, wenn sich geladene Teilchen in eine Richtung bewegen und damit Kräfte entstehen. Für uns entsteht in diesem Moment der Strom, den wir jeden Tag tausende Male nutzen.

Um die Strommessung möglich zu machen, wird in drei Einheiten unterschieden, die jeweils etwas anderes messen: Watt, Volt und Ampere.

Watt (W)

Mit Watt wird die Nennleistung eines Elektrogerätes bezeichnet. Die Nennleistung ist die vom Hersteller angegebene Leistung dieses Gerätes. Je länger dieses Gerät also in Benutzung ist, desto mehr Strom wird verbraucht.

Beispiel: Ein Föhn hat etwa eine Nennleistung von 2.000 Watt, eine Mikrowelle 800 Watt und ein Wasserkocher 2.200 Watt.

Volt (V)

In Volt wird die elektrische Spannung angegeben. Das bedeutet, dass in Volt beschrieben wird, wie viel Energie in den geladenen Teilchen (Elektronen) der Leitung steckt.

Beispiel: Eine Steckdose in Deutschland besitzt eine Spannung von 230 Volt. In den USA sind es nur 110 Volt.

Ampere (A)

In Ampere wird die Stromstärke angegeben. Das heißt, dass in Ampere gemessen wird, wie viele geladene Teilchen (Elektronen) in einem gewissen Zeitraum durch die Leitung fließen.

Beispiel: Eine Haussicherung hat 16 Ampere und ein PKW-Scheinwerfer hat durchschnittlich 4,5 Ampere.

Strom-Watt-Voltere-Ampere

Strom wird in Watt, Volt und Ampere gemessen. (Quelle: Pixabay)

Berechnung von Watt, Volt und Ampere

Ihr könnt euch anhand von zwei Angaben die dritte Einheit selbst berechnen:

  • Watt = Ampere x Volt
  • Volt = Watt / Ampere
  • Ampere = Watt / Volt

Was ist eine Kilowattstunde (kWh)?

Wenn wir uns mit Stromkosten und -preisen beschäftigen, begegnen wir immer wieder der Kilowattstunde (kWh). Das ist die Menge an Energie, die ein Gerät mit einer Leistung von einem Kilowatt (entspricht 1.000 Watt) innerhalb von einer Stunde benötigt.

Kilowattstunde (kWh) berechnen

Verbrauch in Kilowattstunden (kWh) = Leistung (Watt) x Zeitraum (Stunden) / 1.000

Praktische Beispiele für eine Kilowattstunde (kWh)

Wir können uns mit dieser Formel ganz einfach ausrechnen, wie viele Kilowattstunden wir jeden Tag verbrauchen. Außerdem ist es interessant zu erfahren, welche unserer Geräte wahre Stromfresser sind. Ein paar Beispiele? Mit einer Kilowattstunde (kWh) können wir ungefähr folgende Dinge machen:

  • 15 Hemden bügeln
  • Eine Waschmaschinen-Ladung bei 60 Grad Celsius waschen
  • 9 Liter Wasser kochen. Das entspricht 45 Tassen Tee.
  • 15 Stunden vor einem LED-Fernseher sitzen
  • 5 Stunden am PC arbeiten
  • Drei Tage einen Kühlschrank (A++) nutzen
  • 24 Stunden einen Kühlschrank (A) nutzen

Wie teuer ist eine Kilowattstunde (kWh)?

Im Jahr 2019 kostete eine Kilowattstunde im Durchschnitt 30,43 Cent. Die Entwicklung seit dem Jahr 2000 ist eindeutig: Damals hat eine Kilowattstunde im Durchschnitt nur 13,94 Cent gekostet.

Vermutlich haben sich die wenigsten von uns schon einmal im Detail Gedanken darüber gemacht, wie teuer der Strom ist. Wenn man weiß, wie viel man für einen Waschgang mit der Waschmaschine oder eine Stunde Fernsehen bezahlt, werden die Stromkosten plötzlich greifbarer.

Stromfresser im Alltag: Ganz einfache Lösung

Am Beispiel der beiden Kühlschränke fällt ganz deutlich auf, dass Geräte mit einer geringeren Effizienzklasse (beispielsweise A) einen deutlich höheren Verbrauch haben, als Geräte mit einer höheren Effizienzklasse (beispielsweise A++). Da diese Geräte in der Anschaffung teurer sind, ist es sinnvoll zu überlegen, wie oft und wie lange die Geräte benutzt werden.

