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Wie Unternehmen jetzt digital zusammenarbeiten

Das Coronavirus krempelt unseren Arbeitstag um. Viele müssen ad hoc im Homeoffice bleiben. Wie sich Mitarbeiter jetzt am besten digital treffen, organisieren und zusammenarbeiten. Und wie Start-ups mit ihren Lösungen dabei unterstützen.

Wegen des Coronavirus sind einzelne Abteilungen oder sogar ganze Unternehmen ad hoc ins Homeoffice umgezogen. Die Technik läuft auch zuhause, aber um ihre Arbeitsprozesse aufrecht zu erhalten, müssen die Firmen kreativ werden: Statt Präsenzmeetings, Workshops, Updates in der Kaffeeküche und gemeinsamem Office-Lunch sind digitale Methoden der Kollaboration gefragt, um sich untereinander und mit Kunden bestmöglich zum Projekt auszutauschen.

Viele Start-ups bieten nützliche Lösungen, um die Zusammenarbeit zu vereinfachen und Aufgaben ortsunabhängig zu managen. Besonders gefragt sind gerade die Lösungen dieser vier Start-ups von TechBoost, dem Förderprogramm der Telekom.

Rechtssicher: Die personalisierte Mitarbeiter-App für den direkten Austausch

Sich per Smartphone-Messenger mit dem Kollegen oder dem ganzen Team zu verständigen – einfacher, effizienter und schneller geht Kommunikation nicht. Aber Achtung: Die App muss im unternehmerischen Kontext die Vorgaben der EU-DSGVO erfüllen, die Datensicherheit gewährleisten und Betriebsrats-konform sein. Hier kommt Flip ins Spiel.

In der App Flip können Mitarbeiter in Einzel- und Gruppenchats kommunizieren sowie Dateien und Meinungen in Echtzeit austauschen. Der Arbeitgeber erreicht alle Mitarbeiter mit nur zwei Klicks, egal ob sie am Arbeitsplatz, im Homeoffice, in der Produktion oder unterwegs sind, um sie mit Informationen und Neuigkeiten zu versorgen. Flip konsolidiert so Kommunikation, Information und HR-Prozesse in einer einzigen Mitarbeiter-App.

Flip-Gründer Benedikt Ilg (l.) und Giacomo Kenner (Credits: Flip/Tobias Ade)

Effizient im Homeoffice: Aufgaben, Themen und Informationen teilen und koordinieren

Online-Unterstützung für die Arbeit im Homeoffice kommt von Überblick. An einer digitalen Pinnwand für PC und Smartphone sieht jeder Mitarbeiter die für ihn relevanten Informationen und welche Aufgaben für ihn wann anstehen. Zusätzlich bekommt er mit Checklisten und Handbüchern alle wichtigen Informationen für seine Arbeit an die Hand. Für die Übergabe an den Kollegen ist der Status jedes einzelnen Jobs sichtbar; lästiges Nachfragen, Übergabe-E-Mails und doppelt erledigte Arbeiten gehören der Vergangenheit an.

(Credits: Überblick)

Interaktives Whiteboard

Aus dem heimischen Büro heraus kreativ zusammenarbeiten: Digitale Unterstützung bei dieser Herausforderung kommt vom Start-up neXenio. Die Gründer haben ein interaktives Whiteboard entwickelt. Einfach den Gedanken auf ein Post-it schreiben, in zwei Schritten digitalisieren und für alle im Team sichtbar auf das digitale Whiteboard kleben.

Patrick Hennig (l.) und Philipp Berger , die Gründer des Berliner Startups neXenio (Credits: neXenio)

Das neXboard funktioniert auf Smartphone, Tablet und am PC. Ergänzend bieten die Gründer mit Bdrive ein Cloud-Laufwerk, um auch sensible Dokumente sicher und datenschutzkonform zu speichern und auszutauschen.

Wer kann was in deinem Unternehmen? Finde den Experten, der dir schnell hilft

 Im eingespielten Kollegen-Team zusammen zu arbeiten, auch wenn alle im Homeoffice sitzen – kein großes Problem. Aber wie für ein neues Projekt den Experten im Unternehmen finden, der mit den gesuchten speziellen Skills unterstützen kann?

Mit der Lösung von Mentessa schaffen sich Unternehmen ihr eigenes soziales Netzwerk für Smartphone und PC, bei dem die Kenntnisse und Fähigkeiten der Mitarbeiter im Vordergrund stehen. Das fördert die übergreifende Zusammenarbeit vor allem in größeren Unternehmen und leistet zudem gute Dienste, wenn neue Mitarbeiter aus dem Homeoffice in den Job starten.

(Credits: Mentessa)

Mit einem eigenen Buddy im Unternehmen, ist die Zeit im Homeoffice nur noch halb so schlimm.

Dein Start-up bietet auch eine innovative digitale Lösung für Unternehmen? Hier gibt es Förderung!

Um Unternehmen in der Corona-Zeit und darüber hinaus zu unterstützen, sind gute Ideen gefragt. Support für Start-ups mit digitalem Geschäftsmodell gibt es bei TechBoost. Das Start-up-Programm der Telekom bietet teilnehmenden Start-ups IT-Ressourcen in der Open Telekom Cloud von bis zu 100.000 Euro. Zudem gibt es Unterstützung für Vertrieb und Marketing.

Mehr Informationen zum TechBoost-Programm und zur Bewerbung gibt es unter www.telekom.de/techboost.


1 Kommentar

  • Die Apps von Mentessa und neXenio hören sich für mich echt gut an, da wir wenige Mitarbeiter koordinieren müssen und es schnell gehen muss. Vielen Dank für den Beitrag und den Vergleich der Anbieter. ich hoffe das Förderprogramm der Telekom fördert noch einige Lösungen zu Tage.

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