Beispiel: Kühlschrank mit Effizienzklasse A++

Am Beispiel des Kühlschranks können wir das ganz einfach berechnen. Wenn wir davon ausgehen, dass unser Kühlschrank für 365 Tage 24 Stunden am Tag läuft, bezahlen wir bei einem Kühlschrank mit der Effizienzklasse A++ im Durchschnitt alle drei Tage eine Kilowattstunde.

Auf ein Jahr hochgerechnet sind das ungefähr 37 Euro.

Beispiel: Kühlschrank mit Effizienzklasse A

Bei einem Kühlschrank mit der Effizienzklasse A bezahlen wir im Durchschnitt alle 24 Stunden eine Kilowattstunde. Das sind pro Jahr 111 Euro.

Die Berechnung ist eindeutig: Auch wenn manche Geräte mit einer besseren Effizienzklasse in der Anschaffung etwas teuer sind, kann es sich schnell lohnen, diese zu nutzen. Und deutlich nachhaltiger ist es auch.

Standby-Geräte-Stromfresser

Standby-Geräte: Die Stromfresser im Alltag. (Foto: Pixabay)

Größter Stromfresser: Standby-Geräte

Wir alle haben Dutzende Geräte in der Wohnung, von denen wir glauben, dass sie ausgeschaltet sind. Sie laufen aber Tag und Nacht im Standby-Modus weiter. Diese Geräte verbrauchen weiterhin Strom und kosten uns jedes Jahr viel Geld, auch wenn sie nicht direkt genutzt werden.

Um das Problem der Standby-Geräte zu verdeutlichen mal ein Beispiel mit Durchschnittswerten: Ein LCD-Fernseher hat im Standby-Modus einen ungefähren Verbrauch von 14 Watt. Wenn dieser ein Jahr lang pro Tag für 20 Stunden im Standby-Modus läuft, verbrauchen wir über 102 kWh. Das sind Stromkosten in Höhe von 31 Euro.

Das ist nur ein Beispiel von Elektrogeräten, die bei vielen ständig mit dem Stromnetz verbunden sind. Wenn wir das für alle Elektrogeräte hochrechnen, kommen wir schnell in den dreistelligen Bereich. Einfache Lösung: Smart-Home-Steckdosen*, die vom Smartphone aus an- und ausgeschaltet werden können.

Wer sich nicht extra die hochpreisigen Steckdosen anschaffen möchte, kann auch auf Mehrfachsteckdosen* ausweichen, die mit einem Schalter bedient werden können.

Wie viele Kilowattstunden (kWh) verbrauchen wir im Durchschnitt?

Bei diesen Werten handelt es sich um Durchschnittswerte für deutsche Haushalte in Mehrfamilienhäusern pro Jahr.

Haushalt Stromverbrauch + elek. Warmwasser
1 Person 1.500 kWh 2.000 kWh
2 Personen 2.100 kWh 3.000 kWh
3 Personen 2.600 kWh 3.900 kWh
4 Personen 3.000 kWh 4.500 kWh
5 Personen 3.600 kWh 5.500 kWh

Die Durchschnittswerte für Haushalte in Einfamilienhäusern liegen über den oben aufgeführten Werten, da Häuser meist eine größere Wohnfläche haben und es keine Nachbarwohnungen gibt, die mitheizen.

Muss man sich beim Stromanbieter an die Durchschnittswerte halten?

Bei der Suche nach dem passenden Stromtarif werden die Durchschnittswerte angesetzt. Natürlich muss man sich nicht daran halten, sondern kann auch weniger oder mehr angeben. Das wird beim monatlichen Abschlag sichtbar, da man entsprechend weniger oder mehr bezahlt. 

Was man dabei aber nicht vergessen darf: Einmal im Jahr bekommt man eine Jahresabrechnung. Je nachdem, ob die Abschlagszahlungen zum Jahresverbrauch gepasst haben, kommt es zu einer Nachzahlung oder Erstattung.

Wer hier also kurzfristig auf Monatsbasis etwas Geld sparen und dafür eine höhere Nachzahlung in Kauf nehmen möchte, orientiert sich unter den Durchschnittswerten. Umgekehrt gilt das genauso. Unterm Strich spart man damit aber kein Geld.

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Ökostrom vs. Normalstrom

Seit einigen Jahren wird auch Ökostrom immer populärer. Schauen wir einmal kurz auf die Unterschiede zum Normalstrom.

Kommt bei Ökostrom etwas anderes aus der Steckdose als bei Normalstrom?

Aus physikalischer Sicht ist Ökostrom identisch mit Normalstrom. Es kommt also nichts anderes aus der Steckdose. Die Unterschiede liegen in der Art und Weise, wie der Strom gewonnen wird.

Windkraft-Ökostrom-Vergleich

Bei Ökostrom wird mit Windkraft Strom erzeugt. (Foto: Pixabay)

Gibt es Vorteile gegenüber Normalstrom?

Du möchtest selbst einen Beitrag zum Umweltschutz leisten? Dann ist Ökostrom für dich das Richtige. Es entstehen deutlich weniger Kohlenstoffdioxid-Emissionen und es werden weniger fossile Ressourcen, wie Kohle oder Erdöl, aufgebraucht.

Die Unternehmen entwickeln umweltfreundliche Energiequellen wie Wasserkraftanlagen, Photovoltaikanlagen oder Windkraftwerke. Wem persönlich die Umwelt wichtig ist, kann mit Ökostrom einen kleinen Beitrag leisten. Es gibt aber ein paar Dinge zu beachten.

Ist Ökostrom teurer als Normalstrom?

Ökostrom ist durchschnittlich etwas teurer als Normalstrom. Wir haben den Test gemacht: Wir haben getestet, wie teuer Ökostrom und Normalstrom in einer Beispielstadt (Frankfurt am Main, 60306) ist.

Bei einem Ein-Personen-Haushalt gibt es Normalstrom ab 447 Euro bis 723 Euro. Ökostrom gibt es ab 453 Euro bis 559 Euro. Beim günstigsten Anbieter liegt der Preisunterschied also bei nur sechs Euro pro Jahr.

Bei einem Vier-Personen-Haushalt gibt es Normalstrom ab 1.144 Euro bis 1.479 Euro. Ökostrom gibt es ab 1.154 Euro bis 1.364 Euro. Hier liegt der Preisunterschied bei zehn Euro pro Jahr. Es gibt also einen Preisunterschied, der ist aber geringer, als man vermuten würde.

Ökostrom-Anbieter richtig erkennen

Leider bezeichnen viele Unternehmen ihren Strom als Ökostrom, obwohl dieser aus fossilen Brennstoffen erzeugt wird. Das „OK-Power“-Siegel ist ein guter Anhaltspunkt für wirklichen Ökostrom.

Bei diesem Siegel handelt es sich um das führende Gütesiegel in Deutschland für Ökostrom-Produkte. Ein Produkt kann nur mit dem Siegel ausgezeichnet werden, wenn die „Energie Vision e.V.“ nach bestimmten Kriterien entscheidet. Alternativ gibt es auch noch das „Grüner Strom“-Siegel.

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Stromanbieterwechsel: Lohnt sich das überhaupt?

Wenn man sich intensiv mit Strom, dessen Erzeugung und dessen Arten auseinandergesetzt hat, kommt es zum möglichen Stromanbieterwechsel. Aber lohnt sich das überhaupt? Wir sagen: Auf jeden Fall! Die Vorteile im Überblick:

Vorteil #1: Man kann viel Geld sparen

Wir haben den Stromvergleich gemacht und dafür in vier Beispielstädten verglichen, wie viel Geld man wirklich sparen kann. In der folgenden Tabelle haben wir das ganze für einen Vier-Personen-Haushalt getestet:

Stadt Günstigster Teuerster Ersparnis
Erfurt 1.118 Euro 1.372 Euro 253 Euro
München 1.085 Euro 1.371 Euro 285 Euro
Köln 1.100 Euro 1.367 Euro 266 Euro
Berlin 1.083 Euro 1.425 Euro 341 Euro

In unserem Beispiel kann man also in einem Vier-Personen-Haushalt bis zu 341,24 Euro an Stromkosten sparen. Auch bei den anderen Haushaltsgrößen können je nach Stadt mehrere hundert Euro pro Jahr gespart werden. 

Stromvergleich-Geldsparen

Mit unserem Stromvergleich kann bares Geld gespart werden. (Foto: Pixabay)

Vorteil #2: Es gibt kein Risiko beim Stromvergleich

Bei einem Stromanbieterwechsel gibt es tatsächlich kein Risiko. Du kannst dich darauf verlassen, dass du pünktlich deinen neuen Strom bekommst und es nicht zu Ausfällen kommt. Der regionale Grundversorger ist gesetzlich zur Stromlieferung verpflichtet, bis der Strom des neuen Stromanbieters bei dir ankommt.

Vorteil #3: Der Stromanbieterwechsel ist kostenlos

Für den Wechsel zu einem neuen Stomanbieter fallen keine zusätzlichen Kosten wie beispielsweise eine Anschlussgebühr an, die man von anderen Verträgen wie dem DSL-Tarif kennt.

Vorteil #4: Der Stromanbieterwechsel dauert nur ungefähr 5 Minuten

Der entscheidende Punkt: Du musst dich für einen neuen Stromanbieter entscheiden. Der Wechsel ist so einfach, da die Kündigung von deinem neuen Anbieter übernommen wird.

Der erste Stromvergleich ist sogar noch einfacher und schneller erledigt und dauert nur wenige Sekunden. Den kannst du hier machen.

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Vorteil #5: Es gibt häufig einen attraktiven Neukundenbonus

Der Neukundenbonus ist wahrscheinlich das Argument für viele, um wirklich zu wechseln. Wir haben das ganze wieder getestet und in Frankfurt am Main (60306) je nach Haushaltsgröße den möglichen Neukundenbonus verglichen:

  • 1-Personen-Haushalt: von 25 Euro bis 120 Euro
  • 2-Personen-Haushalt: von 30 Euro bis 200 Euro
  • 3-Personen-Haushalt: von 30 Euro bis 270 Euro
  • 4-Personen-Haushalt: von 35 Euro bis 290 Euro

Die häufigsten Fragen zum Stromvergleich

Was ist bei einem Umzug zu beachten?

Wenn man bereits in der früheren Wohnung bei einem Stromanbieter angemeldet war, reicht beim Umzug grundsätzlich ein Anruf, um die Adresse und möglicherweise die Abschlagszahlung anzupassen.

Dabei ist zu beachten, dass nicht jeder regionale Anbieter in jeder Region des Landes Strom liefert. Gerade zu diesem Zeitpunkt lohnt es sich aber, in einer neuen Region nach einem neuen Tarif zu suchen.

Mieter oder Vermieter: Wer darf den Stromwechsel machen?

Da man als Mieter für die Zahlung der Miete verantwortlich ist, muss man sich auch selbst um einen passenden Stromanbieter kümmern. Entsprechend kann man auch jederzeit selbst entscheiden, wann man zu einem anderen Anbieter wechseln möchte.

Wie oft kann man den Stromanbieter wechseln?

Grundsätzlich kann man den Stromanbieter so oft wechseln, wie man möchte. Man sollte nur darauf achten, wie lange die Laufzeit vom Vertrag ist, den man abschließt.

Wenn man sich also immer für die Verträge entscheidet, die eine relativ kurze Laufzeit haben, hat man häufig die Chance auf einen Neukundenbonus. Dabei ist allerdings wichtig zu wissen, dass der Strompreis bei einer kurzen Laufzeit höher ist, als bei einer langen Laufzeit.

Wer kündigt den bestehenden Vertrag?

In der Regel kündigt der zukünftige Stromanbieter den alten Vertrag. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass du dich nur für den neuen Vertrag entscheiden musst. Der Rest wird von deinem neuen Anbieter geregelt.

Stromvergleich: Finde den besten Stromanbieter für dich

Um herauszufinden, wer für dich persönlich der beste Stromanbieter ist, musst du nicht das ganze Internet durchsuchen und dich über jedes Strom-Unternehmen einzeln informieren. Du kannst einfach und schnell unseren Stromvergleich benutzen!

Hier kannst du mit allen Filtern suchen, die für dich wichtig sind. Neben der Postleitzahl und dem Verbrauch in Kilowattstunden (kWh) kannst du auswählen, ob du Angebote zu Normalstrom oder Ökostrom angezeigt bekommen möchtest.

Stromvergleich

Der Stromvergleich dauert nur wenige Sekunden

Wenn du dir schon sicher bist, dass du nur Ökostrom-Angebote vergleichen möchtest, kannst du auch unseren speziellen Ökostrom-Vergleich nutzen.

Welche Einstellungen gibt es noch?

In den weiteren Sucheinstellungen kannst du folgenden Dinge auswählen:

Die Laufzeit

Du kannst auswählen, wie lange dein Vertrag laufen soll. Die geringste Laufzeit ist maximal ein Monat und die längste Laufzeit sind maximal 24 Monate. In der folgenden Tabelle haben wir getestet (Frankfurt am Main), wie sich die Preise je nach Laufzeit unterscheiden:

Laufzeit 1-Person 2-Personen 3-Personen
Max. 1 Monat 492 Euro 757 Euro 1.029 Euro
Max. 24 Monate 448 Euro 693 Euro 941 Euro

Zusammengefasst bedeutet es, dass je länger der Vertrag läuft, desto günstiger ist er. Es ist allerdings auch seltener ein Wechsel des Stromanbieters möglich.

Die Kündigungsfrist

Die Kündigungsfrist ist die Zeit, die du deinem alten Stromanbieter geben musst, bevor du zu einem neuen Anbieter wechseln kannst. Bei deinem regionalen Grundversorger beträgt diese üblicherweise nur zwei Wochen. Bei anderen Stromanbietern ist die Kündigungsfrist meist länger.

Preisgarantie

Eine Preisgarantie bedeutet, dass du während der Laufzeit keine Preisanstiege zu befürchten hast. Wenn du einen sehr günstigen Tarif hast, kann sich hier also auch eine lange Laufzeit lohnen (siehe Tabelle oben), auch wenn du dann weniger häufig wechseln kannst.

Art der Abschlagszahlung

Wie möchtest du den Stromabschlag bezahlen? Hier kannst du auswählen, in welchem Abstand (beispielsweise monatlich) du den Strom bezahlen möchtest.

kWh-Pakete

Bei kWh-Paketen kauft man eine feste Energiemenge. Wenn der Verbrauch während der Vertragslaufzeit geringer ist, verfallen nicht genutzte Mengen. Bei mehr Verbrauch, wird dies in Rechnung gestellt. Diese Pakete machen nur Sinn, wenn der Stromverbrauch sehr stabil und gut planbar ist.

Weiterempfehlungsquote

Bei der Weiterempfehlungsquote handelt es sich um die Meinung der Nutzer. Diese werden zum einen direkt nach dem Wechsel und zum anderen ein Jahr später befragt, ob sie den Stromanbieter weiterempfehlen würden.

Welche Ergebnisse werden mir beim Stromvergleich angezeigt?

Wenn du deine persönlichen Einstellungen und Filter festgelegt hast, werden dir deine Ergebnisse angezeigt.

Die ersten beiden Tarife sind entweder ein Top-Empfehlung-Tarif mit einer überdurchschnittlichen Empfehlungsquote oder ein Top-Service-Tarif, der sich durch die exzellente Service-Qualität auszeichnet.

Danach kommt die Auflistung der weiteren Ergebnisse, sortiert nach dem Preis. Mit einem Klick kommst du direkt zum Buchungsformular für deinen Vertragswechsel.

Wie ist der Ablauf, wenn ich mich für einen Stromanbieter entschieden habe?

In jedem Angebot gibt es einen „Weiter“-Button. Mit einem Klick werden dir noch einmal alle wichtigen Informationen zur Tarifübersicht, zu den Tarifinformationen und zum Anbieter angezeigt. Im nächsten Schritt werden die persönlichen Daten, Angaben zum aktuellen Stromanschluss und zu den Zahlungsdaten eingetragen.

Nachdem du alles bestätigt hast, bist du auch schon fertig! Dein neuer Stromanbieter setzt sich mit dir bezüglich der Kündigung und des neuen Anschlusstermins in Verbindung.

Es dauert also wirklich nur 5 Minuten, um den Stromanbieter zu wechseln und bares Geld zu sparen.

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Über den Autor

Christina Widner

Christina Widner ist freie Autorin bei BASIC thinking und Bloggerin bei Herzblutkochen.